Umfahrungsstrasse SS12 Branzoll-Bozen
Projekt |
| Umfahrungsstrasse SS12 Branzoll-Bozen |
Kunde |
| Autonome Provinz Bozen-Südtirol |
Land |
| Italien |
Zeitraum |
| 1996-2011 |
Komplette Planungs- und Beratungsleistungen für alle Planungsphasen sowie die Bauüberwachung für eine zweispurige Umfahrungsstraße mit mehreren kreuzungsfreien Anschlussstellen.
Die neue Umfahrung im Zuge der Staatsstraße SS12 im Abschnitt Branzoll-Bozen dient der Entlastung der Gemeinden Branzoll, Leifers sowie des Bozner Stadtteils St. Jakob vom Durchzugsverkehr. Die betroffenen Gemeinden werden dabei großteils in Tunneln und Unterflurtrassen um- bzw. unterfahren. Um eine möglichst große Entlastung zu erreichen, kommt den Anschlussstellen zwischen der neuen Umfahrung und der bestehenden Staatsstraße sowie den Industrie- und Gewerbegebieten besondere Bedeutung zu. Es werden 3 Vollanschlussstellen errichtet, wobei die Anschlussstelle Pfarrhof durchgehend unterirdisch geplant ist. Um die sich dazwischen befindlichen Anschlussstellen kreuzungsfrei zu gestalten, sind diverse Brückenbauwerke bzw. Unterführungen erforderlich. Vor allem die Vorschläge für diese Anschlussstellen waren der Grund weshalb ILF beim hierfür durchgeführten europaweit ausgeschriebenen Projektierungswett-bewerb als Sieger hervorgegangen ist. Vorweg hat 2000 der Bau des Bauloses 2+2a begonnen und ist seit Frühjahr 2005 in Betrieb. Das Baulos 1 wird im Jahr 2011 finalisiert.
Insgesamt beinhaltet das Projekt eine Umfahrungsstraße mit einer Länge von ca. 9 km, 6 Anschlußstellen, unterirdische Verzweigungskavernen, 3 Tunnel: 5 km bergm., 1 km offene Bauweise, mehrere Brücken (Lmax.= 220 m), div. Wannenbauwerke und Hangverbauten sowie die Neugestaltung der Ortstraßen von Steinmannwald und Branzoll.


