Aktuelles

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Wie nachhaltig ist ILF? Der Sustainability Report gibt Aufschluss

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ILF schließt sich der weltweiten Bewegung von Unter­nehmen an, die ihre Auswir­kungen auf die Umwelt, die Gesell­schaft, die Wirtschaft und die Unter­neh­mens­führung gemäß inter­na­tio­nalen Standards der Bericht­erstattung messen und offenlegen.
Der nun vorlie­gende Nachhal­tig­keits­be­richt 2021 unter­stützt ILF bei der Identi­fi­zierung der firmen­in­ternen Stärken und Schwächen und bei der Definition von mittel- und langfris­tigen Zielen zur Verrin­gerung unseres Umwelt­fuß­ab­druckes und zur Förderung der Unternehmensnachhaltigkeit.
Wir sind stolz darauf, diesen ersten Schritt zu mehr Nachhal­tigkeit bei ILF gemacht zu haben.

Lesen Sie hier den vollstän­digen Nachhal­tig­keits­be­richt (Englisch) …

 

Die beiden Autorinnen des ILF Nachhaltigkeitsberichts Hannah Göttgens und Stefanie Garnitschnig mit CEO Klaus Lässer.

Geotechnik und Tunnelbau: ILF ist Teil des Woodsmith-Projekts

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ILF ist stolz darauf, Teil des Woodsmith-Projekts zu sein und arbeitet als Planer für die britische Nieder­lassung von Strabag an der Reali­sierung des Projekts für den Kunden AngloAmerican.

Das Projekt in der Woodsmith Mine (ENG) umfasst einen 37 km langen Tunnel mit einem Durch­messer von 4,7 m für ein Materi­al­trans­port­system (MTS) sowie zugehörige Kavernen und Lüftungs­schächte. Der Transport des abgebauten Polyhalits erfolgt umwelt­freundlich über Förder­bänder durch diesen Tunnel unter dem North Yorks Moors National Park direkt zur Aufbe­rei­tungs­anlage in Wilton zur Weiter­ver­ar­beitung. Der gewonnene Polyhalit wird als Dünge­mittel verwendet.

ILF hat die Detail­planung für den Schacht „Ladycross“ mit Stahl­aus­kleidung und den zugehö­rigen Schacht mit Bohrpfählen am gleichen Standort erstellt. Darüber hinaus hat ILF eine CAT-III-Prüfung der Planung des Schachts „Lockwood Beck“ mit Stahl­aus­kleidung, von Teilen des MTS-Tunnels und der Spritz­be­to­n­aus­kleidung und Innen­schale des Tunnels durchgeführt.

 

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ILF liefert Knowhow für die längste Offshore-Gaspipeline der Welt

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NNPC (Nigerian National Petroleum Corpo­ration), Nigeria und ONHYM (Office National Des Hydro­car­bures et Des Mines), Marokko, kommen mit den Plänen für das Megaprojekt Nigeria-Marokko-Gas-Pipeline (NMGP) voran. Die NGMP, eine Onshore- und Offshore-Gaspipeline, die das Festland und die Gewässer von 16 Ländern entlang der Atlan­tik­küste queren wird, soll nigeria­ni­sches Gas nach Nordafrika und für den europäi­schen Markt weiter nach Spanien trans­por­tieren. Die Pipeline wird nicht nur lokale Märkte mit zuver­läs­siger Energie versorgen, sondern auch die indus­trielle und wirtschaft­liche Entwicklung unter­stützen, einen wettbe­werbs­fä­higen regio­nalen Energie­markt schaffen und allen westafri­ka­ni­schen Ländern und ihren Volks­wirt­schaften zugute kommen.

ILF und DORIS Engineering freuen sich, die Projekt­ma­nage­ment­be­ra­tungs­leis­tungen für die FEED-Phase II dieses Projekts zu übernehmen. ILF und DORIS können ihr gemein­sames Fachwissen nutzen und die Kunden bei der Reali­sierung dieses strate­gisch wichtigen Projekts maßgeblich unterstützen.

Die PMC-Leistungen umfassen die Planung der Onshore- und Offshore-Pipeline sowie der Verdichter­sta­tionen, die techni­schen Unter­su­chungen, die Umwelt- und Sozial­ver­träg­lich­keits­prüfung (ESIA) die Lander­werbs­studien (LAS) sowie den Rahmen für die Projekt­rea­li­sierung. Bei diesem Projekt wird das Potenzial zur Nutzung erneu­er­barer Energie­quellen für den Betrieb der Pipeline und die Verrin­gerung des CO2-Fußab­drucks des Projekts untersucht.

„Da ILF bereits an der Machbar­keits­phase und FEED-Phase I dieses Großpro­jekts beteiligt war, ist die Vergabe der Phase II an uns ein Beweis für das Vertrauen unserer langjäh­rigen Kunden ONHYM und NNPC in unsere Projekt­ma­nagement-Exzellenz und Zuver­läs­sigkeit bei der Umsetzung von Projekten von inter­na­tio­naler Bedeutung,“ erklärte Carles Giro, Area Manager Indus­trial Plants von ILF.

Nach der Fertig­stellung wird die über 6.000 km lange Gaspipeline die längste Offshore-Pipeline der Welt und die zweit­längste Pipeline überhaupt sein. Sie hat einen geplanten Durch­messer von 48″ offshore und 56″ onshore, mit einer geplanten Durch­satzrate von 30BCMa.
Das Projekt fällt mit dem „Decade of Gas Master Plan“, das der nigeria­nische Präsident Muhammadu Buhari im Jahr 2020 ins Leben gerufen hat, zusammen. Auf marok­ka­ni­scher Seite ist dieses richtungs­wei­sende Projekt Teil der South–South Coope­ration, die von König Mohammed VI unter­stützt wird.

 

NMGP-NEWS

Straßentunnel: Fertigstellung Sanierungstunnel Belchen (SUI)

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Für das Bundesamt für Strassen ASTRA (Switz­erland) übernahm ILF in einer Ingenieur­ge­mein­schaft (INGE) die Feder­führung der Bauleitung vor Ort für die Fertig­stel­lungs­ar­beiten am Sanie­rungs­tunnel Belchen.

Das Projekt umfasst den Anschluss von elf Querver­bin­dungen an die bestehende Röhre Mitte, zwei Werklei­tungs­ka­nal­ver­bin­dungen zwischen den bestehenden und neuen Portal­zen­tralen, zwei Ereig­nis­über­fahrten in den Vorzonen, eine Rauch­trennwand und eine Zufahrts­rampe zur Inselbaustelle.
Die parallel laufenden Vortriebs­ar­beiten mit der Tunnel­bohr­ma­schine mit einem Durch­messer von 13,97m sowie die Rohbau­ar­beiten des 3,2 km langen Tunnels waren sowohl in Bezug auf Logistik, Planung als auch Ausführung höchst anspruchsvoll.
Der neue Sanie­rungs­tunnel Belchen wurde am 1. Juli 2022 feierlich eröffnet und steht nun dem Verkehr zur Verfügung.

 

Belchen-NEWS

Ausbau eines der spektakulärsten Flughäfen weltweit

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Die Airports Authority of India (AAI) hat ILF beauf­tragt, eine Machbar­keits­studie für den Ausbau und die Moder­ni­sierung des Flughafens Agatti durchzuführen.

Dieser Flughafen ist das Tor zu den Lakshadweep-Inseln und der einzige Flughafen vor der Westküste Indiens. Die Start- und Landebahn soll umgestaltet werden und durch eine Verlän­gerung ermög­lichen, dass Flugzeuge vom Typ Airbus A320 den Flughafen anfliegen können. Außerdem sollen das Flugha­fen­ge­bäude, das Vorfeld, die Start-/Lande­bah­nend­si­cher­heits­fläche (RESA) und das Rollfeld für Passa­gier­flüge ausgebaut werden. Der Ausbau dieses Flughafens stellt aufgrund seiner beson­deren Lage, der notwen­digen Landge­winnung und der fehlenden Verfüg­barkeit von lokalen Bauma­te­rialien und Arbeits­kräften eine Heraus­for­derung dar.

Zusätzlich zur Machbar­keits­studie führt ILF auch die Vermes­sungs­ar­beiten und Umwelt­studien für dieses Projekt durch, bei dem der Umwelt­schutz – z. B. Aktivi­täten im Bereich Meeres- und Tierwelt, wie die Sanierung von Koral­len­riffen – eine Schlüs­sel­rolle spielen wird.

ILF - Agatti airport - ©amazingearth.blogspot.com

H2: Grüne Energie für Supermarktkette

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ILF wurde von der öster­rei­chi­schen Super­markt­kette und dem Lebens­mit­tel­pro­du­zenten MPREIS als Owner’s‑Engineer für Europas größte Single-Stack-Elektro­ly­se­anlage beauftragt.
Die nun reali­sierte Wasser­stoff­anlage mit dem 3,2‑MW-Alkali-Druck-Elektrolyseur erzeugt Wärme für die Bäckerei des Kunden und Treib­stoff für eine neue Wasser­stoff-LWK-Flotte. Es wurden drei 100 m³ fassende Wasser­stoff­tanks (30 barg), eine Wasser­stoff­tank­stelle (350 barg) und eine Trailer-Befüll­station errichtet. Ein Zweistoff­brenner (Wasserstoff/Erdgas) beheizt das Thermo­öl­system in der Produktionsanlage.
ILF betreute die techni­schen Schnitt­stellen dieses Projekts und war für die Erstellung und Einrei­chung der anspruchs­vollen Geneh­mi­gungs­un­ter­lagen an die Geneh­mi­gungs­be­hörden verant­wortlich. Außerdem erstellte ILF die Ausschrei­bungs­un­ter­lagen und unter­stützte MPREIS während der Angebotsprüfung.
Alle betei­ligten Parteien beschritten mit diesem Projekt neue Wege, und dank der proak­tiven Zusam­men­arbeit auf Augenhöhe konnte dieses innovative Projekt erfolg­reich umgesetzt werden. ILF ist stolz darauf, dieses Leucht­turm­projekt von der frühen Entwurfs­phase bis zur Bauüber­wa­chung und Inbetrieb­nahme begleitet und erfolg­reich abgeschlossen zu haben.

 

ILF-H2: Grüne Energie für Supermarktkette_©MPREIS_Franz-Oss

Multi-Utility PPP-Projekt für ein Luxustourismusresort

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ILF wurde einge­laden, einen Beitrag zu einem 4.155 km² großen Luxus-Touris­mus­projekt mit Fokus auf Wellness, Sport, Lebensstil und Kultur zu leisten. An der Küste des Roten Meeres gelegen besteht das AMAALA-Projekt aus hochka­rä­tigen Luxus­hotels und Wohnkom­plexen, die an Land und im Meer errichtet werden sollen. ILF übernimmt die Rolle eines PPP-Technical Advisors für die Erstellung der Ausschrei­bungs­un­ter­lagen und die Auswertung der Angebote und erbringt Beratungs­leis­tungen für die Identi­fi­kation des Bestbieters und die Unter­stützung zum Abschluss der Projekt­fi­nan­zierung für das gesamte Projekt, einschließlich der folgenden Versorgungsbereiche:

» Netzun­ab­hängige Energie (Erzeugungs‑, Übertra­gungs- und Speicher­systeme einschließlich System­sta­bi­li­täts­si­mu­lation und Energiemodellierung)

» Wasser (Umkehr­os­mo­se­an­lagen, Wasser­netze und Bewässerungssysteme)

» Abwasser (Abwas­ser­rei­ni­gungs­an­lagen)

ILF ist stolz, Teil eines so bemer­kens­werten und presti­ge­träch­tigen Projekts sein zu dürfen. AMAALA wird mit anderen Touris­mus­de­sti­na­tionen an der Nordwest­küste Saudi-Arabiens einen Wende­punkt im Luxus­segment der Touris­mus­in­dustrie in der Region markieren.

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ILF als Owner’s Engineer bei weltweit größter Umkehrosmoseanlage

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ILF ist stolz darauf, bei der weltweit größten Umkehr­os­mo­se­anlage, Rabigh 3, Leistungen als Owner‘s Engineer erbracht zu haben. Die Anlage Rabigh 3 liegt in Saudi-Arabien und erzeugt täglich 600.000 Kubik­meter Wasser.

Nach der Fertig­stellung des Projekts erhielt der ILF-Kunde, ACWA Power und Saudi Brothers Commercial Company, den Titel Guinness World RecordsTM für die Errichtung der weltweiten größten Anlage dieser Art. An der Zeremonie nahmen der saudi-arabische Minister für Umwelt, Wasser und Landwirt­schaft, Seine Exzellenz Abdul­rahman Abdul­mohsen Al Fadhli, sowie der Vorsit­zende von ACWA Power, Mohammad A. Abunayyan, und der CEO der Saudi Water Partnership Company (SWPC), Khaled Alqureshi, teil.

