Aktuelles

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ILF Schweiz am BIM Community Day der SBB

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Die IGRa­pid unter Feder­füh­rung der ILF hat beim Pro­jekt Vier­spur­aus­bau Aar­au-Olten bereits 2018 — nach dem Tun­nel­vor­trieb und bereits im Innen­aus­bau befind­lich — den Tun­nel nach­mo­del­liert. Dies mit dem Ziel, Erfah­run­gen für die Doku­men­ta­ti­on der Aus­füh­rung und der Abnah­men im 3D Modell zu sam­meln. Dar­aus ent­stan­den ist ein Pilot­pro­jekt mit ver­schie­de­nen The­men, wie Nut­zung ver­schie­de­ner nati­ver Soft­wares und deren Zusam­men­füh­rung in IFC, das Modell der fes­ten Fahr­bahn, ein Geo­lo­gie­mo­dell und die «auto­ma­ti­sier­te» Über­füh­rung des Ent­wäs­se­rungs­mo­dells über die Schnitt­stel­le Inter­lies in die DfA (Daten Fes­ter Anla­gen) der SBB.
Im Rah­men des BIM Com­mu­ni­ty Days der SBB wur­den die Ergeb­nis­se einem brei­ten Publi­kum vor­ge­stellt. Der Vor­trag und die Ergeb­nis­se wur­den als sehr infor­ma­tiv und nütz­lich bewertet.

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2. Röhre Gotthard Strassentunnel

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Wir sind am Pro­jekt der 2ten Gott­hardröh­re (Secon­do Tubo San Got­tar­do) als PV betei­ligt und bau­en bereits seit dem Som­mer 2020 fleis­sig in Göschenen.
Die Aus­sen­an­la­gen Nord wur­den zwi­schen März und August 2020 in sechs Losen aus­ge­schrie­ben. Vier davon im Ein­la­dungs­ver­fah­ren und zwei im offe­nem Ver­fah­ren. Die Arbei­ten fin­den zwi­schen Som­mer 2020 und Früh­jahr 2022 statt.
Zur­zeit lau­fen die Vor­be­rei­tungs­ar­bei­ten. Dazu gehö­ren die Ober­bo­den­ar­bei­ten, die Erstel­lung von pro­vi­so­ri­schen Bau­ten wie Park­plät­ze, Instal­la­ti­ons­flä­chen inkl. Ablei­tung des Platz­was­sers in eine Bau­ab­was­ser­be­hand­lungs­an­la­ge, Was­ser­fas­sung aus der Reuss, Abbruch von Gebäu­den und Anla­gen sowie der Neu­bau von Kabel­tras­sen. Dazu wer­den die defi­ni­ti­ven Bau­ten wie die Ent­sor­gungs­stel­le für das Amt für Betrieb Natio­nal­stras­sen (AfBN) sowie eine Ein­stell­hal­le unter­halb der pro­vi­so­ri­schen Kan­ti­ne erstellt.
Wir freu­en uns, inner­halb der IG Nuo­vo Got­tar­do und im Auf­trag vom Bun­des­amt für Stras­sen (ASTRA), ab dem Detail­pro­jekt im Pro­jekt 2TG betei­ligt zu sein. Wir neh­men die lau­fen­de Her­aus­for­de­run­gen ger­ne wahr und freu­en uns schon auf die nächs­ten Abschnit­te wie z.B. mit dem Start des Hauptvortriebes.

