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BOOT für Zuluf-Wasseraufbereitungsanlage in Saudi-Arabien

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ILF Consulting Engineers erbrachte für Saudi Aramco technische Beratungsleistungen im Zusammenhang mit dem Outsourcing (Transaktion) der Zuluf Wasseraufbereitungsanlage (WTP, Water Treatment Plant). Das Projekt, das auch eine Entgasungseinheit für das aufzubereitende Wasser umfasst, ist eine wesentliche Komponente des umfangreichen Programms zur Erschließung des Zuluf-Ölfeldes. Ziel ist dabei eine beträchtliche Steigerung der täglichen Förderkapazität. Diese Steigerung spielt für die Gesamtstrategie der Ölförderung von Saudi Aramco eine entscheidende Rolle und trägt zum Wirtschaftswachstum Saudi-Arabiens bei.

Saudi Aramco vergab den über eine Laufzeit von 25 Jahren vorgesehenen BOOT (Build-Own-Operate-Transfer) Konzessionsvertrag an ein von der AWS Water Purification Company angeführtes Konsortium. Das Erreichen des Status Financial Closure für diesen Vertrag ist Voraussetzung für den nun bevorstehenden Baubeginn der Phase 1 für die WTP und stellt einen bedeutenden Meilenstein für das Projekt dar.

Die Kapazität der WTP beträgt mehr als 1,1 Mio. Barrel pro Tag. Das aufzubereitende Wasser wird aus dem Grundwasserkörper bereitgestellt und nach entsprechender Aufbereitung in der WTP für Injektionszwecke zur Unterstützung der Erdölförderung verwendet.

ILF Consulting Engineers spielte als technischer Berater eine wichtige Rolle in der Vergabephase des Zuluf-WTP-Projektes. ILF war für alle technischen Aspekte im Zusammenhang mit der Ausschreibung des Konzessionsvertrages, insbesondere der Angebotsanfrage (RFP, Request for Proposal), verantwortlich. Das RFP-Paket beschreibt die geforderten Leistungen des Konzessionärs beinhaltend: Ingenieur- und Planungsleistungen, Materiallieferung, Bauausführung, Abnahme der Bauleistungen, Durchführung von Betriebstests, des Probebetriebes sowie der offiziellen Inbetriebnahme, Betrieb und Erhaltung der Wasseraufbereitungsanlage über die gesamte Vertragsperiode von 25 Jahren.

ILF hat Saudi Aramco von der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen bis hin zum Financial Closure des Konzessionsvertrages begleitet.

Leistungsumfang von ILF:

    • Technische Beratungsleistungen während der Transaktionsphase
    • Überprüfung und Aktualisierung der funktionellen technischen Anforderungen
    • Festlegen der Strategie für den Ausschreibungsprozess und Vorbereitung der Angebotsanfrage (RFP)
    • Kostenschätzung und Konzeptionelle Planung
    • Technische Evaluierung der Angebote
    • Unterstützung bei den Vertragsverhandlungen und zum Erreichen des Financial Closure

Photovoltaikkraftwerk Goaltore in Indien

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Die indische Regierung unternimmt seit vielen Jahren große Anstrengungen, das veraltete und in großen Teilen schwache elektrische Netz auszubauen. Die aktuell installierte Stromerzeugungskapazität ist für die rasant wachsende Bevölkerung und Wirtschaft nicht ausreichend und es kommt fast täglich zu Stromausfällen.

Beim Ausbau der Kapazitäten wird sehr stark auf erneuerbare Energien gesetzt.

Der lokale Netzbetreiber West Bengal State Electricity Distribution Company Limited (WBSEDCL) hat unser Expert:innen-Team als „Owner´s Engineer“ mit der Planung und dem Bau eines neuen PV-Kraftwerks in Goaltore, ca. 150 km westlich von Kalkutta, beauftragt. Das Kraftwerk wird eine Gesamtleistung von 135 MWp haben und ist mit bifazialen PERC-Mono-Solarmodulen und Zentralwechselrichter ausgestattet. Daneben wird der Bauherr eine neue Umspannstation (33 kV / 132 kV) errichten, die direkt an die PV-Anlage angrenzt. Die dort erzeugte Elektrizität wird dann in das Hochspannungsnetz eingespeist. Die Inbetriebnahme des PV-Kraftwerks ist im Juli 2024 geplant.

Wasseraufbereitung und -transport für die VAE

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2021 wurde ILF Beratende Ingenieure von der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) mit der Erbringung von technischen Beratungsleistungen für das Megaprojekt der Meerwasseraufbereitung und des Wassertransports mit einem Gesamtwert von 2,4 Mrd. US Dollar beauftragt.

Im Mai 2023 wurde ein wichtiges Ziel erreicht: Als Teil des laufenden Projektes wählten ADNOC und die Abu Dhabi National Energy Company PJSC (TAQA) ein Konsortium bestehend aus Orascom Construction und Metito für die Entwicklung einer Meerwasseraufbereitungsanlage und eines Transportleitungssystem an den Feldern Bab und Bu Hasa in Abu Dhabi aus. Zudem stellten ADNOC und PJSC (TAQA) im September 2023 den Finanzabschluss des Projektes erfolgreich fertig.

Während der Vorbereitung der Gesamtausschreibung arbeitete ILF an der Entwurfsplanung, Standortgutachten, Umweltstudien, an der Vorbereitung der technischen Komponenten des Ausschreibungspaketes und der technischen Angebotsbewertung, wodurch ADNOC schließlich dieses wichtige Ziel erreichen konnte.