ILF als Owner's Engineer bei weltweit größter Umkehrosmoseanlage Rabigh3©acwa-power

LNG Pipeline: ILF wirkt am Eagle-Mountain-Projekt mit (CAN)

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ILF freut sich Teil des Tunnel­pla­nungs­teams für das Eagle Mountain – Woodfibre LNG Pipeline Projekt unter der Leitung von Aldea Services Inc. zu werden.

Das nördlich von Vancouver (CAN) gelegene Projekt wird das bestehende Erdgas­trans­port­system erweitern, um Gas zum geplanten Woodfibre LNG Terminal zu trans­por­tieren. Der Pipeline­tunnel wird eine Länge von 9 km haben sowie eine Aufweitung im Fels am Übergang von Fels zu Lockermaterial.

Das ILF-Team zeichnet für die Pipeline­planung verant­wortlich und die Ausführung der Arbeiten erfolgt durch das kanadische ILF-Büro in Calgary, Alberta.

LNG-Pipeline_ILF-to-take-part-in-the-Eagle-Mountain-Project

Wasser: ILF PMC-Leistungen für Entsalzungsanlage (KAZ)

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ILF erhielt von AkSu KMG LLP einen PMC-Auftrag für eine Meerwasser-Umkehr­os­mo­se­anlage in Schan­gaösen (KAZ).

Angesichts der Wasser­knappheit im Westen Kasach­stans wurde beschlossen, eine moderne Wasser­ent­sal­zungs­anlage mit einer Kapazität von 50.000 m³/Tag an der Küste des Kaspi­schen Meeres zu errichten. Gegen­wärtig beträgt das Wasser­de­fizit mehr als 20.000 m³/Tag. Die Projekt­in­ves­ti­ti­ons­summe wird auf rund 150 bis 180 Millionen USD geschätzt. Es wird beabsichtigt, eine Meerwasser-Umkehr­osmose mit einer Kapazität von 50.000 m³/Tag zu errichten, einschließlich Pumpsta­tionen, einer Wasser­pipeline (100 km), eines Wasser­ver­sor­gungs­netzes, Energie­ver­sorgung und baulicher Anlagen.
Die neue Anlage wird die Stadt Schan­gaösen (mit ca. 150.000 Einwohnern) mit Trink­wasser versorgen.

ILF wird eine unabhängige technische und wirtschaft­liche Prüfung der Machbar­keits­studie durch­führen sowie Empfeh­lungen zur Projekt­ent­wicklung geben.

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ILF unterstützt Produktionsanlage für synthetischen Graphit

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Vianode, ein Unter­nehmen von Elkem, hat ILF mit der Erbringung von Ingenieur­leis­tungen für das Vianode Fast Track Project beauftragt.

Dieses Projekt ist Teil der Bestre­bungen des Unter­nehmens, eine Großanlage zur Herstellung von synthe­ti­schem Graphit für Lithium-Ionen-Batterien zu errichten. Das Fast Track Project umfasst eine Produk­ti­ons­anlage, die bis zu 4.200 Tonnen quali­tativ hochwer­tigen synthe­ti­schen Graphits pro Jahr erzeugen wird. Die Anlage bildet den Rahmen und liefert das Know-how für eine Großanlage mit einer jährlichen Produk­ti­ons­ka­pa­zität von 50.000 Tonnen, die am gleichen Standort errichtet werden soll. Dabei handelt es sich um ein Brown­field-Entwick­lungs­projekt, welches die Möglichkeit bietet, die bestehenden Gebäude- und Versor­gungs­systeme zu nutzen.

Projekt­standort ist der Indus­triepark Herøya in Südnor­wegen. Die Haupt­aufgabe von ILF besteht in der Erstellung einer Kosten­schätzung für das Fast Track Project und für die Großan­lagen sowie in der Erbringung von multi­dis­zi­pli­nären Ingenieur­leis­tungen für die Versor­gungs­ein­rich­tungen der Anlage.

ILF unterstützt Produktionsanlage für hochwertigen synthetischen Graphit

H2: SVEVIND beauftragt ILF mit Konzeptstudie

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Die SVEVIND Energie GmbH unter­zeichnete mit ILF einen Vertrag, um gemeinsam mit einem Partner die Konzept­studie für eine grüne 20-GW-Wasser­stoff­anlage in der Region Mangg­hystau im Westen von Kasachstan zu erstellen.

In der Region Mangg­hystau plant SVEVIND die Reali­sierung eines 30-GW-Wind- und PV-Solar­parks für den Betrieb einer 20-GW-Elektro­ly­se­anlage im indus­tri­ellen Maßstab zur Erzeugung von ca. 2 Millionen Tonnen grünem Wasser­stoff jährlich ab dem Jahr 2030, um den eurasi­schen und den kasachi­schen Markt zu beliefern. Die Entwicklung der Konzept­planung ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Projekt­ent­wicklung. Die Region Mangg­hystau eignet sich besonders im Hinblick auf das Inves­ti­ti­ons­umfeld, das große Angebot an erneu­er­baren Energie­res­sourcen und die Nähe zu den für den Elektro­ly­se­prozess notwen­digen Wasserressourcen.

Wolfgang Kropp, CEO der SVEVIND-Gruppe, sagte: „Diese Konzept­studie wird der erste Meilen­stein in der Entwicklung des grünen Wasser­stoff­pro­jekts in Mangg­hystau sein, ein Projekt, das in Bezug auf Umfang, Größe und Komple­xität beispiellos ist und das Ziel hat, die eurasi­schen Märkte mit großen Mengen an grünem Wasser­stoff und Ammoniak zu wettbe­werbs­fä­higen Kosten zu beliefern. Wir freuen uns bei dieser Konzept­planung auf die Zusam­men­arbeit mit ILF Consulting Engineers und ROLAND BERGER, renom­mierte und sehr erfahrene Konsu­lenten, die in den Bereichen Energie- und Wasser­stoff­pro­jekte über umfas­sendes Wissen verfügen sowie detail­lierte Kennt­nisse über die Region haben.

Dr. Michel Kneller, Bereichs­leiter Wasser­stoff bei ILF, betonte, „ILF freut sich, Teil eines so bahnbre­chenden Projekts zu sein. Wir sind der festen Überzeugung, dass Wasser­stoff und seine grünen Derivate wichtige Bestand­teile einer nachhal­tigen Energie­po­litik sind und dass die grünen Wasser­stoff­pro­jekte von SVEVIND bedeu­tende Meilen­steine zur Förderung von grünen Wasser­stoff­pro­jekten darstellen.

Die Konzept­studie soll die Planung von SVEVIND über die gesamte Wertschöp­fungs­kette hinweg voran­bringen. Mithilfe der Ergeb­nisse der bestehenden Vormach­bar­keits­studien wird eine solide Kosten­schätzung vorge­nommen. Verschiedene Techno­lo­gie­an­sätze werden unter­sucht, um die vielver­spre­chendsten Optionen für die örtlichen Gegeben­heiten und projekt­spe­zi­fi­schen Anfor­de­rungen zu ermitteln und vorzu­be­reiten. Beson­deres Augenmerk wird auf die Optionen für den Transport zu den Zielmärkten in Kasachstan, Europa und China gelegt.

SVEVIND contracts ILF for Concept Design Study for a 20 GW green hydrogen facility in Kazakhstan ©Svevind

Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung

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ILF begrüßt die Abstimmung der UN-General­ver­sammlung vom 3. März 2022, in welcher das sofortige Ende der Invasion in der Ukraine gefordert wird.

Als Akt der Solida­rität mit dem ukrai­ni­schen Volk hat ILF 100.000 EUR an die humanitäre Hilfs­or­ga­ni­sation NACHBAR IN NOT  gespendet, die wie viele andere Organi­sa­tionen humanitäre Sofort­hilfe für die ukrai­nische Bevöl­kerung innerhalb und außerhalb der Ukraine leistet.

 

Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung

Gas: Emissionsreduktion in Verdichterstation

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Die Gas Connect Austria GmbH beauf­tragte ILF mit der Erstellung einer Machbar­keits­studie zur Reduktion von Emissionen in einer ihrer Verdichterstationen.

In der betref­fenden Station sind drei Gasver­dich­ter­ein­heiten mit einer mecha­ni­schen Wellen­leistung von jeweils ca. 11 MW instal­liert. Jede Verdich­ter­einheit wird von einer Gasturbine angetrieben. Für die Machbar­keits­studie wurden zwei Ansätze unter­sucht und sowohl aus wirtschaft­licher als auch aus techni­scher Sicht verglichen. Außerdem wurden der Zeitaufwand für die Umsetzung jedes Ansatzes sowie das Potenzial zur Verrin­gerung der Emissionen bewertet.

Der Umfang der Umbau­ar­beiten und die Höhe der notwen­digen Inves­ti­tionen sind bei beiden Ansätzen unterschiedlich.

Bei einem Ansatz würde eine der gastur­bi­nen­be­trie­benen Verdich­ter­ein­heiten durch eine größere elektrisch betriebene Gasver­dich­ter­einheit ersetzt, die die Grund­ver­sorgung der Station abdecken kann. Die verblei­benden zwei Gasver­dich­ter­ein­heiten würden dann nur bei Bedarf verwendet werden, wodurch die CO2-Emissionen um 95 % und die Methan­emis­sionen um 88 % verringert werden könnten.

Beim anderen Ansatz würden keine größeren Umbau­ar­beiten erfor­derlich sein, aber die Emissionen der bestehenden Anlage würden dennoch verringert. Großes Einspa­rungs­po­tenzial wurde beim Prozess­aus­bla­segas erkannt. Auf der Grundlage dieser Erkennt­nisse hat ILF eine Lösung für die Reduktion der Emissionen ausge­ar­beitet. Wenn die Gasver­dich­ter­ein­heiten abgeschaltet werden, wird das in den Verdich­ter­lei­tungen verblei­bende Gas in die Atmosphäre ausge­blasen. Daher könnten durch die Wieder­ver­dichtung und Wieder­ein­speisung dieses Gases in das Gasnetz die Methan­emis­sionen um 80 % verringert werden.

Gas: ILF findet einen Weg zur Emissionsreduktion in Verdichterstationen     ©Gas-Connect-Austria-GmbH

2. Gotthardtunnel – ASTRA beauftragt ILF mit Planungsleistungen

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ILF gewinnt als Teil der IG Nuovo Gottardo die weiteren Planungs­ar­beiten für den 2. Gotthard Straßen­tunnel, dessen Bauende für 2032 vorge­sehen ist. Das Bundesamt für Strassen, ASTRA, verlängert das bestehende Vertrags­ver­hältnis für die Planungs­leis­tungen bis zur Inbetrieb­nahme der 2. Röhre des Gotthard Straßentunnels.

Die neue Haupt­röhre wird mit je einer Tunnel­bohr­ma­schine pro Portal aufge­fahren. Zum Einsatz kommen zwei Schild­ma­schinen im Fels mit einer Tübbing­si­cherung. Der Ausbruchs­durch­messer beträgt je 12,26 m. Der Nordab­schnitt weist eine Vortriebs­länge von etwas weniger als 8 km, der Südab­schnitt eine Länge von etwas mehr als 8 km auf. Der Innen­ausbau der Haupt­röhre wird zeitgleich zum Vortrieb, jedoch im rückwär­tigen Bereich, erfolgen. Während die TBMs die letzten Kilometer bis zum Durch­schlags­punkt fräsen werden, werden in den Portal­be­reichen die Rohbau­ar­beiten der Röhre in Fertig­stellung sein. Bei der Planung konnten die Erfah­rungen aus Projekten wie dem Sanie­rungs­tunnel Blechen für den Bauherrn optimiert einge­bracht werden.

Im Leistungs­umfang von ILF sind in der IG die Planungs­leis­tungen für zwei große Unter­ta­ge­zen­tralen sowie insgesamt 67 Querver­bin­dungen, teils mit Unter­sta­tionen und Überfirstungen für Längs­lüf­tungs­sta­tionen, enthalten.

ILF ist in der IG als Teilpro­jekt­leiter Untertage sowie für den TBM-Nordab­schnitt und die konven­tio­nellen Querver­bin­dungen und für die Haupt­ar­beiten der Unter­ta­ge­zen­tralen zuständig. Zudem werden die Außen­an­lagen Nord von ILF derzeit fertig geplant – die Reali­sierung dieser Objekte wird Mitte 2022 abgeschlossen.

2. Gotthard Straßentunnel – ASTRA beauftragt ILF mit neuen Planungsleistungen

Upstream: ILF und WJO (KUW) schließen Rahmenvertrag ab

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ILF unter­zeichnete mit Wafra Joint Opera­tions einen Vertrag über die Erbringung von Ingenieur- und Projektmanagement-Beratungsleistungen.