Gotthard Road Tunnel

Snowy 2.0 – Unterirdisches Pumpspeicherkraftwerk in Australien

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Als eines der welt­weit zehn gröss­ten Pro­jek­te sei­ner Art, wird Sno­wy 2.0 mass­geb­lich zur Wand­lung des aus­tra­li­schen Ener­gie­net­zes hin zu nach­hal­ti­gen und umwelt­freund­li­chen Ener­gien beitragen.
Gele­gen in den Sno­wy Mou­tains zwi­schen Syd­ney und Mel­bourne, schliesst Sno­wy 2.0 an die lan­ge Geschich­te des ursprüng­li­chen Sno­wy Pro­jek­tes (1949 – 1974) an. Geplant sind etwa 27 km an Tun­nel wodurch die bestehen­den Stau­däm­me Tant­anga­ra und Tal­bin­go mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den. Etwa 2.5 km im Berg und mit einer Über­de­ckung von mehr als 700 Metern wird der unter­ir­di­sche Kraft­werks­kom­plex sechs rever­si­ble 333 MW Fran­cis-Pump­tur­bi­nen beher­ber­gen, wovon 3 Tur­bi­nen mit varia­bler Dreh­zahl an asyn­chro­ne Motor­ge­ne­ra­to­ren ange­schlos­sen wer­den. Dies wird dem Pump­spei­cher­kraft­werk ermög­li­chen, beson­ders schnell und fle­xi­ble auf die Anfor­de­run­gen des Strom­net­zes zu reagie­ren und so ent­schei­dend zur Netz­sta­bi­li­tät beizutragen.
Mit einer Pump­spei­cher­ka­pa­zi­tät von 350 GWh legt Sno­wy 2.0 das Fun­da­ment für den wei­te­ren Aus­bau von erneu­er­ba­ren Ener­gien in Aus­tra­li­en. Wir freu­en uns dar­über, im Auf­trag von Voith Hydro, durch die Kon­zi­pie­rung und Aus­le­gung der Tun­nel­lüf­tung zum Erfolg von Sno­wy 2.0 bei­tra­gen zu dür­fen. Zu unse­ren wei­te­ren Leis­tun­gen gehö­ren CFD-Simu­la­tio­nen des Port­al­be­rei­ches sowie die ther­mi­sche Model­lie­rung der Zugangs­tun­nel für die Berech­nung der Frisch­luft­zu­stän­de für das unter­ir­di­sche Kraft­werk. Sno­wy 2.0 ermög­licht uns somit ein­mal mehr, mit Erfah­rung und fun­dier­tem Fach­wis­sen, Kun­den über ein brei­tes Spek­trum an Fra­ge­stel­lun­gen tat­kräf­tig zu unterstützen.

Projekt — Entlastungsleitung Bahnhofstrasse Niederglatt

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Am 23.06.2021 ist der Durch­stich der ers­ten Hal­tung im Pro­jekt Ent­las­tungs­lei­tung Bahn­hofstras­se Nie­der­glatt erfolgt. Die­se 307 m lan­ge Hal­tung (DN 1’400) wur­de von der Vor­triebs­ma­schi­ne «Michel­le» und durch den beson­de­ren Ein­satz der Vor­triebs­mann­schaft der ARGE B+B inner­halb von 4 Wochen mit maxi­ma­len Tages­leis­tun­gen von 18 m/AT auf­ge­fah­ren. Der Vor­trieb erfolg­te auf der gesam­te Stre­cke in See­ab­la­ge­run­gen und unter dem Grund­was­ser­spie­gel. Nach einem 3‑wöchigen Unter­bruch für den Umbau der Instal­la­ti­on wird «Michel­le» die letz­te Hal­tung des Pro­jekt auf­fah­ren. Die­se weist eine Län­ge von 40 m auf und wird im Ziel­schacht bei der Glatt enden.
Im Anschluss wer­den ver­schie­de­ne Ort­be­ton­schacht­bau­wer­ke neu erstellt und bestehen­de Schacht­bau­wer­ke ange­passt. Das Pro­jekt wird vor­aus­sicht­lich bis Ende 2021 abgeschlossen.

Microtunnel Niederglatt

CERN — Erweiterung Ringtunnel LHC Teilchenbeschleuniger

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Wir sind am Erwei­te­rungs­bau des leis­tungs­stärks­ten Teil­chen­be­schleu­ni­ger der Welt am CERN beteiligt.

Das Pro­jekt beinhal­tet einen Zugangs­schacht, eine Kaver­ne sowie fünf Ser­vice­stol­len mit zwei Ver­bin­dun­gen zum bestehen­den LHC. Die Bau­ten die­nen für Ein­rich­tun­gen zur wei­te­ren Stei­ge­rung der Leis­tungs­fä­hig­keit der Forschungsanlage.