Im Zuge des Projektes werden Systeme aus tiefliegenden Grundwasserleitern durch eine zentrale Meerwasseraufbereitungsanlage und ein Transportleitungssystem ersetzt, was zu den Nachhaltigkeitszielen der VAE beitragen wird.

Das Megaprojekt steht im Einklang mit dem Bestreben der VAE, Wasserentnahmen und Frischwasserverbrauch durch sorgfältiges Wassermangement zu minimieren. Dank des Projektes werden der ökologische Fußabdruck von ADNOC weiter verringert und das Wachstum von Wirtschaft und Industrie im Rahmen des In-Country Value (ICV) Programms von ADNOC unterstützt.

ILF ist stolz, Teil dieses Megaprojekts zu sein und zu Abu Dhabis Vision einer nachhaltigen Zukunft beizutragen.

Wasserbauwerke: Optimierung mittels numerischer Strömungsmodelle

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Eine der Kernkompetenzen von ILF ist das Ingenieurwissen im Bereich der Wasserkraft. ILF in Bangkok hat diese Kompetenzen bereits bei zahlreichen Projekten in Südostasien und darüber hinaus eingesetzt. Darunter sind beachtliche Projekte in der Demokratischen Volksrepublik Laos wie die Mitwirkung bei der Planung und Umsetzung des Wasserkraftwerks Nam Emoun (130 MW) sowie die Planung eines Wasserkraftwerks am Mekong (2.500 MW) in Saravane.

Im Einklang mit den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen und mit dem klaren Bekenntnis zur Energiewende und nachhaltiger Energiegewinnung, insbesondere durch Wasserkraft, setzt ILF seinen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. ILF ist für das Know-how im Bereich der Planung von Wasserkraftwerken und Pumpspeicherprojekten bekannt und liefert ein breites Spektrum an Leistungen, vom Projektbeginn bis hin zur Inbetriebnahme.

ILF Thailand verwendet bei der Planung von Wasserbauwerken auch numerische Strömungssimulationen (Computational Fluid Dynamics, CFD). Für die Erstellung von 3D CFD-Modellen nutzt ILF unter anderem die Software SimScale, um Wasserbauwerke für unterschiedliche Wasserkraftprojekte zu optimieren. Die CFD-Simulationen werden eingesetzt um komplexe Strömungssituationen, die sich ergeben, zu untersuchen. Dies ist besonders relevant bei z. B.: Überlaufkanälen, Sohlenstufen sowie bei Bauwerken in denen es zu einem Wechsel von Abfluss mit freiem Wasserspiegel und Abfluss unter Druck kommt.

Obwohl es nicht unbedingt zum Kerngeschäft von ILF Thailand gehört, wurde im Rahmen einer beachtlichen Fallstudie die Planung eines Siphonschachts innerhalb des Kühlwassersystems eines gasbetriebenen Kombikraftwerks optimiert. Anhand von CFD-Simulationen mittels SimScale konnte ILF einige Verbesserungen erreichen, unter anderem einen optimierten Oberflächenschutz zur Vorbeugung von Betonerosion, eine Stabilisierung des Wasserstrahles und es konnte der Luftanteil in der Strömung verringert werden. All diese Aspekte resultieren in einem sichereren, effizienteren und robusteren Betrieb der wasserbaulichen Anlage.

Weitere Details: https://www.simscale.com/customers/ilf-power-plants/

Rimpar Verdichterstation startet: Zentraler Knoten im EU-Gasnetz

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Die Verdichterstation Rimpar des Ferngasnetzbetreibers Open Grid Europe (OGE) ist einer der bedeutendsten Knotenpunkte des deutschen und mitteleuropäischen Erdgasnetzes. Sie wird in Deutschland entscheidend dazu beitragen, eine sichere und hoch verfügbare Gasversorgung zu gewährleisten.

Um der steigenden Bedeutung der Station gerecht zu werden und den Gastransport auf einer der Haupttransportrouten von Ost nach West und vice versa sicherzustellen, wurde von 2020 bis Mitte 2023 neben der bestehenden Verdichterstation eine komplett neue Anlage errichtet. Die neue Einrichtung erstreckt sich über eine Fläche von etwa zehn Fußballfeldern und umfasst insgesamt rund 6,5 Kilometer Pipelines. Hierbei wurden drei neue Verdichtereinheiten (je 12 MW) sowie eine neue Gasdruckregel- und Messanlage mit den zugehörigen Verbindungsleitungen und Einbindung in das bestehende MEGAL-Pipeline-System installiert. Die neue Verdichterstation erfüllt die höchste Umweltschutzanforderung. Zusätzlich ist durch die Einbindung der Station in benachbarte Gasversorgungsstrukturen die Versorgungssicherheit entlang der Route langfristig gewährleistet.

Unser Expert:innen-Team war seit Beginn für den Betreiber OGE an dem Projekt beteiligt und u.a. mit der Grundlagenplanung, der Detailplanung, der Bauüberwachung, der Inbetriebnahme und der Enddokumentation dieser Verdichterstation beauftragt.

Eine der größten Herausforderungen des Projekts war dabei die Hanglage der zu errichtenden Station sowie die große räumliche Ausdehnung der Baustelle. Zu Baubeginn wurden etwa 70.000 m3 Erdreich zum Ausgleich und Terrassenaufbau bewegt. Es entstanden Höhenunterschiede innerhalb der Station von fast 30 m.