Wie im Vertrag vereinbart wird ILF sämtliche bei Upstream-Anlagen­pro­jekten erfor­der­lichen Ingenieur‑, Beratungs- und Projekt­ma­nage­ment­leis­tungen erbringen – von ersten Konzepten über FEED bis hin zu Leistungen als Owner‘s Engineer, sowie Leistungen der Bauauf­sicht und des Projekt­ma­nage­ments. Die Kompetenz von ILF wird für zukünftige Feldes­ent­wick­lungen wie auch für die Moder­ni­sierung und die Erwei­terung der bestehenden Infra­struktur auf der Grundlage modernster Ingenieur­tech­no­logien und der Anfor­de­rungen des Umwelt- und Klima­schutzes benötigt.

ILF freut sich, WJO bei der Errei­chung der ehrgei­zigen Ziele in einem heraus­for­dernden Markt­umfeld unter­stützen zu dürfen.

Perfektes Timing - Numair Ahmed (ILF-UAE) besucht das Wiener Büro und unterstützt das Projektteam von ILF-AUT und ILF-UAE.

Eisenbahn: Ausbau Hochleistungsstrecke Nordbahn (AUT)

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Die ARGE hat den Auftrag in einer EU-weiten Ausschreibung gewonnen.

ILF ist im Jahr 2017 als Teil der ARGE Team Nordbahn (Öster­reich) von der ÖBB Infra­struktur AG mit der Ausar­beitung von Planungs­un­ter­lagen für die Einrei­chung zur Umwelt­ver­träg­lich­keits­prüfung (UVP) beauf­tragt worden.
Der Südab­schnitt wurde im Herbst 2021 beauf­tragt. Mit dem Auftrag wurde auch eine Option zur weiter­füh­renden Ausschrei­bungs- und Detail­planung vergeben.

Das Projekt „Strecken­ausbau Nordbahn, Abschnitt Wien-Süßenbrunn–Bernhardsthal“ umfasst den Abschnitt von Süßen­brunn (km 11,900) bis zur Staats­grenze nächst Bernhardsthal (km 77,993).
Die Strecke, die eine Ausbau­länge von rund 66 km aufweist, verbindet 17 Verkehrs­sta­tionen und ist die älteste Eisen­bahn­strecke Öster­reichs (Eröffnung 1838). Mit dem Ausbau soll die Strecken­ge­schwin­digkeit von 120 bzw. 140 km/h auf 160 bzw. 200 km/h angehoben und die baulichen Anlagen auf den Stand der Technik gebracht werden.

Aus eisenbahn- und verfah­rens­tech­ni­scher Sicht wurde die Strecke in zwei Abschnitte unter­teilt (Nord- und Südab­schnitt), wobei der Südab­schnitt im Herbst 2021 bescheidet wurde.
Der Nordab­schnitt wird voraus­sichtlich im Frühjahr 2022 eingereicht.

Die Gesamt­strecke (Nord- und Südab­schnitt) ist Bestandteil des „ERMTS Korridors E Dresden–Prag–Wien/Budapest–Constanţa“ sowie der priori­tären Projekte „PP 22 Athen–Sofia–Budapest–Wien–Prag–Dresden/Nürnberg“ und „PP 23 Danzig–Warschau–Brünn/Bratislava–Wien“. Darüber hinaus ist die Strecke Bestandteil der Rail Freight Korridore 5 und 7 und des TEN-Kernnetzes.

ILF-Nordbahn-Abschnitt-(AUT)

Wasser: ILF als PMC für „The Green Riyadh Project” (KSA)

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Die König­liche Kommission für die Stadt Riad in Saudi-Arabien (Royal Commission for Riyadh City, RCRC) beauf­tragte ILF als Project Management Consultant (PMC) für das Bewäs­se­rungs­netzwerk von geklärtem Abwasser mit einer Kapazität von 1.700.000 m³/Tag.
Das System soll die Bewäs­serung für eines der ambitio­nier­testen städti­schen Begrü­nungs­pro­jekte weltweit sicher­stellen. „Grünes Riad“ ist eines von vier Megapro­jekten, dass durch den Hüter der beiden Heiligen Stätten, Seine König­liche Hoheit Salman bin Abdul-Aziz Al-Saud, Anfang des Jahres 2019 initiiert wurde.

Das Projekt sieht die Pflanzung von 7,5 Millionen Bäumen und somit die Verviel­fäl­tigung des Grünflä­chen­an­teils pro Person in den städti­schen Aufent­halts­be­reichen vor. Die Bewäs­serung all dieser Pflanzen wird ausschließlich über ein Netz mit gerei­nigtem Abwasser erfolgen, das gegen­wärtig ungenutzt abgeleitet wird. Für dieses Projekt wurden 83 native Baumarten ausge­wählt, die für die Umwelt­be­din­gungen in Riad geeignet sind. Die Begrü­nungs­in­itiative wird in einer der heißesten Haupt­städte unseres Planeten die Luftqua­lität verbessern und die Tempe­ratur um bis zu 8–15 °C im Schatten senken. Dadurch soll die Initiative die Bürger Riads zu einer gesün­deren Lebens­weise ermutigen und Riad letztlich zu einer der weltweit attrak­tivsten Städte machen und somit eines der strate­gi­schen Ziele der „Vision 2030“ des König­reichs umsetzen.

Die Aufga­ben­stellung ist, die Initiative „Grünes Riad“ beim Bau eines komplexen und strate­gi­schen Bewäs­se­rungs­netzes mit einer Tages­ka­pa­zität von 1.700.000 m³ (etwa 400 olympische Schwimm­becken) zu unterstützen.
ILF wird die Planprüfung, das Beschaf­fungs­ma­nagement, die Bauüber­wa­chung und das gesamte Projekt­ma­nagement für drei Planungslose und eine Vielzahl an Baulosen übernehmen, durch die das Wasser von den großen städti­schen Abwas­ser­rei­ni­gungs­an­lagen zu den Nutzern gebracht wird.

Durch die Unter­stützung der Initiative „Grünes Riad“ leistet ILF nicht nur einen Beitrag zur langfris­tigen Vision des König­reichs, sondern unsere ILF-Teams arbeiten auch an der Umsetzung des ILF-Leitbilds, der „Verbes­serung der Lebensqualität“.

 

Green Riyadh

Eisenbahn: ILF erhält Auftrag für Highspeed-Strecke Dresden–Prag

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ILF erhielt gemeinsam mit Partner­büros den Zuschlag für die Durch­führung der Planungs­leis­tungen für den grenz­über­grei­fenden Planungsraum der Neubau­strecke Dresden (GER) –Prag (CZE).

Kernstück des ILF-Auftrags ist die Vorplanung des Erzge­birgs­ba­sis­tunnels mit mindestens ca. 25 km Länge in den zwei Alter­na­tiven „Teilun­ter­tun­nelung“ und „Volltunnel“ einschließlich Vermessungsleistungen.
Zusätzlich sind die Planungen für folgende Bautä­tig­keiten zu erbringen:
• Planung für Ingenieur­bau­werke, wie z. B. die Seide­witz­tal­brücke oder Trogbauwerke
• Verkehrs­planung für Bahnstrecken, Straßen und Rettungsplätze
• Planung eines Überholbahnhofes

Die Planungs­leis­tungen, welche vollum­fänglich mit der BIM-Methode abzuwi­ckeln sind, umfassen dabei die HOAI-Leistungs­phasen Grund­la­gen­er­mittlung und Vorplanung (Lph 1 und 2 für Objekt- und Tragwerksplanungen).
Die Planungen sind bereits gut angelaufen und werden Ende 2024 abgeschlossen. ILF blickt einer weiteren erfolg­reichen Projekt­ab­wicklung entgegen.

ILF Hochgeschwindigkeitsstrecke Dresden-Prag_©Deutsche Bahn AG

Gas: ILF unterzeichnet IIFC-Vertrag

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Die Infra­st­ructure Investment Facili­tation Company (IIFC) von Bangla­desch hat ILF beauf­tragt, eine große Machbar­keits­studie durch­zu­führen und die Entwurfs­planung sowie die Ausschrei­bungs­planung für den Austausch, die Moder­ni­sierung und die Automa­ti­sierung des Gastransport- und Gasver­teil­netzes von Dhaka, der Haupt­stadt von Bangla­desch, und der Stadt Naray­anganj zu erstellen.

Das bestehende Gasnetz ist über mehrere Jahrzehnte ohne Gesamt­konzept organisch gewachsen und kann den Bedarf der Millionen von Industrie- und Privat­ver­brau­chern in der Region nicht mehr decken. Ziel dieses inter­es­santen Projekts ist ein modernes und zuver­läs­siges Gasnetz, das eine Fernüber­wa­chung und ‑steuerung an Abzweig­stellen und Endpunkten erlaubt, mit der Option, das bestehende Netz in ein „intel­li­gentes“ Netz umzuwandeln. Die Moder­ni­sierung des Netzes liefert einen wichtigen Beitrag zur Errei­chung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in Bangladesch.

ILF freut sich darauf, dieses anspruchs­volle Projekt zu bearbeiten und zur Verbes­serung der Lebens­qua­lität der Bevöl­kerung in Bangla­desch beizutragen.

ILF & IIFC Bangladesh

Wasserkraft: ILF als Partner bei Hydro4U

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Hydro4U ist ein EU-Projekt, das im Rahmen des Forschungs- und Innova­ti­ons­pro­gramms Horizont 2020 gefördert wird. ILF und 12 weitere Partner aus insgesamt acht Ländern arbeiten unter der Koordi­nation der Techni­schen Univer­sität München bei diesem Projekt an Lösungen, um nachhaltige Klein­was­ser­kraft in Zentral­asien zu fördern. Zwei zukunfts­wei­sende Kraft­werks­typen sollen in Demons­tra­ti­ons­an­lagen in Kasachstan und Usbekistan umgesetzt werden.

Bisher ist die Klein­was­ser­kraft in Zentral­asien noch weitest­gehend ungenutzt. Aller­dings besteht großes Potential, europäische Ansätze zur Nutzung von Klein­was­ser­kraft­werken auf Regionen in Zentral­asien zu übertragen. Europäische Referenz­pro­jekte sind bislang jedoch sehr rar, da sie in der Regel um einiges teurer sind als die der asiati­schen Konkurrenz. Im Rahmen des Hydro4U-Projekts werden nun zwei in Europa entwi­ckelte innovative Techno­logien an die Bedürf­nisse in Zentral­asien angepasst.
Das Ziel ist, die Kosten durch Konzept­ver­ein­fa­chung, Modula­ri­sierung und Standar­di­sierung möglichst gering zu halten, ohne dabei Abstriche bei der Effizienz zu machen. Dabei spielen auch Aspekte wie Nachhal­tigkeit, Umwelt­ver­träg­lichkeit und soziale Akzeptanz eine wichtige Rolle. Im Zuge des Projekts Hydro4U werden zwei umwelt­freund­liche Demokraft­werke instal­liert und bewertet: eines mit einer geringen Fallhöhe und einer Leistung von bis zu 500 kW in Kasachstan und eines mit einer mittleren Fallhöhe und einer Leistung von ca. 2 MW in Usbekistan.

Projektaufzeit/: 06/2021–05/2026

Betei­ligte Länder: Belgien, Deutschland, Kirgi­sistan, Öster­reich, Schweiz, Spanien, Sri Lanka, Usbekistan

Erfahren Sie hier mehr darüber: Hydro4U

ILF_Hydro4u_© Frank Becht TUM

ILF plant Tunnel und freie Strecke Köstendorf-Salzburg (AUT)

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Im Rahmen der Neubau­strecke zwischen Köstendorf und Salzburg (AUT) wird eine leistungs­fähige Verbindung zusätzlich zur 150 Jahre alten Bestands­strecke errichtet. Die insgesamt 21,3 km lange Eisen­bahn­strecke, bei welcher der 16,5 km lange Flach­gau­tunnel das Kernstück bildet, wird von ILF im Rahmen zweier Arbeits­ge­mein­schaften (freie Strecke und Tunnel) geplant.

Die freie Stecke vor und nach dem Tunnel hat eine Gesamt­länge von 4,3 km und führt unter anderem über die Tunnel­brücke Fischach mit einer Spann­weite von rund 42 m.
Der Flach­gau­tunnel wird mit zwei einglei­sigen Tunnel­röhren geplant. Die Planungs­leis­tungen, welche mit der BIM-Methode abgewi­ckelt werden, umfassen neben den frühen Leistungs­phasen auch die Option für die Ausschrei­bungs- und Ausfüh­rungs­planung einschließlich der geotech­ni­schen Fachbe­treuung vor Ort sowie der Instand­hal­tungs­planung. Das Tunnel­bauwerk umfasst mit zykli­schem Vortrieb (NÖT), maschi­nellem Vortrieb (TVM), offener Bauweise und einer Durch­pressung der Fahrröhre unter der Bestands­strecke eine technisch sehr anspruchs­volle Aufga­ben­stellung in Verbindung mit einem weitge­fä­cherten Planungsspektrum.

ILF freut sich auf diese heraus­for­dernde Tätigkeit.