Als Herz­stück gilt der Schacht mit einem Durch­mes­ser von 12m und einer Tie­fe von 60m. Um wäh­rend des Betrie­bes die Flucht und Ret­tung zu gewähr­leis­ten, wird im Schacht ein aus 31 Modu­len bestehen­der, 80m hoher Turm vor­fa­bri­ziert und per nächt­li­chem Son­der­trans­port gelie­fert und versetzt.

Im Auf­trag der Unter­neh­mung wur­de die Aus­füh­rungs­pla­nung von der ILF Schweiz mit Unter­stüt­zung von ILF Wien und ILF Dorn­birn wahr­ge­nom­men. Die Plan­be­ar­bei­tung mit­tels einem 3D Modell ermög­lich­te eine unkom­pli­zier­te Zusam­men­ar­beit der Niederlassungen.

Website

Entlastungsleitung Bahnhofstrasse Niederglatt, Zürich

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Bereits Ende Janu­ar 2021 konn­ten wir mit dem Pro­jekt Ent­las­tungs­lei­tung Bahn­hofstras­se Nie­der­glatt in unse­re zwei­te, fast papier­lo­se, Bau­stel­le star­ten. Das Pro­jekt umfasst einen 350 m lan­gen Micro­tun­ne­ling-Vor­trieb DN 1’400, einen rund 20 m lan­gen Kanal DN 800 im offe­nen Gra­ben, sowie, neben ver­schie­de­nen Schacht- und Spe­zi­al­schacht­bau­wer­ken, ein Ein­leit­bau­werk in die Glatt. Die Start- und Ziel­schäch­te für den Micro­tun­ne­ling-Vor­trieb wer­den mit­tels über­schnit­te­ner Bohr­pfahl­wand erstellt.
Die Aus­füh­rung erfolgt mit­tels «BIM2­Field-Metho­de» als «fast papier­lo­se» Bau­stel­le. Fol­gen­de Anwen­dun­gen wer­den dabei modell­ba­siert ausgeführt:
modell­ba­sier­te Absteckung
modell­ba­sier­ter Aushub
modell­ba­sier­te Schalung
modell­ba­sier­te Bewehrung

Die Bau­ar­bei­ten in Nie­der­glatt wer­den vor­aus­sicht­lich bis Ende die­sen Jah­res abgeschlossen.

Digitalisierung am Bau wird zur Praxis

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Zahl­rei­che Bestel­ler der Schweiz, vor allem Insti­tu­tio­nen des Bun­des und bun­des­na­he Unter­neh­men wie bei­spiels­wei­se die SBB, wer­den im Jahr 2021 die Metho­dik Buil­ding Infor­ma­ti­on Mode­ling (BIM) zum Pla­nungs­stan­dard erklä­ren. Die BIM-Metho­dik bedeu­tet weit mehr als eine 3D-Model­lie­rung: Durch die BIM-Metho­de als Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie ent­ste­hen agi­le und trans­pa­ren­te Pro­zes­se, die eine neue Art und Wei­se der inter­dis­zi­pli­nä­ren Zusam­men­ar­beit aller am Pro­jekt Betei­lig­ten erfordert.
Wir, die ILF AG haben früh die not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen auf­ge­baut und unter­stüt­zen Sie ger­ne bei Ihrem nächs­ten Pro­jekt nicht nur im Infra­struk­tur­be­reich son­dern auch im Hoch‑, wie auch im Tief­bau. Von der Bedarfs­ana­ly­se über die Pla­nung und Rea­li­sie­rung bis hin zum Pro­jekt­ab­schluss über­neh­men wir für Sie die stra­te­gi­sche und pro­jekt­be­glei­ten­de Steue­rung und Kon­trol­le der BIM-Pro­zes­se. In pro­jekt­spe­zi­fi­schen Schu­lun­gen geben wir unser Wis­sen ger­ne auch an Archi­tek­tur- und Pla­nungs­bü­ros, sowie sons­ti­ge Inter­es­sier­te weiter.
Als Bau­herr pro­fi­tie­ren Sie von ver­kürz­ten Bau­zei­ten und trans­pa­ren­ten Kos­ten­ent­wick­lun­gen, sowie nach Abschluss des Bau­pro­jek­tes von einem voll­um­fas­sen­den „Digi­ta­len Zwil­ling”: Ein digi­ta­les Abbild Ihres rea­len Objek­tes, mit dem der Digi­ta­li­sie­rung ihres Faci­li­ty Manage­ments nichts mehr im Wege steht.
Machen Sie gemein­sam mit uns den Schritt in die Zukunft des digi­ta­len Bauens.