Aktuell werden noch letzte Dokumente der Enddokumentation bearbeitet. Alle notwendigen Abnahmen wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. Mit einer Durchflussmenge von 550.000 Nm3/h bis 1.400.000 Nm3/h und einem Auslegungsdruck der Verdichterstation von 100 bar für das Hauptgassystem befindet sich die Anlage in der Betriebsphase. Der reguläre Betrieb war für Ende 2023 vorgesehen. Aufgrund der beschleunigten Bearbeitung von ILF konnte diese jedoch bereits Mitte 2023 erfolgen.

ILF Beratende Ingenieure GmbH: Veränderung bei Geschäftsleitung

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München, 08. Januar 2024 – Das international tätige und unabhängige Ingenieur- und Beratungsunternehmen ILF Beratende Ingenieure GmbH entwickelt seit fast 60 Jahren innovative Ansätze für technische Lösungen großer Infrastrukturprojekte. Mit Jahresbeginn wird die Geschäftsführung der ILF Beratende Ingenieure GmbH neu organisiert. Marcus Herrmann übernimmt die Geschäftsleitung für den Gesamtbereich „Stromtrassen, Transport und Verkehr“. Fred Wendt, der diese Position seit 2018 innehatte, wechselt als Excecutive Vice President in die ILF-Gruppe und wird dort das Hauptgeschäftsfeld „Energie und Klimaschutz“ verantworten. Die ILF Deutschland mit Sitz in München hält weiterhin am bewährten Konzept der Doppelspitze fest, in der Herrmann fortan an der Seite von Tobias Walk das operative Geschäft führt. Walk ist seit 2018 Teil der Geschäftsführung und künftig für die Geschäftsbereiche „Erneuerbare Energien & Wasserstoff“ sowie „Pipelines & Anlagenbau“ verantwortlich.

Vor seinem Wechsel in die Geschäftsleitung der ILF Deutschland war Marcus Herrmann seit 2014 bei dem Planungs- und Beratungsunternehmen Arcadis als Geschäftsführer für Deutschland tätig und zuletzt für den internationalen Bereich verantwortlich. „Ich freue mich, mit Marcus Herrmann einen erfahrenen Branchenkenner an Bord zu haben und gemeinsam die Erfolgsgeschichte der ILF weiterzuschreiben“, so Tobias Walk. „Wir betrachten es als Glücksfall, dass wir ihn für diese Position in unserem Unternehmen gewinnen konnten“, resümiert Klaus Lässer, CEO der ILF-Gruppe „Ich bin mir sicher, dass wir bald schon von seinem Unternehmergeist und seinen Branchenkenntnissen profitieren werden.“ Gleichermaßen zufrieden zeigte sich Lässer darüber, mit Fred Wendt einen ausgewiesenen Energieexperten in die ILF-Gruppe zu berufen. Mit dieser Verstärkung könne sich das Unternehmen noch intensiver in die Herausforderungen der weltweiten Energietransformation einbringen.

Bereits in den vergangenen Jahren wurde der Fokus vermehrt auf Projekte gelegt, die einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Energieversorgung leisten. Dabei setzt ILF in Deutschland auf die Entwicklung neuer, innovativer Kompetenzen wie grüner Wasserstoff und die künftige Nutzung und Speicherung von CO2. Gleichzeitig baut das Unternehmen auf seine langjährigen Kundenbeziehungen in den bestehenden Geschäftsfeldern bei erdverlegten Infrastrukturen wie Stromtrassen und Pipelines sowie auf erneuerbare Energien und Großwärmepumpen.

Zu den aktuellen Leuchtturmprojekten von ILF gehören unter anderem die Stromtrassen SuedLink und Rhein-Main-Link, das H2 Startnetz Hyperlink, die Großwärmepumpen Esbjerg und Aalborg, die 2. Stammstrecke München, die Erweiterung der U5 in Hamburg sowie Hybrid-PV-Kraftwerke mit Batteriespeicher in Westafrika. Zudem plant das Unternehmen mit dem Projekt Hyphen in Namibia eines der weltweit größten Wasserstoffprojekte mit drei Gigawatt.

Die ILF hat derzeit rund 1.200 Mitarbeitende im deutschsprachigen Raum und ist verstärkt auf der Suche nach Ingenieur:innen, da laut Geschäftsleitung das Personal in Anbetracht der Auftragslage problemlos verdoppelt werden kann.

Zum Unternehmen:

ILF Beratende Ingenieure GmbH ist Teil der ILF-Gruppe und ein international tätiges und unabhängiges Ingenieur- und Beratungsunternehmen mit fast 60 Jahren Erfahrung. Als eines der führenden Ingenieurunternehmen unterstützt ILF Beratende Ingenieure seine Kunden bei der erfolgreichen Realisierung bedeutender Industrie- und Infrastrukturprojekte. Die Expertise der ILF erstreckt sich dabei über den gesamten Projektlebenszyklus in den Hauptgeschäftsfeldern Energie & Klimaschutz, Wasser & Umwelt, Verkehr & Urbane Räume sowieRessourcen & Nachhaltige Industrien.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf umfassenden Dienstleistungen für anspruchsvolle und komplexe Projekte, die den individuellen Anforderungen gerecht werden und interdisziplinäres Engineering-Know-how erfordern. Basierend auf langjähriger Erfahrung, breitem Fachwissen und Engagement bietet das ILF Experten-Team eine umfassende Beratung und maßgeschneiderte Lösungen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der erfolgreichen Entwicklung nachhaltiger und zukunftsweisender Projekte. Zudem kann ILF Beratende Ingenieure, als Teil der ILF-Gruppe, auf ein Netzwerk aus über 2.600 Expert:innen an über 45 Standorten weltweit zurückgreifen.