ILF Flachgautunnel © ÖBB EQVIS

ILF am Nordkaspischen Offshore-Projekt beteiligt

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Als Teil eines Joint Ventures mit zwei Partnern erhielt ILF von der North Caspian Operating Company B.V. (NCOC) einen 5‑Jahres-Rahmen­vertrag für das North Caspian Offshore Project – das erste große Offshore-Öl- und Gasför­der­projekt in Kasachstan.

Das Projekt umfasst fünf Felder: Kashagan, Kalamkas Sea, Kairan, Aktoty und Kashagan South West. Das riesige Kashagan-Feld ist eines der größten in den letzten vier Jahrzehnten entdeckten Erdöl­vor­kommen und birgt ca. 9–13 Milli­arden Barrel förder­bares Erdöl. Die kombi­nierten sicher­heits­tech­ni­schen, ingenieur­tech­ni­schen und logis­ti­schen Heraus­for­de­rungen in dieser rauen Offshore-Umgebung machen Kashagan zu einem der größten und komple­xesten Indus­trie­pro­jekte der Welt, das derzeit entwi­ckelt wird.

Die ILF-Aufga­ben­stellung umfasst Vorstudien, Pre-FEED- und FEED-Entwicklung sowie sonstige Leistungen.

ILF-NCOC Contract Award

Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage in Frankfurt/Main (GER)

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ILF wurde gemeinsam mit einem deutschen Partner von der Stadt­ent­wäs­serung Frankfurt am Main (SEF, https://www.stadtentwaesserung-frankfurt.de/) mit Planungs­leis­tungen für die Erwei­terung der ARA Niederrad beauftragt.

Die ARA Niederrad steht aktuell vor der Errei­chung der maximalen Ausle­gungs­ka­pa­zität von 1,35 Mio. EGW und benötigt folglich eine Erwei­terung, um für künftige Entwick­lungen im stetig wachsenden Frank­furter Raum gerüstet zu sein. Zu diesem Zweck wird die Anzahl der Belebungs­becken der zweiten biolo­gi­schen Stufe mit einem Volumen von je 7.200 m³ von 8 auf 10 und die Anzahl der Nachklär­becken mit einem Volumen von je 1.875 m³ von 32 auf 40 erhöht. Das Projekt umfasst die Errichtung und reibungslose Einbindung der neuen Becken sowie der zugehö­rigen mecha­ni­schen, elektri­schen und SCADA-Ausrüstung in die bestehende Anlage. Hierbei ist die Aufrecht­erhaltung des konti­nu­ier­lichen Anlagen­be­triebs und die Einhaltung der Ablauf­grenz­werte sicherzustellen.

Darüber hinaus umfasst die Beauf­tragung eine Umver­legung von Bestands­lei­tungen sowie die Errichtung einer neuen Zufahrtsstraße.

Die Beauf­tragung von ILF umfasst alle 8 Leistungs­phasen der HOAI einschließlich der Geneh­mi­gungs­planung sowie die örtliche Bauüber­wa­chung und sieht die Fertig­stellung der Anlage für Februar 2027 vor.

ARA Niederrad_Frankfurt

ILF und Global Energy Ventures (GEV) unterzeichnen MOU

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ILF Beratende Ingenieure und Global Energy Ventures (GEV) haben ein Memorandum of Under­standing (MOU) zur Identi­fi­zierung und Entwicklung von grünen Wasser­stoff­pro­jekten in Europa und Australien unter­zeichnet, die eine Lösung für die Erzeugung und den Transport von kompri­miertem Wasser­stoff (C‑H2) beinhaltet und somit eine wertvolle Ergänzung der H2-Wertschöp­fungs­kette um den Seetransport bieten.

Transport von Wasser­stoff wird notwendig, weil Erzeuger- und Verbrau­cher­standorte nicht mehr in unmit­tel­barer Nähe liegen werden, sondern mögli­cher­weise Tausende Kilometer vonein­ander entfernt sind. Attraktive Regionen sind primär Australien-Südost­asien oder Mittlerer Osten/­Nord­afrika-Europa. Europa hat mit ihrer Wasser­stoff-Strategien intensive Signale an den Markt gesendet. Entscheidend ist, dass von 80 GW Elektrolyse bis 2030 die Hälfte impor­tiert werden soll. Australien ist führend in der Ankün­digung von GW-großen Wasser­stoff-Anlagen. Aller­dings braucht es für den dort produ­zierten Wasser­stoff einen Markt, der nicht in Australien liegen wird. Derzeit ist eine Machbar­keits­studie in Vorbe­reitung für den Import von Erneu­er­barer Energie von Australien nach Deutschland. Dies ist denkbar, impor­tiert Deutschland knapp 5 Mio. Tonnen Kohle aus Australien.

ILF wird die vorge­la­gerte Infra­struktur vom Erzeuger bis zur Export- oder Verla­de­ein­richtung und die nachge­la­gerte Infra­struktur von der Import- oder Entla­de­ein­richtung bis zum Verbraucher planen, während GEV den Transport des Wasser­stoffs von Hafen zu Hafen mittels kompri­mierter, gasför­miger Wasser­stoff-Schiffe abdeckt.

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ILF-Unterstützung für Surhan Gas Chemical Complex

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Die Surhan Gas Chemical Operating Company ist im Rahmen des Production Sharing Agreement für den Inves­ti­ti­ons­block Usbekiston Musta­qilligi im Öl- und Gassektor tätig. Dies beinhaltet die Erkundung und Erschließung der Lager­stätte „Musta­qil­li­kning 25 Yilligi“ (25 Jahre Unabhän­gigkeit) und die Errichtung eines Gaschemie­kom­plexes in einem Gebiet von 3.980 km² in der Region Surhandarya in der Republik Usbekistan.

ILF hat den Auftrag für alle PMC-Leistungen erhalten, einschließlich Unter­stützung während Detail­planung, Beschaffung und Quali­täts­ma­nagement, Bauüber­wa­chung vor Ort sowie Unter­stützung bei der Abnahme und Inbetrieb­nahme für die oben erwähnte Anlage. Zu den ILF-Leistungen gehören auch Termin­planung, Risiko­analyse sowie Sicherheit und Gesundheitsschutz.
All diese Tätig­keiten sollen sicher­stellen, dass der Kunde die bestmög­liche Unter­stützung bei der Lieferung dieses strate­gisch wichtigen Projekts erhält.

ILF-Unterstützung für Surhan Gas Chemical Complex_©Yanis Kulikovskikh_corr

ILF erhält Auftrag für Tunnelplanung Schaftenau-Knt.Radfeld

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Im Rahmen des 4‑gleisigen Ausbaus des Brenner-Nordzu­laufs wurde ILF Consulting Engineers gemeinsam mit einem Partner durch ÖBB INFRA mit der Ausschrei­bungs- und Ausfüh­rungs­planung sowie der geotech­ni­schen Fachbe­treuung (GTU) vor Ort für den rund 2,5 km langen Rohbau­stollen Angath beauf­tragt. Dieser soll im Endzu­stand als Rettungs­tunnel für den 11,5 km langen Anger­berg­tunnel dienen.

Der Ausbau­ab­schnitt Schaftenau–Knoten Radfeld ist Teil der nördlichen Zulauf­strecke des derzeit im Bau befind­lichen Brenner-Basis­tunnels und bildet damit einen unver­zicht­baren Teil der wichtigsten NORD-SÜD-Eisen­bahn­ver­bindung in Europa. Der Anger­berg­tunnel bei Wörgl stellt das Kernstück dieses Ausbau­ab­schnittes dar.

Die Planungs­leis­tungen sind vollum­fänglich mit der BIM-Methode abzuwi­ckeln und umfassen auch die Option für die Ausschrei­bungs- und Ausfüh­rungs­planung einschließlich der geotech­ni­schen Fachbe­treuung vor Ort des parallel verlau­fenden 2,9 km langen Abschnitts des zweiglei­sigen Anger­berg­tunnels. Für die Tunnel­bau­werke ist ein zykli­scher Vortrieb (NÖT) vorgesehen.

ILF konnte schon die bishe­rigen Planungs­phasen bearbeiten und kann somit auch in den weiteren Planungs­phasen dieses heraus­for­dernde Projekt begleiten.

Grafik: ÖBB/GC Vision

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ILF auf der Pipeline Technology Conference 2021

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ILF Consulting Engineers freut sich, die Teilnahme als Gold-Sponsor der 16. Pipeline Technology Confe­rence (PTC) bekannt zu geben, die vom 15. bis 18. März 2021 virtuell statt­finden wird.

Auf der diesjäh­rigen PTC werden die Experten von ILF ihr techni­sches Know-how zeigen. Dr. York Schorling, Direktor für Großpro­jekte, präsen­tiert das Thema Wasser­stoff, Dr. Robert Ofner, Abtei­lungs­leiter Konstruk­tiver Ingenieurbau, und Dr. Klaus Robl, Geologe, widmen sich dem Thema Planung & Ausführung.

Sie sind herzlich einge­laden, unseren virtu­ellen Stand zu besuchen, um mehr über unsere Kompetenz und Erfahrung im Bereich Pipeline­technik zu erfahren.

Lassen Sie uns wissen, wie wir Sie bei Ihren Heraus­for­de­rungen unter­stützen können (info.ger@ilf.com)! Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Weitere Infor­ma­tionen finden Sie auf der offizi­ellen PTC-Website unter http://www.pipeline-conference.com

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World Engineering Day for Sustainable Development

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Der 4. März ist ein großar­tiger Tag für alle Ingenieure weltweit. Er wurde von der UNESCO zum World Engineering Day for Sustainable Develo­pment erklärt. Dieses Datum würdigt nicht nur den Beitrag unseres Berufs­standes zum Thema Klima­wandel und Nachhal­tigkeit, sondern erinnert uns auch daran, diesen Beitrag weiter auszubauen.

Bei ILF haben Klima­wandel und Nachhal­tigkeit einen sehr hohen Stellenwert. Mit den eigenen Ingenieur- und Beratungs­leis­tungen trägt ILF maßgeblich zur Erhöhung der Lebens­qua­lität weltweit bei.

ILF

Jetzt anmelden für: „Scaling up Green Hydrogen in Europe”

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Datum und Zeit:
26. Februar 2021
11:00 Uhr – 12:00 Uhr (MEZ) / 10:00 Uhr – 11:00 Uhr (GMT)

Grüner Wasser­stoff wird zunehmend als unver­zicht­barer Bestandteil der Energie­wende gesehen. Ehrgeizige Ziele zur Produktion von Wasser­stoff sind für Mitte der 2020er und für 2030 gesetzt worden.

Es werden viele Projekte und Anwen­dungs­fälle vorge­schlagen, aber wie soll eine Industrie, die gegen­wärtig nur im zweistel­ligen Megawatt­be­reich arbeitet, den Gigawatt­be­reich rasch und effizient genug erreichen? Wird der Zugang zu billiger Energie an den Grenzen bzw. außerhalb Europas dazu beitragen, grünen Wasser­stoff mittel- und langfristig wettbe­werbs­fähig zu machen, auch wenn berück­sichtigt wird, dass Wasser­stoff trans­por­tiert werden muss?

ILF, Dentons und Operis haben ein White Paper über den Ausbau von Wasser­stoff in Europa erstellt. Darin wird die die Wertschöp­fungs­kette von Wasser­stoff betrachtet und sowohl die physische als auch die vertragliche/regulatorische Infra­struktur berück­sichtigt, die benötigt wird, um die Vision einer Wasser­stoff­wirt­schaft zu verwirk­lichen. Es wird überlegt, wie Angebot und Nachfrage nach Wasser­stoff in Einklang gebracht werden können, es werden mögliche Modelle für die Finan­zierung von Wasser­stoff­pro­jekten und für den Handel mit deren Output vorge­schlagen sowie die Rolle öffent­licher finan­zi­eller Unter­stützung und andere politische Maßnahmen geprüft. Wir sind in Bezug auf die Aussichten zuver­sichtlich, aber auch realis­tisch in Bezug auf die Heraus­for­de­rungen, vor denen dieser neuer Indus­trie­zweig steht.

Wir werden das White Paper beim Online-Seminar präsentieren.

Nach einer kurzen Vorstellung unserer Schluss­fol­ge­rungen wird ein Gremium von Branchen­ex­perten, die an kommer­zi­ellen Wasser­stoff­pro­jekten beteiligt sind, die Themen disku­tieren und über Erkennt­nisse aus ihren eigenen Erfah­rungen berichten.
Neben den Vortra­genden von ILF, Dentons und Operis werden auch folgende Personen sprechen:

  • Julia Prescot, Chief Strategy Officer and Co-Founder at Meridiam Infra­st­ructure, Member of the UK National Infra­st­ructure Commission
  • Roland Schulze, Managerial Adviser on Low Carbon Techno­logies, European Investment Bank
  • Marinus Tabak, Plant Manager, RWE

Bitte klicken Sie unten auf die Schalt­fläche „Jetzt anmelden “, wenn Sie an dem kosten­losen Online-Seminar teilnehmen oder ein Exemplar des White­papers erhalten möchten, sobald es veröf­fent­licht wird.