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Eröffnung des SBB Nadelöhrs zwischen Aarau und Olten

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Zum Fahr­plan­wech­sel am Wochen­en­de war es nun offi­zi­ell soweit. Nach mehr als 12 Jah­ren gemein­sa­mer Pla­nungs- und Bau­zeit konn­te der Eppen­berg­tun­nel als Bestand­teil des Vier­spur Aus­baus Aar­au – Olten ter­min­ge­recht in Betrieb genom­men wer­den. Wie bereits gemel­det, konn­te der Eppen­berg­tun­nel bereits einen Monat vor dem Fahr­plan­wech­sel dem Betrieb zur Ver­fü­gung gestellt werden.
ILF als Feder­füh­ren­der Part­ner der IG RAPID ist mit sei­nen Part­nern stolz auf die­sen Tag / auf die­sen Erfolg. Dan­ke auch an die IG CAAROL (Mit­glied der IG), wel­che die offe­ne SBB Stre­cke sowie ver­schie­de­ne Bahn­hö­fe zwi­schen Gret­zen­bach und Olten aus­ge­baut hat.
Ganz beson­ders möch­ten wir uns aber bei der SBB, nament­lich Tho­mas Schwei­zer, Gabrie­le Paglia­ri und Tho­mas Lei­sin­ger bedan­ken, die eine part­ner­schaft­li­che Arbeits­at­mo­sphä­re mit allen Pla­nern (exter­ne wie auch intern) und am Bau betei­lig­ten Unter­neh­mun­gen beim Pro­jekt erzeu­gen und auf­recht­erhal­ten konn­ten. Die Zusam­men­ar­beit war stets geprägt durch gegen­sei­ti­ge Wert­schät­zung. Damit konn­te eine Unter­schrei­tung der Ter­mi­ne sowie eine Ein­hal­tung des Kos­ten­dachs erzielt werden.
Wir wün­schen der SBB eine gute Fahrt.
Ein Fro­hes Weih­nachts­fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

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Start Regelbetrieb Eppenbergtunnel

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Die Arbei­ten an der Bahn­tech­nik Eppen­berg­tun­nel wur­den abge­schlos­sen. Zum Umfang der bahn­tech­ni­schen Aus­rüs­tung gehö­ren die Fes­te Fahr­bahn, der Fahr­strom mit­tels Decken­strom­schie­ne, die Selbst­ret­tungs­mass­nah­men, Druck­dich­te Tun­nel­tü­ren, Brand­mel­de­an­la­gen, Pum­pen, Hei­zung- Lüf­tungs- Kli­ma­an­la­gen, Inter­ven­ti­ons­lüf­tun­gen, Elek­tri­sche Mit­tel- und Nie­der­span­nungs­an­la­gen, und Lifte.
Die gesam­te Bahn­tech­nik wur­de nach Fer­tig­stel­lung der Instal­la­tio­nen in meh­re­ren Test­stu­fen auf ihre Funk­tio­nen geprüft und am 05.08.20 der SBB über­ge­ben. Die­se führ­te ihrer­seits bis Ende Sep­tem­ber eine zwei­stu­fi­ge Test und Inbe­trieb­nah­me durch. Hier­zu gehö­ren Test- und Mess­fahr­ten mit Höchst­ge­schwin­dig­keits­fahr­ten und der Flot­ten­test. Der Abschluss der Test­pha­se war eine Ret­tungs­übung mit 600 Sta­tis­ten. Es wur­de ein Zug­brand simu­liert, dies unter Ein­be­zug der Ret­tungs­kräf­te der Regi­on Aar­au-Olten. Und zu aller­letzt die Hoch­ge­schwin­dig­keits­fahr­ten mit 176km/h, (Aus­le­gung des Tun­nels auf 160 km/h) mit dem Gott­hard­zug Giruno.
Seit 05.10.20 lief der Pro­be­trieb mit ein­zel­nen regu­lä­ren fahr­plan­mäs­si­gen Durch­lei­tun­gen. Auf­grund des stö­rungs­frei­en Pro­be­trie­bes wur­de der Tun­nel bereits ab 09.11.20 im vor­ge­zo­ge­nen Regel­be­trieb (Durch­lei­tung aller Fahr­plan­mäs­si­gen Züge Tag und Nacht) genutzt, auch wei­ter­hin ohne Stö­run­gen. Somit ging der der Tun­nel bereits 1 Monat frü­her in die Nut­zungs­pha­se. Offi­zi­ell geht der Eppen­berg­tun­nel am 13.12.20 mit dem Fahr­plan­wech­sel in Betrieb, womit eine erheb­li­che Kapa­zi­täts­stei­ge­rung auf der Haupt­ver­kehrs­ach­se Zürich – Bern ermög­licht wird. Somit steht auch der Ein­füh­rung des Vier­tel­stun­den­tak­tes zwi­schen Zürich und Bern in 2025 nichts im Wege.