Marcus Herrmann, neuer GF von ILF Beratende Ingenieure GmbH

Planung von Windparks in Saudi Arabien

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In seiner über 50-jährigen Geschichte der Engineering Excellence setzt ILF Consulting Engineers einen weiteren historischen Meilenstein. Wir sind sehr stolz darauf, als Berater für die Vorstudien von Windparks in Saudi Arabien ausgewählt worden zu sein. In dieser Phase des Projektes soll durch bestmögliche Ingenieurleistungen erreicht werden, dass die Planung und Umsetzung der Windparks in Folge bereits ausgeschrieben werden können. Die Vorstudien umfassen folgende Aufgaben:

    • vorläufige Standortbewertung
    • vorläufige und detaillierte Planung (Planungsgrundlage, Übersichtschaltbilder, Bewertung des Energieertrags, Optimierung der Levelized Cost of Electricity (LCOE), Wind-Masterplan)
    • verschiedene Studien vor Ort (topografisch, hydrologisch, geotechnisch sowie luftfahrttechnische und Radar-Bewertung
    • Umwelt- und Sozialverträglichkeitsstudie (ESIA)
    • Gründungsempfehlungen (unter anderem Tief- und Flachgründungen, Stützmauern, Pipeline-Anker, Erdarbeiten, Deiche und Dämme)
    • Auslegung der Windmesswert Kampagne (Winddaten zur Berücksichtigung für den Kunden)
    • Genehmigungsverfahren

Die Projektauslegung ist auf Nachhaltigkeit, Innovation und modernste Technologie ausgerichtet – im perfekten Einklang mit dem Engagement für den Klimaschutz und der Unternehmensvision der ILF-Gruppe die Lebensqualität weltweit zu
verbessern.

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40 Jahre Riyadh Water Transmission System (RWTS)

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Im Laufe des Jahres 1983, also vor 40 Jahren ging das RWTS (Lines A & B) in Betrieb. Es war das erste geschlossene Hochdruckwasserpipelinesystem der Welt, ausgelegt, um täglich 830,000 m³ Wasser von Al Jubayl am arabischen Golf über 467 km nach Riad zu transportieren.

Es war von dem damals noch sehr jungen Unternehmen ILF sehr mutig, dieses innovative Konzept ohne Pilotversuche bei einem Großprojekt anzuwenden. Zur Erinnerung die wesentlichen Daten: Doppelrohrleitung 60“ (1524 mm) Durchmesser, Gesamtförderhöhe des Systems: 2340 m, 6 Pumpstationen mit einer Gesamtantriebsleistung von 430 MW.

Unter der Leitung von ILF wurde das RWTS budgetgerecht in knapp 3 Jahren gebaut. Das technische Konzept hat sich von Anfang an bewährt. Das RWTS fördert noch heute Wasser nach Riad.

ILF hat mit diesem Projekt Geschichte im Bereich Pipelinetechnik geschrieben.

Das RWTS dient bis heute als technisches Vorbild für viele Nachfolgeprojekte, vor allem im Königreich Saudi-Arabien.

Es ist aber auch Vorbild für eine jahrzehntelange vertrauensvolle Kundenbeziehung und für eine exzellente Zusammenarbeit der beteiligten ILF-Firmen, vor allem aus Österreich, Deutschland und Saudi-Arabien.

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CEO Today interviewte Adolf Feizlmayr (Co-Founder von ILF)

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Der beeindruckende Werdegang von Adolf Feizlmayr

Von einem Bauernhof in Oberösterreich zu einem weltweit führenden Ingenieurunternehmen – der Werdegang von Adolf Feizlmayr ist beeindruckend. Bereits die ersten Projekte zeigten deutlich den Ehrgeiz und Innovationsgeist der beiden Gründer. Von zukunftsweisenden Projekten wie dem Arlberg Tunnel bis hin zum Riyadh Water Transmission System, ihre Erfolge bezeugen das klare Bekenntnis von ILF zu Excellence und Nachhaltigkeit.

Die Grundwerte von ILF, und zwar Respekt, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Fairness, leiten die weltweite Präsenz des Unternehmens an. Adolf Feizlmayr trägt zum Kompetenzmanagement und zur Eindämmung des Klimawandels bei und unterstützt Studierende durch die Adolf Feizlmayr-Stiftung.

Die Zukunft von ILF ist sehr vielversprechend, denn das Unternehmen arbeitet an der weltweiten Energiewende und an der Eindämmung des Klimawandels. Mit einem engagierten Team und einer zukunftsorientierten Führungsebene ist ILF weiterhin bestrebt, Engineering Excellence und Nachhaltigkeit voranzutreiben.

Hier gelangen Sie zum Interview:

A.Feizlmayr – A Lifetime of Engineering Achievements
(Das Original in englischer Sprache)

A. Feizlmayr: Ein Leben voll technischer Errungenschaften
(deutsche Übersetzung)

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Erschließung von Wasserkraft u. erneuerbaren Energien in Pakistan

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Ein Großteil des Potenzials im Bereich der erneuerbaren Energien und Wasserkraft in Pakistan konzentriert sich auf die Provinz Khyber Pakhtunkhwa im Nordwesten des Landes mit einer Bevölkerung von 40 Millionen Einwohnern. Bislang wurde jedoch erst ein Teil des Potenzials entwickelt. Die Pakhtunkhwa Energy Development Organization (PEDO) verfolgt daher ein öffentliches-privates Programm zur Entwicklung von Wasserkraft und erneuerbaren Energien, um das Potenzial in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa sowie weiteren Provinzen in Pakistan zur Deckung ihres Energiebedarfs zu entwickeln. Des Weiteren werden Möglichkeiten geprüft, Energieüberschüsse in Nachbarländer, wie Afghanistan, zu exportieren.