Wir freuen uns darauf, Sie virtuell zu treffen und eine inter­es­sante Diskussion zu führen.

Für Fragen steht Ihnen ILF gerne zur Verfügung.

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Mehr Meerwasser für den Irak

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Das Ministry of Construction, Housing Munici­pa­lities and Public Works of Iraq beauf­tragte ILF Consulting Engineers mit den Beratungs­leis­tungen für ein Projekt, das 13 Gemeinden in der iraki­schen Provinz Al-Basra entsalztes Meerwasser zur Verfügung stellen soll. Es ist zu erwarten, dass das Projekt in den nächsten 30 bis 40 Jahren mehr als 7 Millionen Menschen mit Trink­wasser versorgen wird.

Das Projekt umfasst eine Entsal­zungs­anlage mit einer Kapazität von 1 Million m3/Tag, die Meerwasser aus dem arabi­schen Golf im Bereich des Hafens Al Faw Grand Port Develo­pment entsalzen wird. Dazu kommt ein 240 km langes Wasser­trans­port­system, welches das Trink­wasser zu 9 Abnah­me­sta­tionen trans­por­tieren wird und die neue Anlage mit den bestehenden Wasser­ver­sor­gungs­an­lagen von 13 Gemeinden verbinden wird. Ein eigenes Kraftwerk mit einer Kapazität von 300 MW wird die notwendige Energie für die Entsalzung und den Transport von Wasser erzeugen.

Die ILF-Leistungen erfolgen in zwei Phasen: Phase 1 beinhaltet die Machbar­keits­studie, Umwelt­scoping, Vorentwurf, Erstellung der Ausschrei­bungs­un­ter­lagen und Unter­stützung der Vertrags­ver­hand­lungen bis zur Vergabe des Ausfüh­rungs­ver­trags. Die Leistungen der Phase 2 umfassen die Bauüber­wa­chung und PMC-Leistungen von Baubeginn bis zur Inbetriebnahme.

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ILF erhält Vertrag für Wasserkraftprojekt Tha-Htay in Myanmar

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Am 9. Dezember 2020 unter­zeichnete ILF einen Vertrag für die Erbringung von Ingenieur­leis­tungen mit dem Ministry of Electricity and Energy (MOEE) in Myanmar, Department of Hydro­power Imple­men­tation (DHPI), für das 110-MW-Wasser­kraft­projekt Tha-Htay.

Das Projekt entsteht am Tha-Htay-Fluss ca. 19 km nordöstlich von Thandwe im Bundes­staat Rakhine und umfasst die Errichtung eines 90 m hohen Stein­schütt­damms mit einer Kronen­länge von 618 m. Die Umleitung des Wassers während der Bauar­beiten erfolgt durch zwei Umlei­tungs­stollen mit einem Durch­messer von jeweils 10 m.

Nach einer inter­na­tio­nalen öffent­lichen Ausschreibung erhielt ILF den Auftrag für die Ingenieur­leis­tungen, welcher die Prüfung bestehender Studien, die Erstellung der Ausschrei­bungs­un­ter­lagen und der Ausfüh­rungs­planung sowie die Unter­stützung der DHPI bei der Bauüber­wa­chung umfasst. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 57 Monaten.

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ILF weiterhin beim Eisenbahntunnelprojekt Vestfoldbanen dabei

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Als Teil des laufenden Eisen­bahn­aus­bau­pro­jekts Vestfold­banen errichtet die staat­liche norwe­gische Eisen­bahn­in­fra­struk­tur­ge­sell­schaft Bane NOR eine neue 10 km lange zweigleisige Bahnstrecke zwischen Drammen und Kobbervikdalen.

2018 wurde ILF Consulting Engineers vom norwe­gi­schen Unter­nehmen Veidekke Entre­prenør AS als Planer für den technisch anspruchs­vollsten Abschnitt des Projekts, einen 290 m langen Tunnel, der unter schwie­rigen geolo­gi­schen Verhält­nissen unterhalb des Grund­was­ser­spiegels vorge­trieben wird, engagiert. Der Vortrieb erfolgt zuerst in glazial-fluvialen Sedimenten mit sehr geringer Kohäsion in Teilaus­brüchen und dann schritt­weise beim Übergang von Locker­ge­stein zu Festge­stein im Vollaus­bruch. Umfang­reiche Boden­ver­bes­se­rungs­maß­nahmen in Form von DSV werden vor Beginn der Tunnel­bau­ar­beiten von der Oberfläche aus durchgeführt.

Tunnelbau im Festge­stein hat in Norwegen eine lange Tradition, aber Locker­ge­steins­tunnel mit großen Spann­weiten sind in Norwegen nicht üblich. ILF bringt Fachkom­petenz und Erfahrung in der Planung von ähnlichen erfolg­reichen Tunnel­bau­pro­jekten in dieses Projekt ein.

Zu Beginn erstellte ILF die Ausschrei­bungs­planung und unter­stützte Veidekke während des Wettbe­werbs „Compe­titive Dialogue“. Nach Vergabe des EPC-Vertrags an Veidekke im Oktober 2019 erstellte ILF die Entwurfs­planung und dann die Ausfüh­rungs­planung, die ein BIM-Modell beinhaltet, das dann in ein kombi­niertes Modell integriert wird und sämtliche im Vertrag enthal­tenen Arbeiten umfasst.

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BTA für Deutschlands längsten Gegenverkehrstunnel

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Mit 3,6 km wird der Kramer­tunnel als längster Gegen­ver­kehrs­tunnel in Deutschland errichtet. Er soll primär den Durch­gangs­verkehr des Ortskerns Garmisch – Parten­kirchen Richtung Grainau / Eibsee und Bundes­grenze Griesen entlasten. ILF Consulting Engineers wurde im letzten Jahr vom Staat­lichen Bauamt Weilheim für die Leistungs­phasen: 5 bis 9 (u.a. Ausschreibung, Vergabe und ÖBA) zur Errichtung der betriebs- und sicher­heits­tech­ni­schen Ausstattung (BTA) beauftragt.

Der Kramer­tunnel wird zum Großteil in bergmän­ni­scher Bauweise geschaffen. Weiters werden dem Tunnel zwei Betriebs­ge­bäude im Tunnel­vorfeld und eine Kaverne im Tunne­lin­neren mit einem 26 m hohen Abluft­kamin zugeordnet. Der Tunnel ist mit begehbaren/befahrbaren Querschlägen als Rettungswege geplant. Mehr als 1300 LED-Leuchten werden für die nötige Beleuchtung des Kramer­tunnels sorgen. 16 Strahl­ven­ti­la­toren mit je 55 kW und 2 Abluft­ven­ti­la­toren mit je 420kW sorgen für die Umsetzung des notwen­digen Lüftungskonzeptes.

ILF ist beim Kramer­tunnel bereits seit 2017 erfolg­reich mit Leistungen des Tunnelbaus und der Straßen­planung, der Ausschreibung und Risiko­analyse sowie den ersten 3 Leistungs­phasen der BTA beschäftigt.

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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2021!

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Das bald zu Ende gehende Jahr 2020 brachte neben diversen Heraus­for­de­rungen auch sehr viele erfreu­liche Entwick­lungen mit sich. Insgesamt überwiegt bei uns große Zufrie­denheit und Dankbarkeit über das gemeinsam Erreichte.

Unser Dank gilt dabei unseren geschätzten Kunden und Geschäfts­partnern für die konstruktive Zusammenarbeit.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage sowie insbe­sondere Gesundheit und Zufrie­denheit im neuen Jahr 2021!

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Die Revolution des Reportings

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Bedingt durch die zuneh­mende Komple­xität im Projek­talltag steigen die Anfor­de­rungen an das Reporting erheblich. Durch wenig automa­ti­sierte Prozesse ist das klassische Reporting ohnehin fehler­an­fällig, nur bedingt aktuell und auch zeitraubend.

Mittels analy­ti­scher Software­lö­sungen wie MS Power BI kann das große Potenzial des Infor­ma­ti­ons­ma­nage­ments auch für das Reporting genutzt werden. Das Ziel besteht darin, projekt­spe­zi­fische Daten sowohl quanti­tativ und quali­tativ als auch struk­tu­riert und anschaulich zu visua­li­sieren. Diese Projekt­cockpits dienen neben der Quali­täts­si­cherung auch der Projekt­ko­or­di­nierung sowie der Steuerung.
Für das Projekt 2. S‑Bahn-Stamm­strecke München wurde vom Kunden, Deutsche Bahn, eine Quali­täts­si­cherung in der Planungs­phase im Bereich BIM für diverse Gewerke gefordert. Im Zuge der BIM-Gesamt­ko­or­di­nation wurde von ILF Consulting Engineers der Quali­täts­si­che­rungs­prozess über MS Power BI ausge­ar­beitet. In einem mehrstu­figen Verfahren wurde die Qualität der einzelnen Fachmo­delle ausge­wertet und in Form eines Berichtes visuell darge­stellt. Nach der Freigabe durch den Kunden erfolgte die Entwicklung eines einheit­lichen Workflows, einer gewerk­über­grei­fenden Vorlage und eines projekt­spe­zi­fi­schen User-Guides.

Für das Projekt stellt dies einen neuen Maßstab der Quali­täts­si­cherung dar, der in dieser Profes­sio­na­lität erstmals imple­men­tiert wurde und an dem sich zukünftige Projekte messen lassen müssen.

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Abschnitt Grafing–Großkarolinenfeld des Brenner-Nordzulauf

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Der Brenner-Nordzulauf ist Teil des trans­eu­ro­päi­schen Skandi­navien-Mittelmeer-Korridors, der vom Süden Finnlands bis nach Malta reicht. Das aktuelle Projekt liegt auf der Achse München–Verona und ist damit Bestandteil der nördlichen Zulauf­strecke zum Brenner-Basistunnel.

ILF Consulting Engineers wurde vor Kurzem, als Teil einer Planungs­ge­mein­schaft, von der DB Netz AG mit den Strecken­pla­nungen zur Trassen­auswahl mit Öffent­lich­keits­be­tei­ligung für den Planungsraum Grafing–Großkarolinenfeld beauf­tragt. Der Abschnitt umfasst eine zweigleisige Neubau­strecke von Grafing Bahnhof bis südlich von Tunten­hausen. Als Teil dieser Planungs­ge­mein­schaft ist ILF bereits seit 2016 beim Abschnitt Großkarolinenfeld–Schaftenau in Öster­reich beschäftigt, welcher an den gegen­ständ­lichen Planungs­ab­schnitt anschließt.

Die zweigleisige elektri­fi­zierte Neubau­strecke soll mehr Kapazi­täten für den Güter­verkehr schaffen und die bestehende Bahnstrecke von München nach Innsbruck wesentlich entlasten. Geschwin­dig­keiten bis 230 km/h bringen zudem Vorteile für den Perso­nen­fern­verkehr. Der Abschnitt Grafing–Großkarolinenfeld weist eine Länge von ca. 23 km sowie eine maximale Längs­neigung von 12,5 ‰ auf. Die gesamte Projekt­be­ar­beitung erfolgt bereits in dieser frühen Planungs­phase mittels BIM-Methodik.

Neben der umfang­reichen Grund­la­gen­er­hebung und Analyse des Planungs­raums sind die Entwicklung von machbaren Trassen­va­ri­anten, Umwelt­un­ter­su­chungen und die Durch­führung einer inter­dis­zi­pli­nären Trassen­auswahl Kernstücke des Planungs­auf­trags. Begleitet werden die Planungs­ar­beiten durch eine umfang­reiche Bürgerbeteiligung.

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BIM-Methode kommt auch beim Wanktunnel zum Einsatz

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ILF Consulting Engineers, gemeinsam mit Partnern, erhielt vom Staat­lichen Bauamt Weilheim den Zuschlag für die Planungs­leis­tungen der neuen östlichen Ortsum­fahrung von Garmisch-Parten­kirchen (Deutschland). Mit diesem Projekt wird die bestehende Bundes­straße 2 München-Mittenwald mit einem prognos­ti­zierten täglichen Verkehrs­auf­kommen von über 30.000 Kfz/Tag entlastet.

Wesent­licher Bestandteil der ca. 5 km langen Ortsum­fahrung ist der Bau des ca. 3,5 km langen Wanktunnels mit parallel verlau­fendem Rettungs­stollen am Süd-West-Hang des Wank-Massivs

Die Planungs­leis­tungen umfassen alle HOAI-Leistungs­phasen von der Vorplanung bis zur Ausfüh­rungs­planung und sind vollum­fänglich mit der BIM-Methode abzuwickeln.

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TuRisMo reduziert das Risiko in Straßentunneln

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Durch die Umsetzung der EU-Richt­linie 2004/54/EG wurde die Tunnel­si­cherheit zu einem zentralen Aspekt in der Planung und im Betrieb von Straßen­tunneln. Öster­reich führte damit einen leistungs­ba­sierten Ansatz in Bezug auf Straßen­tun­nel­si­cherheit ein. Das öster­rei­chische Tunnel-Risiko­ana­ly­se­modell (TuRisMo) ist in der RVS 09.03.11 definiert, die eine der ersten Methoden zur Analyse und Bewertung von Straßen­tun­nel­si­cherheit in quanti­ta­tiver Form beschreibt.