Eppenberg Westportal

Entwässerung Fahrweid – Durchstich Nr. 6

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Am 06.10.2020 um 13 Uhr erfolg­te der sechs­te und letz­te Durch­stich im Pro­jekt «Ent­wäs­se­rung Fahr­weid» Obwohl der Schot­ter­an­teil gegen­über der See­ab­la­ge­run­gen sehr viel grös­ser war als pro­gnos­ti­ziert und man auf sehr viel ein­ge­la­ger­tes Schwemm­holz getrof­fen ist, konn­te die 110 m lan­ge Hal­tung erfolg­reich fer­tig­ge­stellt werden.
Somit wur­den in der Fahr­weid gesamt­haft eine Stre­cke von knapp 1’250 m im Micro­tun­ne­ling-Ver­fah­ren aufgefahren.
Nun fol­gen bis Anfang Dezem­ber 2020 die Fer­tig­stel­lungs­ar­bei­ten an den Schacht­bau­wer­ken durch die Tiefbau-Equipe.

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Hochwasserentlastung Näppenschwilerbach Mörschwil

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Die ARGE konn­te am Sonn­tag den 14.09.2020 die zwei­te Hal­tung mit knapp über 100m Län­ge erfolg­reich abschlies­sen. Der Durch­stich erfolg­te ziel­ge­nau in den Ziel­schacht. Der Umbau für die letz­te Hal­tung aus dem Ziel­schacht der Hal­tung 2 erfolgt nun. Spe­zi­ell wird sein, dass die Ver-/Ent­sor­gung der drit­ten Hal­tung aus dem eigent­li­chen Start­schacht der Hal­tung 1 und 2 erfol­gen wird. Die zur Reduk­ti­on der lär­min­ten­si­ven Arbei­ten, da der Ziel- und Start­schacht H2 / H3 sich im bewohn­ten Gebiet befindet.
Wir wün­schen der ARGE für die letz­te Hal­tung H3 viel Erfolg.

Näppenschwilerbach Mörschwil

SBB — Testbetrieb am Eppenberg gestartet

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Mit der Über­ga­be des gesam­ten Bau­werks an die SBB am 05.08.2020 und dem erfolg­reich durch­ge­führ­ten „Black Out Test“ in der Nacht vom 17. auf den 18. August ist wie­der ein wich­ti­ger Mei­len­stein abge­schlos­sen wor­den. Der „Black Out Test“, bei wel­chem ein Aus­fall und das Wie­der­hoch­fah­ren der Ener­gie­ver­sor­gung unter Voll­last getes­tet wird, war ein wich­ti­ger Leis­tungs­be­weis für die fach­ge­rech­te Aus­le­gung / Umset­zung der gesam­ten Ener­gie­ver­sor­gungs­an­la­ge. Auch die Fahr­lei­tung konn­te am 25. August der SBB über­ge­ben wer­den. Die IG RAPID als Gene­ral­pla­ner mit der Feder­füh­rung unter ILF zeich­net sich dafür verantwortlich.
Damit star­tet nun die Pha­se des Test­be­triebs der SBB. Höhe­punkt ist die Hoch­tast­fahrt für die Decken­strom­schie­ne. Anschlies­send fin­det dann der Pro­be­be­trieb statt.