ILF wurde zusammen mit Tractebel Engineering, dem Lead des Joint Ventures (JV), von PEDO beauftragt, Ingenieurleistungen für die Planung der möglichen Wasserkraft- und erneuerbaren Energien-Projekte in der pakistanischen Provinz Khyber Pakhtunkhwa zu erbringen. Das Projekt wird von der Weltbank im Rahmen des Khyber Pakhtunkhwa Hydropower and Renewable Energy (KHRE) Programms finanziert.

Mit einem Kick-off-Meeting in Peshawar im Mai 2023 wurde die Arbeit an diesem Projekt aufgenommen. Der erste Teil des Projektes umfasst die Vorbereitung eines Masterplans für die Entwicklung von Wasserkraft- und erneuerbare Energien-Projekte (Photovoltaikanlagen und Windkraftprojekte) in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa. In diesem Masterplan werden Kriterien wie Anlagengröße, Übertragungsleitungen, Bedarfsprognosen, Projektkosten sowie Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt berücksichtigt, um eine Priorisierung der ermittelten Projekte vornehmen zu können. Auf Grundlage dieser Kriterien wird ein optimales Projekt-Portfolio erstellt und in das Investitionsprogramm aufgenommen. Das Investitionsprogramm berücksichtigt öffentlich und privat finanzierte Projekte in einem Zeitraum von 25 Jahren. In den darauf folgenden Projektphasen werden die empfohlenen Projekte anhand von Vor- und Machbarkeitsstudien und Detailplanungen weiterentwickelt. Die Wasserkraft-Projekte werden voraussichtlich eine installierte Kapazität zwischen 50 MW und 400 MW haben. Das Planungsteam überprüft auch Möglichkeiten der Stromerzeugung durch Photovoltaik- und Windkraftanlagen in der gesamten Provinz. Zusätzlich wird das Projekt auch ein Programm zum Aufbau von Kapazitäten und Schulungen für die Stakeholder der Provinz Khyber Pakhtunkhwa umfassen, um die Umsetzung des Energieentwicklungsprogramms zu unterstützen.

Als Teil des JV wird ILF für die Vorbereitung des Investitionsprogramms, die hydraulische Planung, die statisch-konstruktive Bearbeitung der Kraftwerke und Einlaufbauwerke, die Planung der Maschinenanlagen, der stahlwasserbaulichen Anlagenteile und der Druckrohrleitungen sowie für die Planung der Elektroinstallationen der Kraftwerke verantwortlich sein. Außerdem wird ILF für die wirtschaftliche und finanzielle Bewertung in den unterschiedlichen Projektphasen sowie für den Aufbau von Kapazitäten und die Durchführung von Schulungen verantwortlich sein.

Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnverbindung Drammen–Kobbervikdalen

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Das Projekt Drammen–Kobbervikdalen der norwegischen Eisenbahngesellschaft Bane NOR soll die Streckenkapazität zwischen Drammen und Tønsberg erhöhen. Ab der Fertigstellung können zwei Züge pro Stunde in beide Richtungen zwischen Oslo und Tønsberg verkehren. Der technisch anspruchsvollste Teilabschnitt der neuen, rund 10 km langen zweigleisigen Bahnstrecke ist der sogenannte „UDK2 – Lockermaterialtunnel“, ein 300 m langer Tunnelabschnitt, des insgesamt 7 km langen Tunnels zwischen Drammen und Kobbervikdalen.

Bei der Planung des Lockermaterialtunnels mussten zahlreiche technische Herausforderungen gemeistert werden, vorwiegend aufgrund der geologischen bzw. hydrogeologischen Umgebung und der innerstädtischen Lage dieses Tunnelabschnitts. Der Tunnel musste in gesättigten gletscherfluvialen Sedimenten in einem kohäsionsarmen Boden mit großer Durchlässigkeit aufgefahren werden. Das Grundwasser steht dabei abschnittsweise bis zur Firste an. Von der Oberfläche aus wurden vor Beginn der Tunnelbauarbeiten umfangreiche Bodenverbesserungsmaßnahmen unter Anwendung des Düsenstrahlverfahren (DSV) durchgeführt, um den Boden um das Tunnelausbruchsprofil herum zu vergüten (Vergütungsring) und damit die Stabilität während des Tunnelausbruchs zu erhöhen, Setzungen an der Oberfläche zu verringern und Wassereintritte in den Tunnel zu minimieren, ohne dabei den Grundwasserspiegel abzusenken. Außerdem wurden zur Erhöhung der Ortsbruststabilität einzelne DSV-Säulen im Ausbruchsquerschnitt angeordnet sowie durch Querschotte aus DSV der Vergütungsring um den Tunnel in sogenannte „Compartments“ in dichte Tunnelabschnitte unterteilt. Diese werden dem Vortrieb vorauseilend entwässert, um in der Bauphase einen sicheren und kontrollierten Vortrieb zu gewährleisten.