TuRisMo kombi­niert verschiedene metho­dische Elemente für die Analyse eines Tunnel­systems in seiner Gesamtheit und verfolgt dabei einen ganzheit­lichen Ansatz. In der Anwendung bietet TuRisMo die Möglichkeit, nahezu alle maßgeb­lichen Einfluss­fak­toren auf die Tunnel­si­cherheit in quanti­ta­tiver Form zu erfassen und zu bewerten. Dies trägt dazu bei, Inves­ti­tionen für Tunnel­si­cherheit möglichst kosten­wirksam einzusetzen.

Nähere Infor­ma­tionen oder Antwort auf Ihre Fragen erhalten Sie gerne unter www.tunnelriskmodel.at.

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Bündelung von Infrastrukturen: H2-Pipelines in Kabeltrassen

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Der Fachverband der Netzbe­treiber (FNB) schlägt für die großflä­chige Verteilung von Wasser­stoff in Deutschland eine Umrüstung des bestehenden Erdgas­netzes sowie ausge­wählter Neubau­pro­jekte vor.

Bei einem Vergleich von Erdka­bel­pro­jekten in Deutschland mit dem vom FNB vorge­schla­genen Wasser­stoffnetz fällt auf, dass bereits in der Planung befind­liche Gleich­strom­trassen sinnvoll genutzt werden könnten, um das geplante H2-Pipelinenetz zu vervoll­stän­digen. Zusätzlich könnten damit die H2-Trans­port­ka­pa­zi­täten in Nord-Süd-Richtung auf ca. 10 GWh/h erhöht werden. In einer ersten Studie durch ILF Beratende Ingenieure stellte sich heraus, dass bei einem Großteil der in Planung befind­lichen Strom­trassen technisch eine Verlegung einer Rohrleitung möglich ist. Nur wenige Abschnitte sind mit erhöhtem Planungs- und Bauaufwand verbunden. Für den kleinsten Teil der Trassen würde sich aus wirtschaft­lichen Gründen eine klein­räumige Umtras­sierung der H2-Pipeline wahrscheinlich empfehlen. Die Prüfung der Rahmen­be­din­gungen vor allem mit Hinblick auf die Geneh­mi­gungs­fä­higkeit und eine detail­lierte Betrachtung der techni­schen Machbarkeit wären die nächsten konkreten Schritte.

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Stärkste Pendlerstrecke für Bahnfahrer nach Köln wird ausgebaut

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Wie zahlreiche Ballungs­ge­biete verzeichnet auch Köln steigende Pendler­zahlen. Zudem ist der stark frequen­tierte Kölner Eisen­bahnring ein zentraler Verknüp­fungs­punkt im regio­nalen, natio­nalen und inter­na­tio­nalen Schienenverkehr.

Um hierfür die Kapazi­täten sowie die Taktzahlen zu erhöhen, soll in den Ausbau des Kölner Nahver­kehrs inves­tiert werden. ILF Consulting Engineers wurde dafür mit der General­planung für den Ausbau der S11/S‑Bahn Stamm­strecke, Verga­be­paket 1 (Köln-Dellbrück bis Bergisch Gladbach) beauf­tragt (https://sbahnkoeln.de/).

Der Umfang der Leistungen beinhaltet unter anderem die Planung der Verkehrs­an­lagen und Ingenieur­bau­werke, die Umwelt­planung, die Baugrund­be­ur­teilung, erfor­der­liche Schall- und Erschüt­te­rungs­un­ter­su­chungen, die Planung der Leit- und Siche­rungs­technik sowie der Oberlei­tungs­an­lagen und die planungs­be­glei­tende Bauüberwachung.

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Kann man einem alten Hund keine neuen Tricks lernen?

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Wasser­kraft gilt gemeinhin als eine ausge­reifte Technologie.Aber heißt das, man kann einem alten Hund keine neuen Tricks beibringen?

Die Erhöhung der Rechen­leistung ermög­licht den Einsatz von Compu­ta­tional Fluid Dynamics-Simula­tionen, um Standard­struk­turen auf Ihre Bedürf­nisse zuzuschneiden und wirklich innovative Hydrau­lik­struk­turen zu entwerfen und zu testen.

Sehen Sie im Video unten, wie modernste CFD-Modelle zur Neuge­staltung des Nam Emoun-Projekts in der Demokra­ti­schen Volks­re­publik Laos verwendet wurden. Der Schlüssel für die Umgestaltung des Projekts war die Imple­men­tierung von Wasser­straßen mit vollem Druck. Um betrieb­liche Flexi­bi­lität und hydrau­lische Stabi­lität zu gewähr­leisten, wurde eine innovative, mit einem Leitblech versehene Fallschacht­struktur entwi­ckelt und getestet. Auf diese Weise konnten die Kosten des Projekts im Vergleich zum vorhe­rigen Angebot des Auftrag­nehmers um 20 Millionen USD gesenkt, die Energie­leistung um fast 10% erhöht und die Bauzeit um 8 Monate verkürzt werden. CFD war der Schlüssel, um aus einem kaum reali­sier­baren Projekt eine leistungs­starke Inves­tition zu machen. Also: Ja, man kann einem alten Hund neue Tricks beibringen.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um mehr über die Engineering Excel­lence von ILF zu erfahren und darüber, wie ILF Ihnen helfen kann, wirklich nachhaltige Energie­pro­jekte zu entwi­ckeln und zu bauen. Unser Engineering, Ihr Erfolg!

Das Video finden Sie auch hier.

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Nachhaltige Verstärkung der Schneeanlage auf der Schmittenhöhe

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Nach jahre­langer vergeb­licher Suche nach einem ökolo­gisch und wirtschaftlich vertret­baren Speicher­teich­standort für die notwendige Verstärkung der Schnee­anlage im nördlichen Teil des Skige­biets wurde mit dem langjäh­rigen Kunden Schmit­ten­hö­hebahn AG eine Alter­native mit Direkt­ent­nahme aus dem Zeller See erarbeitet. ILF Consulting Engineers wurde beauf­tragt, eine technisch machbare und behördlich bewil­li­gungs­fähige Lösung zu entwi­ckeln und die Umsetzung von der entspre­chenden Einreich- und Ausfüh­rungs­planung über die Bauüber­wa­chung bis hin zur Inbetrieb­nahme zu begleiten.

Eine erste Bauetappe 2019 beinhaltete die Errichtung einer Pumpstation am Zeller See mit einer anspruchs­vollen Rohrpressung unter der Bundes­straße, ÖBB-Trasse und Uferpro­menade hindurch direkt in den Zeller See. Durch dieses Rohr wird das Wasser aus dem Zeller See entnommen und über mehrere Pumpen­sätze mit insgesamt 150 l/s über eine ca. 3 km lange Zuführ­leitung zur bestehenden Pumpstation Sonnalm I gepumpt.

2020 wurde in der zweiten Bauetappe die Pumpstation Sonnalm II errichtet. Mittels zusätz­lichem Pumpwerk kann nun die gesamte zusätz­liche Wasser­leistung genutzt werden, um Wasser über das neue leistungs­starke Kühlsystem mit insgesamt 6 großen Kühltürmen zu den Schnee-Erzeugern zu trans­por­tieren. Nach Fertig­stellung und Inbetrieb­nahme der Anlage im Herbst 2020 kann sich die Schmit­ten­hö­hebahn AG nun auch im nördlichen Teil des Skige­biets mit einer schlag­kräf­tigen Schnee­anlage in Sicherheit wiegen.

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Wenn aus Regen Überflutungen werden

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An einem heißen Sommertag ist eine Abkühlung durch einen plötz­lichen Regenguss oftmals eine Wohltat. Doch so manches Gewitter mit starkem Regen kann auch schnell zu Überflu­tungen und damit zu großen Schäden in Städten und Siedlungen führen.Starkregenereignisse sind schwer vorher­zu­sagen, da sie kurzfristig und klein­räumig entstehen. Durch den Klima­wandel werden wir von solchen Ereig­nissen höchst­wahr­scheinlich immer häufiger betroffen sein und es ist ratsam, möglichst gut darauf vorbe­reitet zu sein.

Mit einem kompe­tenten und inter­dis­zi­pli­nären Team sowie mit spezi­ellen Model­lie­rungs­werk­zeugen unter­stützt ILF Consulting Engineers ihre Kunden bei der Vorbe­reitung und Entwicklung von Schutz­maß­nahmen. Ein Kernstück ist dabei die Gefähr­dungs­analyse mit einem hydro­dy­na­mi­schen Modell, welches den Abfluss des Regen­wassers im Kanal­system und auf der Oberfläche, d.h. auf Straßen, Plätzen oder entlang von Gräben und Bächen, simuliert und so eine Beurteilung der Risiken ermög­licht. Auf dieser Grundlage können unter­schied­liche Schutz­maß­nahmen entwi­ckelt werden.

Nähere Infor­ma­tionen oder Antwort auf Ihre Fragen erhalten Sie gerne unter Marc.Ischen@ilf.com.

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Computational Design für Infrastrukturprojekte

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Mit der Anwendung von Compu­ta­tional Design (CD) bei Infra­struk­tur­pro­jekten geht ILF Consulting Engineers neue Wege. Die Methode beruht darauf, die Compu­ta­tional-Design-Expertise mit Tunnelbau- und Software-Wissen zu kombi­nieren. Damit kann der Planungs­prozess gestrafft werden, wodurch eine Quali­täts­stei­gerung und Zeiter­sparnis ermög­licht werden.

Die Tunnel­bau­ex­perten von ILF verwenden CD, um optimierte Tunnel­profile für die Erstellung von BIM-Modellen für Tunnel zu erzeugen. Durch die Verwendung von program­mier­baren Konstruk­ti­ons­lö­sungen, die es dem Benutzer ermög­lichen, Variablen und gewünschte Parameter wie den Mindest­aus­bruch bzw. erfor­der­lichen Lüftungs­quer­schnitt festzu­legen, wird ein optimierter Tunnel­quer­schnitt erzeugt und für die Erstellung der BIM-Modelle genutzt.

Ein weiteres Beispiel zeigt die Planung von Tunnel­ab­zwei­gungen auf der Grundlage von Regel­quer­schnitts­daten, Neigung, Kilome­trierung und Querge­fälle. Es werden ein parame­tri­sches 3D-Modell der Geometrie der Tunnel­ab­zweigung und 2D-Schnitte der Tunnel­profile erzeugt. Durch die Reduktion der für die Erstellung von Planungs­al­ter­na­tiven benötigten Zeit um 80 % können verschiedene Alter­na­tiven berück­sichtigt und die Qualität der finalen Planung optimiert werden.

Für weitere Infor­ma­tionen oder Antworten auf Ihre Fragen kontak­tieren Sie bitte fearghal.timlin@ilf.com.

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Stuttgart 21 – eine 10-jährige Erfolgsgeschichte

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Bereits seit Ende 2009 ist ILF Consulting Engineers mit der Bauüber­wa­chung diverser Teilab­schnitte für das Großprojekt Stuttgart 21 (S21) von der Deutschen Bahn betraut worden. Mit den geplanten Baumaß­nahmen wird der gesamte Haupt­bahnhof Stuttgart im Grundriss ca. 90 Grad gedreht und unter­ir­disch verlegt. Dies bedingt zahlreiche Neubauten und Umbauten an bestehenden Strecken im inner­städ­ti­schen Bereich sowie die Herstellung von neuen Tunnel­ab­schnitten als Zufüh­rungen zum zukünf­tigen Bahnhof Stuttgart.

Der Leistungs­umfang für ILF umfasst dabei die Planfest­stel­lungs­ab­schnitte 1.2 und 1.6a, welche unmit­telbar an den neuen Haupt­bahnhof anschließen bis zu den zugehö­rigen Strecken­ein­bin­dungen Im Süden von Stuttgart an die in Bau befind­liche Neubau­strecke Stuttgart — Ulm sowie der Anschluss im Osten an Bestands­strecken Richtung Unter- bzw. Obertürkheim.

Seit über 10 Jahren sind die Experten von ILF nun erfolg­reich an diesem Großprojekt beteiligt und werden es noch einige Jahre lang bleiben. Die beauf­tragten Leistungen umfassen dabei im Wesent­lichen technische und bauver­trag­liche Leistungen als Bauüber­wacher, eisen­bahn­be­trieb­liche Leistungen und Siche­rungs­über­wa­chung im Nahbe­reich in Betrieb stehender Anlagen sowie Leistungen für den Projekt­ab­schluss mit Übergabe des gesamten Rohbaus an den Gleis-Oberbau.