Eppenbergtunnel Schweiz - Testbetrieb

Sanierung Näppenschwilerbach (Microtunnel)

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Am 24.06.2020 erfolg­te der Bau­start des Micro­tun­ne­lings der ers­ten Hal­tung für die Sanie­rung des Näp­pen­schwi­ler­ba­ches. Die Vor­triebs­ma­schi­ne frisst sich der­zeit durch die Anfahr­kon­struk­ti­on / Dichtblock.
ILF bear­bei­tet in einer Inge­nieur­ge­mein­schaft im Auf­tra­ge der Gemein­de Mör­schwil den Teil­be­reich der Microtunnelinghaltungen.

Es wer­den ins­ge­samt 3 Hal­tun­gen mit DN1’400 und Ein­zel­län­gen von 108 bis 490m auf­ge­fah­ren. Die längs­te Hal­tung wird fal­lend mit 3% Gefäl­le und 2 Raum­kur­ven auf­ge­fah­ren. Alle Hal­tun­gen wer­den mit­tels Micro­tun­ne­ling in See­ab­la­ge­run­gen, sowie wech­seln­den Ver­hält­nis­se von künst­li­chen Auf­fül­lun­gen bis hin zur Morä­ne realisiert.
Die aus­füh­ren­de ARGE star­te­te im März mit der Erstel­lung der Pres­sen­schäch­te sowie den Bau der offe­nen Gerin­ne­läu­fe. Das Pro­jekt wird zur Sanie­rung / Ent­las­tung des bestehen­den ein­ge­dol­ten Bach­lau­fes aus­ge­führt. Die­ser ver­mag die anfal­len­den, und in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer häu­fi­ger auf­tre­ten­den Stark­re­ge­n­er­eig­nis­se nicht mehr schad­los ablei­ten. Mehr­fach erfol­gen Über­schwem­mun­gen der Stras­sen­zü­ge und damit ver­bun­den auch die angren­zen­den Infrastrukturen.
Das anfal­len­de Was­ser wird neu ober­halb der Ort­schaft über ein Ein­lauf­be­cken gefasst und bis nach der Ort­schaft abgeleitet.

Für die anste­hen­den Aus­füh­run­gen wün­schen wir der ARGE «Glück auf» und viel Erfolg.

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Entwässerung Fahrweid — Durchstich Nr. 4

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Nach diver­sen Ben­to­ni­t­aus­trit­ten an der Ober­flä­che und Spund­wand­pro­fi­len im Vor­triebs­be­reich unter einem bestehen­den Kanal, die mit­tels Ber­ge­gru­be gebor­gen wer­den muss­ten, konn­te heu­te die 180 m lan­ge Hal­tung Nord 1 mit der Ein­fahrt in den Zwi­schen­schacht Nord erfolg­reich been­det wer­den. Somit ist ein wei­te­rer Mei­len­stein im Pro­jekt erreicht. Nach­dem die vier DN 1000er bzw. DN 1400er Vor­trie­be nun abge­schlos­sen sind, fol­gen nun die bei­den letz­ten Vor­trie­be Hal­tung Ost 1 und Hal­tung Nord 2 mit einer Gesamt­län­ge von 240 m als DN 800er Vortrieb.

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2. Instandsetzung Belchentunnel, Planungsarbeiten gestartet