Der endgültige Ausbau des Tunnels umfasste eine wasserdruckhaltende Abdichtung und ein Stahlbetoninnenschale. Ergänzend wurde die Baumaßnahme durch ein umfangreiches Oberflächen- und Tunnelmonitoring begleitet.

Die Planung wurde mit BIM (Building Information Modeling) umgesetzt. Diese umfänglich angewandte 3D-Modellierung hat sich dabei als Schlüsselelement für die Koordination der unterschiedlichen Planungselemente erwiesen und für die Zusammenführung in ein einziges Model zur Projektkoordinierung. Die Anwendung von 3D-Modellen zeigt die präzise technische Planung von kritischen Elementen wie die Anordnung der Bohrungen für die Felsinjektionen, Spieße und Felsanker.

Owner’s Engineer für PV-Anlage und Batteriespeicher, Burkina Faso

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Der Strompreis in Burkina Faso gehört zu den höchsten auf dem Kontinent und häufig treten Stromausfälle auf. In der Stadt Bobo Dioulasso in Burkina Faso soll daher eine PV-Anlage mit einer Gesamtleistung von 30 MWp kombiniert mit einem 10 MWh Batteriespeicher gebaut und an das Umspannwerk von Kodéni angeschlossen werden. Durch dieses Projekt wird zukünftig die Energieversorgung im Land nachhaltig verbessert und ermöglicht zudem Zugang zu Energie für die Bevölkerung in der Stadt und der gesamten Region.

Unser ILF-Team ist als Owner‘s Engineer mit Beratungsleistungen beauftragt und wird den nationalen Energieversorger SONABEL (Société Nationale d’Electricité du Burkina) in allen Phasen des Projekts unterstützen: zu Beginn mit Studien und konzeptionellen Entwürfen, mit technischen Spezifikationen und Ausschreibungsunterlagen sowie in Folge bei der Auftragsvergabe. Darüber hinaus wird ILF die Bauüberwachung bis zur Inbetriebnahme und die Überprüfung der Leistungen während der ersten zwei Jahre des Betriebs (O&M) übernehmen und die Mitarbeiter:innen von SONABEL während aller Projektphasen beim Aufbau von Kapazitäten unterstützen.

Klärwerksbau-/sanierung: Unser Beitrag für Gut Großlappen

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Das Klärwerk Gut Großlappen ist seit dem Jahr 1926 in Betrieb und reinigt gemeinsam mit dem Klärwerk Gut Marienhof das gesamte Abwasser der Landeshauptstadt München (GER) und der angeschlossenen Nachbargemeinden.
ILF Consulting Engineers Austria GmbH wurde gemeinsam mit der GFM Bau- und Umweltingenieure GmbH im Juni 2023 mit den Generalplanerleistungen zur Umsetzung eines Projektes zur Sicherung und Erweiterung der Zulaufkapazitäten beauftragt (Beauftragungsstufe 1, LPH 1–2). Das umfasst im Wesentlichen Anlagen der Rechenanlage, Sandfänge sowie Vor- und Nachklärung und Zentratwasserbehandlung.
Teil der Planungsleistungen in der Leistungsphase 2 ist eine Variantenstudie zur Ermittlung der vorteilhaftesten Gesamtlösung. Unter Berücksichtigung sämtlicher Beauftragungsstufen 1–3 umfasst der Planungsauftrag der ARGE die Objektplanung (LPH 1–8), Tragwerksplanung (LPH 1–6) sowie die Planung der technischen Ausrüstung (LPH 1–8). Die Durchführung der Planungsleistungen LPH 1–7 ist für den Zeitraum Sommer 2023 bis Frühjahr 2028 und die Durchführung der Bauarbeiten (LPH 8) für den Zeitraum Herbst 2023 bis Anfang 2032 vorgesehen.

 

Spatenstich für Mühlviertler Schnellstraße (AUT) Abschnitt Nord

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Seit der Ausbau des Korridors S 10 Mühlviertler Schnellstraße im Jahr 2002 beschlossen wurde, ist ILF in der Projektsteuerung und Projektkoordinierung bei Variantenuntersuchungen, Vorprojekt, UVP-Einreichprojekt und Bauprojekt für die ASFINAG tätig. Ergänzend wurden in Teilabschnitten Leistungen in den Bereichen Straßenplanung, Tunnelplanung und Tunnelsicherheit sowie der geologischen/hydrogeologischen Planung erbracht.

Seit über 20 Jahren beweist sich ILF als zuverlässiger Partner in der Planung und Bauvorbereitung der S 10 Mühlviertler Schnellstraße und wir sind stolz darauf, über die gesamte Strecke maßgebend beteiligt zu sein.

Die S 10 führt vom Ende der A 7 Autobahn im Norden Österreichs über eine 38 km lange Strecke bis zum Grenzübergang nach Tschechien. Der Abschnitt Süd (ca. 22 km) wurde bereits realisiert, die Verkehrsfreigabe erfolgte im Dezember 2015.

ILF wurde 2013 mit der Erstellung einer Vorstudie für den Abschnitt Nord beauftragt und konnte in Folge den Auftrag für die Projektsteuerung für die Phase Vorprojekt, UVP-Einreichprojekt und Bauprojekt für den ersten Teilabschnitt gewinnen. Der Spatenstich fand Anfang November dieses Jahres statt.

2021 wurde ILF erneut mit einer Trassenstudie und der Projektsteuerung für die Trassenauswahl im Vorprojekt und dem UVP-Einreichprojekt für den letzten Abschnitt beauftragt. Der Baubeginn für das letzte rund 8,5 km lange Teilstück ist im Jahr 2028/2029 geplant.