Bisher wurden rund 28 km eingleisige Tunnel­röhren mit bergmän­ni­scher Bauweise sowie Tunnel­vor­triebs­ma­schinen vorge­trieben. Die Tunnel­quer­schnitte haben vorwiegend ca. 8 bis 9 m Durch­messer, mit unter­ir­di­schen Aufwei­tungs­be­reichen und Verzwei­gungs­bau­werken sowie ca. 30 Verbin­dungs­bau­werken. Zusätzlich sind 3 große Portal­bau­werke in offener Bauweise jeweils ca. 300–500 m lang mit Trog-und Recht­eck­quer­schnitten in teils beengten Verhält­nissen neben Bestands­strecken in Bau.

Derzeit laufen vor allem die Fertig­stellung der Vortriebe Richtung Obertürkheim, der Innen­ausbau in allen Tunnel­ab­schnitte sowie Arbeiten an den offenen Bauweisen der Portal­be­reiche. Ab Mitte 2021 wird als nächster großer Meilen­stein die Freigabe einiger Tunnel­strecken für die nachfol­genden Gleis­ober­bau­ar­beiten erwartet.

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Neuer Ammoniak-Tank in Aqaba

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Die KEMAPCO Arab Ferti­lizers & Chemicals Indus­tries Company, Jordanien, hat ILF Consulting Engineers mit Project-Management-Consul­tancy (PMC)-Leistungen für neue Ammoniak-Tanks beauftragt.

Die KEMAPCO-Produk­ti­ons­an­lagen verfügen derzeit über eine Produk­ti­ons­ka­pa­zität von 175 Kt Kalium­nitrat (NOP) Dünge­mittel und Salpe­ter­säure pro Jahr und decken damit rund 8% des weltweiten Gesamt­be­darfs an NOP ab. Derzeit wird KEMAPCO von einem dritten Unter­nehmen über Pumpen und Rohrlei­tungen mit Ammoniak versorgt. Zur Steigerung der Unabhän­gigkeit vom Liefe­ranten ist nunmehr der Bau eines neuen Ammoniak-Lager­tanks mit einer Kapazität von 20.000 Mt in der Wirtschaftszone Aqaba geplant. Das Projekt besteht aus dem doppel­wan­digen, gekühlten Ammoniak-Lagertank mit Be- und Entladung und allen dazuge­hö­rigen Einrichtungen.

ILF wurde hierfür mit dem Projekt­ma­nagement, mit dem Konzept-/Ausschrei­bungs­entwurf für den EPC-Vertrag sowie mit Bau- und Inbetrieb­nah­me­über­wa­chung beauftragt.

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Startschuss für die StadtRegioTram nach Kremsdorf

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Die Stadt­Re­gioTram (SRT) ist ein wesent­licher Bestandteil im Gesamt­ver­kehrs­konzept und im Öffent­lichen Verkehr (ÖV) für den Großraum Linz und führt derzeit vom Stadt­zentrum Linz bis Traun. Zukünftig ist eine Verlän­gerung bis Kremsdorf in der Gemeinde Ansfelden als drittem Abschnitt vorge­sehen. Bereits die ersten beiden Ausbau­stufen haben im Vergleich zu den Prognosen einen deutlich höheren Fahrgast­zu­wachs erzielt. 2018 lag das jährliche Aufkommen auf den Linien 3 und 4 bei 6,8 Mio. Fahrgästen. Im nunmehr geplanten dritten SRT-Abschnitt wird an Werktagen mit ca. 12.000 Fahrgästen gerechnet.

ILF Consulting Engineers wurde in Arbeits­ge­mein­schaft durch die Schiene OÖ GmbH im August 2020 als Bestbieter mit der Ausar­beitung eines Vorpro­jekts für die ca. 4,4 km lange Neubau­strecke beauf­tragt. Ziel des Vorpro­jekts ist es, wesent­liche Entschei­dungen und Festle­gungen zum techni­schen Inhalt bzw. räumlichen Umfang des Projekts zu treffen sowie Auswir­kungen auf Umwelt­themen und Kosten zu ermitteln. Damit soll eine stabile Grundlage für die politische Entscheidung hinsichtlich der Reali­sierung geschaffen werden.

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Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm

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Bereits zum zweiten Mal werden die alpinen Ski-Weltmeis­ter­schaften 2025 in Saalbach-Hinter­glemm (Öster­reich) ausge­tragen. Das Skigebiet Saalbach, ein langjäh­riger Kunde von ILF Consulting Engineers, setzte sich in der Stichwahl gegen die namhaften Skige­biete Crans Montana (Schweiz) und Garmisch-Parten­kirchen (Deutschland) durch.

Sämtliche Rennen der Ski-WM finden am Zwölfer­kogel und somit auf Schnee aus der von ILF geplanten Schnee­anlage statt. Wir gratu­lieren unserem Kunden und freuen uns bereits jetzt auf lässige Wettkämpfe.

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Freestyle-Bike-Event der Extraklasse – Crankworx in Innsbruck

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Zum vierten Mal in Folge fand am vergan­genen Wochenende das weltweit größte Gravity-Mountainbike-Festival in Tirol statt. Der Gastgeber, Bikepark Innsbruck auf der Mutte­reralm, schuf trotz der schwie­rigen Witterung perfekte Bedin­gungen für die Bike-Profis.

Auf den von ILF Consulting Engineers geplanten Trails und Parcours fand Crankworx am Sonntag mit zwei öster­rei­chi­schen Downhill-Siegern einen gelun­genen Abschluss. Wir freuen uns auf ein Wieder­sehen mit den Athleten an der Mutte­reralm bei Crankworx 2021.

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Mehr Schnee für die Schneeanlage Reiterkogel / Hinterglemm

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Die Bergbahnen Saalbach-Hinter­glemm GmbH (BBSH) traf im Sommer 2020 die Entscheidung, die bestehende Schnee­anlage am Reiter­kogel weiter auszu­bauen. Durch eine wesent­liche Erhöhung der Anlagen­leistung soll die Schnee­si­cherheit maßgeblich verbessert werden, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein.

Zentraler Bauteil des zweijäh­rigen Bauvor­habens ist der Speicher­teich Rosswald mit einem Gesamt­inhalt von ca. 230.000 m³ und der zugehö­rigen neuen Pumpstation. Der Damm des Speicher­teichs mit einer max. Höhe von 42 m wird dabei zur Gänze aus dem aufbe­rei­teten Aushub­ma­terial des Speicher­teichs geschüttet.

Die Bestands­anlage in Verbindung mit dem neuen Speicher­teich und den anschlie­ßenden Pumpsta­tionen trägt künftig zu einem hochef­fi­zi­enten Wasser­ma­nagement und einer enormen Schlag­kraft der Schnee­anlage am Reiter­kogel bei.

Nach umfas­senden Renatu­rie­rungs­ar­beiten wird sich der Speicher­teich im Sommer als beliebtes Ausflugsziel präsen­tieren, da er sich wunderbar in die malerische Umgebung des Rosswalds einfügt. Durch die gute Erreich­barkeit liegt der Speicher­teich ideal für touris­tische Sommernutzung.

Schneeanlage Reiterkogel / Hinterglemm

Der Naturstromspeicher Gaildorf

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Die Wasser­bat­terie ist eine neuartige Kombi­nation aus Windkraft­an­lagen mit einem kleinen und flexiblen Pumpspei­cher­kraftwerk zur Speicherung und regulierten Netzein­speisung der volatilen Erneu­er­baren Energien. Das erste Pilot­projekt entsteht aktuell in Gaildorf (Deutschland). Hierfür wurde ILF Consulting Engineers vor einiger Zeit von der Max Bögl Wind AG mit diversen Beratungs- und Planungs­leis­tungen für das Pumpspei­cherwerk beauftragt.

Die innova­tiven Lösungen sowie diverse andere, einzig­artige Merkmale kennzeichnen die Erstum­setzung in Gaildorf und machen dieses Projekt zu einem Leucht­turm­projekt. Das Pumpspei­cherwerk hat eine Fallhöhe von 200m. Auf der Maschi­nen­seite wird dieser Innova­ti­ons­cha­rakter durch die 3 x 6 MW drehzahl­va­riablen rever­siblen Pumptur­binen mit Asynchron­ge­ne­rator mit Vollum­richter unter­strichen, wodurch eine höchste Flexi­bi­lität in der bedarfs­ge­rechten Speicherung und Einspeisung der erzeugten Energie erreicht werden soll.

Das zukunfts­ori­en­tierte Vorhaben wird mit Mitteln in Höhe von 7.150.000 € aus dem Umwelt­in­no­va­ti­ons­pro­gramm des deutschen Bundes­mi­nis­te­riums für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Reaktor­si­cherheit gefördert.*

*Quelle: https://www.naturspeicher.de/de/pilotprojekt/pilotprojekt.php

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Bahnfahren, Green Points sammeln, Umwelt schützen

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Erneut zählen die Mitar­bei­te­rInnen von ILF Consulting Engineers in Öster­reich zu den häufigsten Bahnfahrern Öster­reichs. Durch Dienst­reisen mit der Bahn wurden im vergan­genen Jahr wieder fleißig „Green Points“ der Öster­rei­chi­schen Bundes­bahnen (ÖBB) gesammelt und so konnten 86,8 Tonnen CO2-Emissionen einge­spart werden. ILF ist stolz darauf, dass dieser Wert wieder eine deutliche Steigerung zum Vorjahr (63,1 Tonnen) darstellt.

ILF weiß diese Initiative der ÖBB sehr zu schätzen, da der nachhaltige Schutz der Umwelt sowohl bei den von ILF geplanten Bauwerken und Anlagen als auch bei der täglichen Projekt­arbeit von größter Bedeutung ist. Wir sind bestrebt, auch weiterhin wieder durch Dienst­reisen mit den ÖBB einen Beitrag zur Nachhal­tigkeit in Öster­reich leisten zu können und diese tolle Aktion zu unterstützen.

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Resiliente Infrastruktur – wie geht das?

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Extreme Hitze oder Schneefall, Stürme, Überflu­tungen und Waldbrände können vielfältige Auswir­kungen auf unser tägliches Leben haben. Diese Phänomene sind nicht neu, nehmen aber an Inten­sität und Häufigkeit zu und sind somit eine große Heraus­for­derung für die Wider­stands­fä­higkeit, der sogenannten Resilienz, der Verkehrs­in­fra­struktur. Spürbar für uns alle ist dies in Form von umfang­reichen Staus, lang andau­ernden Sperren, materi­ellen Schäden, großen Umwegen und langen Verzögerungen.

ILF Consulting Engineers arbeitet derzeit intensiv an zwei Forschungs­pro­jekten in Deutschland, um den Auswir­kungen der laufenden klima­ti­schen Verän­de­rungen entge­gen­wirken zu können. Dabei geht es bei der Resilienz von Verkehrs­in­fra­struktur um die Verfüg­barkeit des Verkehrs­netzes im Falle von Einwir­kungen von Extrem­ereig­nissen aller Art.

Die hohe Komple­xität des Themas sowie die Vernetzung unter­schied­lichster Aspekte erfordern eine breite fachliche Kompetenz. Ebenso notwendig ist die Fähigkeit, funktionale Zusam­men­hänge zu erkennen und zweck­mäßig zu strukturieren.

Die Kompetenz und Erfahrung der Experten von ILF ermög­licht es, anspruchs­volle Projekte im In- und Ausland bestmöglich umsetzen zu können.

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Elektromaschinelle Herausforderung am Engelbergbasistunnel

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ILF Consulting Engineers konnte sich im Bereich elektro­ma­schi­nelle Ausrüstung von Straßen­tunneln zuletzt mehrere sehr inter­es­sante Projekte sichern. Hervor­zu­heben ist der Auftrag zur Bauüber­wa­chung am Engel­berg­ba­sis­tunnel bei Leonberg in der Region Stuttgart (Deutschland), welcher vom Regie­rungs­prä­sidium Stuttgart an ILF, gemeinsam mit einem Partner, übertragen wurde.

Der ca. 2.530 m lange, 2‑röhrige Tunnel hat aufgrund seiner zentralen Lage im Verknüp­fungs­be­reich der A8 und der A81 eine sehr große Bedeutung hinsichtlich der Verbin­dungs­funktion des süddeut­schen Raumes mit nordsüd­licher und ostwest­licher Ausrichtung.

Zusätzlich zu einer sehr aufwen­digen baulichen Sanierung aufgrund von Defor­ma­tionen und Beschä­di­gungen an den Tunne­lin­nen­schalen in Teilbe­reichen des Tunnels ist auch die betriebs­tech­nische Ausstattung an die neuesten sicher­heits­tech­ni­schen Anfor­de­rungen anzupassen.

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Modellierung von Wasserressourcen

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#innovat­ethe­future

Wasser ist Leben und resiliente Infra­struktur ist ein wesent­licher Baustein zur nachhal­tigen Entwicklung und zur politi­schen Stabi­lität. Für die Planung und Umsetzung vieler Infra­struk­tur­pro­jekte sowie für ein überge­ord­netes Fluss­ge­biets­ma­nagement ist das Wissen über die Verfüg­barkeit von Wasser in Raum und Zeit eine wichtige Entschei­dungs- und Planungsgrundlage.