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Der Belchen­tun­nel (BTB) wur­de im Jah­re 1970 eröff­net und besteht aus zwei rich­tungs­ge­trenn­ten Dop­pel­spur­röh­ren von je 3.2 km Län­ge. Mit der Rea­li­sie­rung des Sanie­rungs­tun­nels STB (ILF war bereits mass­ge­bend in der IG BL-STB und auch bei den Pla­nungs­ar­bei­ten der IG STB invol­viert) umfasst das Gesamt­tun­nel­sys­tem Bel­chen ab Früh­jahr 2021 ins­ge­samt drei Dop­pel­spur­röh­ren, wovon 2 Röh­ren betrie­ben wer­den. In den Jah­ren 2001 bis 2003 wur­den bereits auf­wän­di­ge Sanie­rungs­ar­bei­ten an den bestehen­den Tun­nel­röh­ren vor­ge­nom­men. Doch das quell­fä­hi­ge Gestein hin­ter­lässt nun je län­ger je mehr sei­ne sicht­ba­ren Spu­ren bzw. Schä­den. Um die Sicher­heit und die Kapa­zi­tät einer der meist­be­fah­re­nen Stras­sen der Schweiz zu gewähr­leis­ten, wer­den die bei­den bestehen­den Tun­nel­röh­ren nach­ein­an­der saniert.
Als vor­ge­se­he­ne Mass­nah­men wer­den der Ersatz diver­ser Gewöl­be-Seg­men­te, Gewöl­be­hin­ter­fül­lun­gen, diver­se Rück­bau­ten aber auch Neu­bau­ten von Sohl­ge­wöl­ben, Werk­lei­tun­gen und Aus­bau / Neu­bau von Quer­ver­bin­dun­gen pro­jek­tiert. Was­ser­zu­trit­te, quell­fä­hi­ges Gestein und Ver­fül­lun­gen von Neben­bau­wer­ken, kom­plet­tie­ren die gros­sen Her­aus­for­de­run­gen in die­ser schwie­ri­gen Geo­lo­gie. ILF rea­li­siert im Rah­men der IG BZI2.0 gemein­sam mit Lom­bar­di SA und Emch+Berger AG Bern die Pla­nungs- und Bau­lei­tungs­ar­bei­ten. Die pro­gnos­ti­zier­te Bau­pha­se inkl. BSA für bei­de Röh­ren wird bis ca. Mit­te 2032 andauern.

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Tunnel Katzensee & Stelzen – Der Verkehr rollt!

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Mit erfolg­rei­chem Abschluss der Objekt­tests Tun­nel Kat­zen­see und Tun­nel Stel­zen im Okto­ber 2019 wur­den bei­de Tun­nel mit jeweils 2 Fahr­strei­fen je Fahrt­rich­tung dem Ver­kehr über­ge­ben. Zwi­schen­zeit­lich konn­ten auch die Rest­ar­bei­ten auf der Offe­nen Stre­cke und an den Tun­nel­por­ta­len abge­schlos­sen wer­den, so dass für den Ver­kehr seit Ende März nun alle Fahr­strei­fen zur Ver­fü­gung ste­hen. Ende März wur­den auch die Inte­gra­len Gesamt­tests der Objek­te Offe­ne Stre­cke, Tun­nel Kat­zen­see und Tun­nel Stel­zen erfolg­reich abge­schlos­sen. Als nächs­ter Mei­len­stein steht nun die Eröff­nung der 3. Röh­re Tun­nel Gubrist im Fokus der Arbeiten.

ILF ist in zwei Inge­nieur­ge­mein­schaf­ten an der Pla­nung, Aus­füh­rung und Inbe­trieb­nah­me der BSA für die gesam­te Nord­um­fah­rung Zürich betei­ligt. Die IG GAWI (Feder­füh­rung ILF) ist ver­ant­wort­lich für die Pla­nung der Tun­nel­lüf­tung, der Rauch­de­tek­ti­ons­an­la­gen und der Stau­de­tek­ti­on inkl. Steue­rung & Ener­gie­ver­sor­gung Lüf­tung. Die IG ANU BIH (ILF IG-Mit­glied) ist für die Gesamt­ko­or­di­na­ti­on BSA, die Chef­bau­lei­tung / ört­li­che Bau­lei­tung sowie die Pla­nung der Ener­gie­ver­sor­gung, Beleuch­tung, Sicher­heits­ein­rich­tun­gen, Brand­mel­de­an­la­gen und Neben­ein­rich­tun­gen verantwortlich.