Wir danken für das langjährige Vertrauen und freuen uns auf weiterhin spannende Aufgaben!

Nachhaltigere Mobilität in Tiflis (Georgien)

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Die Stadt Tiflis startet zusammen mit der deutschen Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit der Umsetzung des „Nachhaltigen Mobilitätsprogrammes“ in Tiflis. ILF ist dabei Teil eines Consulting-Konsortiums.

Im Rahmen des Projektes sollen über einen Zeitraum von fünf Jahren die Transportinfrastruktur in der Stadt sowie die entsprechenden Dienstleistungen nachhaltig verbessert, die Umweltbelastung verringert und eine sichere Personenbeförderung gewährleistet werden.

Durch ein multidisziplinäres Konzept sollen ein nachhaltiges und umweltfreundliches Transportnetz geschaffen werden. Ziel des Intelligenten Transportsystems (ITS) ist mehr Sicherheit für die Fahrgäste sowie die Verbesserung des Verkehrsflusses, des städtischen Transportmanagements und der Ampelregelungen.

Darüber hinaus werden durch das Projekt umweltfreundliche Verkehrswege ausgebaut: eigene Busspuren und sichere Bewegungsbereiche für Fußgänger und Fahrradfahrer werden umgesetzt. Dadurch sollen die verkehrsbedingte Luftverschmutzung und Emissionen signifikant verringert werden. Ein weiteres Ziel dieser Maßnahmen ist die Förderung eines gesünderen Lebensstils.

Das Consulting-Konsortium für dieses Projekt besteht aus der GOPA Infra (Deutschland), ILF Beratende Ingenieure (Österreich/Georgien), dem Austrian Institute of Technology (Österreich) und A+S Consult (Deutschland). Als Startschuss organisierte das Konsortium vor kurzem einen Workshop, dem hochrangige Beamte der Stadtverwaltung, des Stadtrates und dem Ministerium für Regionale Entwicklung und Infrastruktur beiwohnten sowie Vertreter der KFW, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), der städtischen Verkehrsbetriebe, der Polizei, NGOs und weitere Entscheidungsträger. Das Konsortium wurde bei dem Workshop durch ILF Georgien vertreten, die den Workshop leitete. Zunächst wurden die Gesamtziele zusammengefasst und der Zeitplan, die Hauptaufgaben und die nächsten Schritte definiert, im Anschluss eine F&A-Runde durchgeführt.

Wasserstofftrailer für zukunftsweisenden öffentlichen Verkehr

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Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien, um dem Ziel der Dekarbonisierung zu begegnen, wächst auch die Anforderung, diese zu speichern. Wenn Batterien zu teuer werden und es kein Potenzial für Pumpspeicher mehr gibt, kommen Elektrolyseanlagen zur Herstellung von Wasserstoff ins Gespräch. Hynergy, zusammen mit Baywa und Tyczka sowie den Landkreisen Landshut und München, planen die Realisierung einer Wasserstoff-Erzeugungsanlage am Standort des Wasserstoffanwendungszentrums (WTAZ) Pfeffenhausen.
Diesem Ziel sind die über 100 beteiligten Akteure verschiedener Firmen, darunter auch ILF, mit der Lieferung des ersten Trailers für die Befüllung des Wasserstoffs deutlich näher gekommen.
Dieser ermöglicht den Transport von H2 zu verschiedenen Wasserstoff-Tankstellen in der Region. Gleichzeitig gehen die Betonarbeiten gut voran, so dass noch im Sommer der Montagestart der druckalkalischen Elektrolyseure und von weiterem schwerem Equipment erfolgen wird. Die in der ersten Phase geplante 5 MW große Anlage kann später verdoppelt werden. Sie wird über eine 20 kV Standleitung an die zu errichtenden Solar- und Windkraftwerke in der Umgebung des Standorts angebunden und somit mit 100% erneuerbarer Energie versorgt werden. Die durchschnittlich 1,2 Tonnen produzierter Wasserstoff pro Tag werden zunächst ausschließlich für Mobilität verwendet. Die Landkreise sowie erste regionale Busunternehmen stellen dafür ihre Busflotten sukzessive auf Wasserstoff um, der öffentliche Personennahverkehr wurde bereits um wasserstoffbetriebene Busse ergänzt. Zudem werden weitere Wasserstofftankstellen gebaut.
Wir sind stolz, das Projekt mit der Erstellung des Antrags auf bundesimmissionsschutzrechtliche Genehmigung sowie dem Antrag auf Umweltverträglichkeitsvorprüfung unterstützt zu haben.

Schutz von Biotopen bei Trassenbau

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Die Offshore-Netzanbindungssyteme BalWin4 & LanWin1 sowie BalWin3 & LanWin4 im Norden Deutschlands werden zukünftig die großen Windparks in der Nordsee mit dem Übertragungsnetz an Land verbinden.
ILF kartiert für die Tennet Offshore GmbH derzeit die Biotoptypen für die Landtrassen der Offshore-Netzanbindungssysteme und identifiziert geschützte Biotope. Dadurch sollen Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft beim Trassenbau minimiert werden. Im Zuge der Kartierung wird auch eine Einschätzung vorgenommen, ob der Trassenverlauf nochmals angepasst werden muss, bzw. ob besonders schützenswerte Flächen zur Vermeidung von Beeinträchtigungen in geschlossener Bauweise gequert werden sollten.

Das ILF-Team ist dafür verantwortlich, die langfristigen Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Die Resultate fließen abschließend in die verschiedenen Unterlagen (Umweltverträglichkeitsstudie, Landschaftspflegerischer Begleitplan, Natura 2000-Verträglichkeitsuntersuchungen) mit ein.

Erfahren Sie hier mehr über diese beiden Projekte: BalWin3 & LanWin4 (tennet.eu) & BalWin4 & LanWin1 (tennet.eu)

 

Einen Schritt näher an der Windstromverbindung Rhein-Main-Link

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Die Energiewende in Deutschland erfordert leistungsfähige überregionale Gleichstromverbindungen für die Verteilung von Strom aus regenerativen Energien. Der Rhein-Main-Link, eine über 500 Kilometer lange Erdkabelverbindung, soll künftig den Strom aus den Offshore-Windparks der Nordsee in die Region Rhein-Main transportieren. Der Rhein-Main-Link ist ein Projekt aus vier Vorhaben, um den in den kommenden Jahren stark wachsenden Energiebedarf in der Metropolregion Rhein-Main zu decken.

Die Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus Arcadis Germany GmbH und ILF Beratende Ingenieure, wird den Netzbetreiber Amprion mit der fachplanerischen Bewertung des vorläufigen Präferenzraums der Bundesnetzagentur und mit den notwendigen Trassenplanungsleistungen unterstützen. Ziel sind der Antrag auf Planfeststellungsbeschluss sowie die Einreichung des Plans und der Unterlagen.

Heike Hackemesser, Sales Director Resilience von Arcadis, und Fred Wendt, Geschäftsführer von ILF, freuen sich über die Möglichkeit, die Expertise von Arcadis und ILF in den Bereichen Energiewende und Übertragungsnetze zum ersten Mal gemeinsam in ein Leuchtturmprojekt wie den Rhein-Main-Link einbringen zu können: „Wir sind hervorragend aufgestellt, um unseren Kunden Amprion bei diesem komplexen Großvorhaben mit seinem ambitionierten Zeitplan beratend und planerisch zu unterstützen.“

Durch die Dekarbonisierung industrieller Prozesse sowie mehr Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen erhöht sich der Energiebedarf im Rhein-Main-Gebiet enorm. In Hessen werden in zehn Jahren nicht nur Millionen Privathaushalte, sondern auch hunderte von Unternehmen von der künftigen Windstromverbindung profitieren.

Der Entwurf des Netzentwicklungsplans Strom 2037/2045 sieht für dieses Projekt vier Gleichstromverbindungen in einem Trassenverlauf vor, die zusammen eine Windenergieleistung von rund acht Gigawatt aus dem Nordseeraum nach Süd-Hessen bringen sollen. Das entspricht dem Strombedarf von rund acht Millionen Menschen. Die Gesamtinvestitionen für die vier Vorhaben werden auf mehrere Milliarden Euro geschätzt. Die Fertigstellung des Antrags auf Planfeststellungsbeschluss ist für Juni 2024 vorgesehen, die endgültige Trassenplanung für März 2028. Die erste Verbindung in die Region Rhein-Main soll 2033 in Betrieb gehen.

Wasser für Karatschi (Pakistan)

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In manchen Regionen auf unserer Erde ist Wasser ein sehr wertvolles und knappes Gut. In Pakistan, in Karatschi, ist ILF bei einem außerordentlich bedeutenden Projekt beteiligt, das unseren Firmenethos #improvingqualityoflife widerspiegelt. Der Zugang zu sauberem Wasser ist dort besonders knapp. Beim Keenjhar-See sollen die Wasserpipelines mit Durchmessern von bis zu 84″ starten und Trinkwasser zum täglichen Gebrauch über etwa 110 km in die Region und zu der dort ansässigen Bevölkerung bringen.

ILF Austria arbeitet in einem Joint Venture mit lokalen Partnern und wird auch vom ILF-Büro in Pakistan unterstützt.
ILF war bereits bei der Planung des Systems während der Ausschreibungsphase involviert. Derzeit ist ILF für die Planprüfung zuständig und berät den Endkunden WAPDA – (Pakistan) Water and Power Development Authority.

Wir bei ILF werden weiterhin für eine bessere Zukunft arbeiten!

Wartungsarbeiten in Raffinerie erfolgreich abgeschlossen

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ILF konnte in den letzten Jahrzehnten ein äußerst umfangreiches Know-how in der Raffinerie-Industrie aufbauen. Im Vertrauen auf die Kompetenz von ILF beauftragte einer der größten Kunden ILF mit Wartungsarbeiten in seiner Raffinerie in Rumänien.

Die Wartungsarbeiten mussten innerhalb eines Monats während einem Anlagenstillstand abgeschlossen werden. In diesem kurzen Zeitraum mussten drei Projekte lediglich zum Abschluss gebracht werden, ein weiteres Projekt allerdings komplett umgesetzt werden. Innerhalb eines Monats stellte das ILF-Team bei den laufenden Tankbauprojekten mehr als 30 Einbindepunkte fertig.

Während des Anlagenstillstandes übernahm das ILF-Ingenieurteam sämtliche Aufgaben in den folgenden Bereichen:

    • Rohrleitungs-, Maschinen-, Anlagen-, Elektro- und Regelungstechnik
    • Koordination der Sicherheitsmaßnahmen
    • Logistik

Wir sind sehr stolz darauf, dass in den mehr als 3.000 Stunden, in denen ILF für die Aufsicht und technische Unterstützung zuständig war, kein einziger Störfall aufgetreten ist.

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