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Entwässerung Fahrweid — Durchstich Nr. 3

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Am 20.02.2020 konn­te die drit­te von ins­ge­samt sechs Hal­tun­gen mit dem Durch­stich im Ziel­schacht Süd erfolg­reich abge­schlos­sen wer­den. Die­se Hal­tung erfor­der­te einen 148 m lan­gen Vor­trieb in wech­seln­der Geo­lo­gie (Seeablagerungen/ Schot­ter), sowie im Grund­was­ser­be­reich. Dabei kamen Vor­triebs­roh­re DN 1‘000 zu Ein­satz. Eine gros­se Her­aus­for­de­rung stell­te die mini­ma­le Über­de­ckung von ca. 2.00 m dar.
In der „zwei­ten Halb­zeit“ des Pro­jekts Ent­wäs­se­rung Fahr­weid“ war­ten nun noch drei wei­te­re Vor­trie­be (DN 1‘000 und DN 800) mit ins­ge­samt knapp 425 m auf uns.

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Eröffnung Galgenbucktunnel

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Am 06.12.2019 konn­te der Gal­gen­buck­tun­nel erfolg­reich dem Stras­sen­ver­kehr über­ge­ben wer­den. ILF war ver­ant­wort­lich für die Pla­nung der Betriebs­lüf­tung, Beleuch­tung, Türen und Tore, das Betriebs­kon­zept sowie die Koor­di­na­ti­on / ört­li­che Bau­lei­tung wäh­rend des Ein­baus (Stv. Chef­bau­lei­tung). Die Betriebs­lüf­tung sorgt für einen siche­ren Betrieb des Stras­sen­tun­nels. Die Arbei­ten konn­ten ter­min­ge­recht mit den Unter­neh­mun­gen sowie dem Pla­ner­man­dat (als IG) der Betriebs- und Sicher­heits­tech­ni­schen Aus­rüs­tung rea­li­siert werden.

Ausstellbucht Galgenbucktunnel

Unterwerfungsbauwerk Wöschnau beim Eppenberg

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Beim Vier­spur Aus­bau Aar­au-Olten konn­te ein wei­te­rer Mei­len­stein ter­min­ge­recht  abge­schlos­sen wer­den. Das Unter­wer­fungs­bau­werk Wösch­nau (Ein­spur­tun­nel) konn­te nach 4‑jähriger Bau­zeit am 02.12.2019 in Betrieb genom­men wer­den. Dies ist von zen­tra­ler Bedeu­tung, da somit der Gleis­an­schluss an den Eppen­berg­tun­nel fer­tig gebaut wer­den kann. Bis Juni 2020 wird der Ein­bau der Bahn­tech­nik im Eppen­berg­tun­nel fer­tig mon­tiert, so dass bis Dezem­ber. 2020 alle Anla­gen getes­tet und inte­griert wer­den kön­nen. Die gesam­te Stre­cke geht mit dem Fahr­plan­wech­sel am 14. Dezem­ber 2020 in Betrieb.
Eine Dan­ke­schön allen am Pro­jekt Betei­lig­ten. Ganz beson­de­ren Dank der Pro­jekt­lei­tung und den Fach­diens­ten der SBB, den Unter­neh­mun­gen, den Pla­nern sowie der Bau­lei­tung, wel­che durch ILF gestellt wird.

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Eppenberg — Vierspurausbau Olten-Aarau

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Die­se Woche konn­te beim Tun­nel­pro­jekt Eppen­berg im Los Bahn­tech­nik wie­der ein wich­ti­ger Mei­len­stein erreicht wer­den. Die letz­te Etap­pe der Fes­ten Fahr­bahn wur­de am 13.11. beto­niert. Hier­zu sind auch bereits ers­te „Zug­fahr­ten“ durch­ge­führt wor­den. Der wei­te­re Ter­min­plan sieht vor, dass die Unter­wer­fung „Ein­spur­tun­nel Wösch­nau“ auf Anfang Dezember’19 in Betrieb genom­men wird. Die Arbei­ten vor Ort lau­fen auf Hoch­tou­ren und sind bei der Vor­bei­fahrt auf der Stamm­li­nie sehr gut sichtbar.
Wir bedan­ken uns bei der ARGE Rhomberg/ Mar­ti sowie der SBB für die sehr gute Zusammenarbeit.

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