Wasser­haus­halts­ana­lysen hängen stark von einer geeig­neten Software und v. a. von zuver­läs­sigen Daten über Tempe­ratur, Nieder­schlag und Abfluss etc. ab. Genau diese Daten aus der Vergan­genheit sind in vielen Regionen der Welt nicht konti­nu­ierlich in ausrei­chender Dichte und Qualität vorhanden – ein Dilemma für wohlüber­legte Inves­ti­tions- und Planungsentscheidungen.

Um dem entge­gen­treten zu können, wird aktuell in enger Koope­ration mit den langjäh­rigen Forschungs- und Entwick­lungs­partnern alpS GmbH und alpS Research von der Univer­sität Innsbruck ein Model­lie­rungs­werkzeug mit dem Namen SUPRA-Tool (Simulation of Water Resources Under Present and Future Climate) entwi­ckelt und getestet. Hiermit können in Zukunft, speziell in daten­armen Gebirgs­re­gionen, aber auch in allen anderen Regionen der Erde sowohl die heutige Wasser­haus­halts­si­tuation als auch künftige Szenarien genauer berechnet werden.

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ILF ist Mitglied im Wasserstoffbündnis Bayern

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Wasser­stoff gilt als einer der Schlüs­sel­ele­mente für die globale Energie­wende und den Klima­schutz, da er sich flexibel und emissi­onsfrei erzeugen sowie nutzen lässt und gleich­zeitig gut trans­por­tierbar und lager­fähig ist.

Um die Techno­lo­gie­kom­petenz Bayerns im Bereich innova­tiver Wasser­stoff­tech­no­logien zu stärken und weiter auszu­bauen gründete der Freistaat Bayern 2019 das Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) und initi­ierte das Wasser­stoff­bündnis Bayern. Ziel ist es, zentrale Akteure in Wirtschaft, Wissen­schaft und Politik zusam­men­zu­bringen, um u.a. das Thema „Wasser­stoff­wirt­schaft“ in Bayern schnellst­möglich voran­zu­bringen und den Einsatz von Wasser­stoff in der breiten Praxis­an­wendung zu erreichen. Dabei liegt der Fokus vor allem auch auf Demons­tra­tions- und Leuchtturmprojekten.

ILF verfügt über langjährige Praxis­er­fahrung bei der Beratung, Planung und dem Projekt­ma­nagement im Energie- und Trans­port­sektor. Derzeit begleiten wir mehrere Pilot­pro­jekte zur Erzeugung, Transport und Abnahme von Wasser­stoff. Darüber hinaus berät ILF Unter­nehmen zum Einsatz von Wasser­stoff entlang der gesamten Wertschöp­fungs­kette und trägt damit zum Aufbau einer Wasser­stoff­in­fra­struktur bei.

Wir freuen uns daher sehr, seit Juni 2020 als offizi­elles Mitglied des Wasser­stoff­bündnis Bayern einen Beitrag zum Fortschritt der Wasser­stoff­tech­no­logien leisten zu können.

Environmentally friendly solution of renewable energy storage - hydrogen gas to clean electricity facility situated in forest environment. 3d rendering.

Alles neu – das Wasserkraftwerk Obervellach II

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ILF Consulting Engineers gemeinsam mit Partnern unter­stützten im Auftrag der ÖBB Infra­struktur AG als örtliche Bauauf­sicht und Vertrags­ma­nager den Neubau des Kraftwerk Obervellach II. Dieses ersetzt die beiden in Kärnten, Öster­reich bestehenden Kraft­werke Lassach (Bj. 1905) und Obervellach I (Bj. 1929), welche jeweils still­gelegt und teilweise rückgebaut werden.

Das geplante neue Bahnstrom­was­ser­kraftwerk (16,7 Hz) wird eine Leistung von 38 MW aufweisen und besteht aus drei Wasser­fas­sungen sowie einem ca. 3,9 km langen Trieb­was­ser­stollen und einem ca. 0,6 km langen Speicher­stollen mit einem Speicher­inhalt von rund 60.000 m³. Weiters gehören eine ca. 1,5 km lange Druck­rohr­leitung (d = 1,8m) sowie ein Krafthaus mit zwei Maschi­nen­sätzen und eine ca. 2 km lange Druck­rohr­leitung (d=0,7m) samt zugehö­rigem Klein­was­ser­kraftwerk (50 Hz) und weitere Anlagen zum Gesamtprojekt.

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Startschuss für weitere Planung für den Belchen-Straßentunnel

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Der im Jahre 1970 eröffnete Belchen Straßen­tunnel besteht aus zwei richtungs­ge­trennten Doppel­spur­röhren von je 3,2 km Länge. Mit der Reali­sierung des Sanie­rungs­tunnels, unter Betei­ligung von ILF Consulting Engineers umfasst das Gesamt­tun­nel­system Belchen ab Frühjahr 2021 insgesamt drei Doppelspurröhren.

Bereits in den Jahren 2001 bis 2003 wurden aufwendige Sanie­rungs­ar­beiten an dem bestehenden Straßen­tunnel vorge­nommen. Doch das quell­fähige Gestein (Anhydrit) hinter­lässt nun immer mehr sichtbare Spuren. Um die Sicherheit und Kapazität einer der meist­be­fah­renen Straßen der Schweiz gewähr­leisten zu können, werden die beiden bestehenden Tunnel am Belchen im Rahmen der zweiten Instand­setzung nachein­ander saniert.

Als vorge­sehene Maßnahmen werden diverse Gewöl­be­seg­mente ersetzt, Gewölbe hinter­füllt sowie Werklei­tungen und Ausbau/Neubau von Querver­bin­dungen projek­tiert. Wasser­zu­tritte und der quell­fähige Anhydrit sind die großen Heraus­for­de­rungen in dieser anspruchs­vollen Geologie.

ILF wurde im Planungs­kon­sortium vom Bundesamt für Straßen (ASTRA) damit beauf­tragt, das Projekt bis zur Inbetrieb­nahme zu entwi­ckeln und umzusetzen. Der Start dazu erfolgte im Juni 2020 und soll bis ca. Mitte 2032 andauern.

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Ferngas erhält Genehmigung für Gaspipeline in Sachsen & Thüringen

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Erdgas ist laut Bundes­wirt­schafts­mi­nis­terium mit rund 44 % Markt­anteil der wichtigste Wärme-Energie­träger privater Haushalte in Deutschland. Um diesem Bedarf nachzu­kommen, erneuert der Kombi­na­ti­ons­netz­be­treiber Ferngas, welcher ein Fernlei­tungs- und Vertei­lernetz in Bayern, Thüringen sowie Teilen Hessens, Sachsens und Sachsen-Anhalts betreibt, eine seiner bestehenden Erdgas­lei­tungen in Sachsen und Thüringen.

Die 125 km lange, durch Sachsen und Ostthü­ringen verlau­fende, Pipeline wurde in den 1950er und 1960er Jahren gebaut und soll bis 2023 komplett erneuert werden. Der Ausbau ist dabei in mehreren Abschnitten unter Aufrecht­erhaltung der Versorgung in der bestehenden Leitungs­trasse geplant. Neben den Haupt- und Anschluss­lei­tungen werden zudem zahlreiche Neben­an­lagen sowie trassen­be­glei­tende Netzin­fra­struk­turen erneuert. Die neue Pipeline bleibt dabei weitest­gehend in der bestehenden Trasse, wodurch Auswir­kungen sowohl auf die Umwelt als auch auf die Anwohner minimiert werden können.

Ziel ist es, die betrieb­liche Netzfle­xi­bi­lität sowie die Kapazität und Versor­gungs­si­cherheit für die kommenden Jahrzehnte zu erhöhen. Zudem ermög­licht die neue Leitung eine bessere Überwa­chung und Steuerung der Pipeline.

ILF Consulting Engineers wurde von Ferngas dabei mit den Leistungs­bildern Projekt­steuerung sowie Projekt­leitung nach AHO-Heft Nr. 9 beauf­tragt. Mit Erhalt des Planfest­stel­lungs­be­schlusses und somit der Bauge­neh­migung in Thüringen erreicht Ferngas, nach der weitest­ge­henden Fertig­stellung der Erneuerung in Sachsen, einen weiteren entschei­denden Meilen­stein bei der Erneuerung seiner Gaspipeline in Thüringen.

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8‑streifiger Ausbau des A 99 Autobahnrings München

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Die A 99 ist eine der meist­be­fah­rensten Autobahnen Deutsch­lands – bis zu 160.000 Fahrzeuge benutzen täglich die Ostum­fahrung bei München und Staus gehören zur Tages­ordnung. Zur Verbes­serung der Situation, wird bereits seit mehreren Jahren am 8‑streifigen Ausbau der Autobahn geplant und gebaut. Im März 2020 wurde nun das Unter­nehmen ILF Consulting Engineers von der Autobahn­di­rektion Südbayern mit Planungs­leis­tungen für den Ausbau der A 99 zwischen den Anschluss­stellen Kirchheim und Haar beauftragt.

Der ca. 8 km lange 8‑streifige Ausbau der A 99 sowie der ca. 4 km lange Ausbau der A 94 beinhalten außerdem noch den Umbau des Autobahn­kreuzes München-Ost zu einer abgewan­delten Windmühle mit zwei Halbdi­rekt­rampen. Des Weiteren sollen die Anschluss­stellen Feldkirchen-Ost, Parsdorf und Haar angepasst werden. Der komplexe Um- und Ausbau wird unter kompletter Aufrecht­erhaltung des Verkehrs durchgeführt.

ILF zeichnet für die Bereiche Objekt­planung Verkehrs­an­lagen, Objekt- und Tragwerks­planung Ingenieur­bau­werke (Lärmschutz­wände und Stütz­kon­struk­tionen), Projekt­ma­nagement sowie diverse ergän­zende Planungs­leis­tungen wie z. B. die umfas­sende Bauphasen- und Verkehrs­füh­rungs­planung und Koordi­na­ten­trans­for­ma­tionen von Grund­lagen- und Bestands­daten verantwortlich.

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Weitere Planungsleistungen für SuedLink beauftragt

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Als eines von bundesweit acht Unter­nehmen hat ILF Consulting Engineers sich für einen Rahmvertrag über verschiedene Planungs­leis­tungen für das SuedLink Projekt in Deutschland quali­fi­ziert. Der Schwer­punkt dieses Rahmen­ver­trages mit TenneT & Transnet liegt dabei auf den regio­nalen Planungs­büros. Die Rahmen­ab­kommen sind in die Abschnitte Nord, Mitte, Süd mit entspre­chenden Unter­ab­schnitten unter­teilt. Mit einer Gesamt­länge von ca. 680 km besteht SuedLink damit aus insgesamt 9 Planungsabschnitten.

Über den Rahmen­vertrag wurde ILF Consulting Engineers nun als „Regio­nales Planungsbüro (RPB)“ für den nördlichsten Planungs­ab­schnitt (PA1) beauf­tragt. Dieser besteht mit Anschlüssen an die Netzan­schluss­punkte Wilster und Bruns­büttel, aus einer der technisch anspruchs­vollsten Strecken mit einer Gesamt­länge von ca. 71 km. Der Unter­ab­schnitt für das Vorhaben 3 reicht vom Netzver­knüp­fungs­punkt (NVP) Bruns­büttel bis Stade und der Unter­ab­schnitt für das Vorhaben 4 reicht vom Netzver­knüp­fungs­punkt (NVP) Wilster bis Stade.

ILF wurde dabei zunächst mit der Detail­planung inkl. Projekt­ma­nagement- und Steuerung, der Mobili­sie­rungs­phase, der Trassen­prüfung, der Baugrund­un­ter­su­chung, der Koordi­nation der Querungen, sowie der Planfest­stellung Elbkreuzung beauf­tragt. Die Inbetrieb­nahme ist für 2026 geplant.

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Baustart für neues Lehr- und Bürogebäude Universität Innsbruck

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Trotz der gegen­wär­tigen Ausnah­me­si­tuation konnte unter Einhaltung strenger Sicher­heits- und Gesund­heits­auf­lagen der Baustart für das neue Lehr- und Büroge­bäude I52A der Univer­sität Innsbruck (Öster­reich) erfolgen. Dieses grenzt an das histo­rische Haupt­ge­bäude der Univer­sität an und zeichnet sich durch seine zukunfts­ori­en­tierte Gestaltung aus. Durch die Optimierung im Hinblick auf die begrenzten städti­schen Raumre­serven wird zusätzlich ein wertvoller inner­städ­ti­scher Naherho­lungsraum geschaffen.

Das Design des 9‑stöckigen Gebäudes mit einer Nutzfläche von ca. 12.800 m² und einem Brutto­raum­inhalt von ca. 110.000 m³ folgt dem Leitge­danken der Nachhal­tigkeit. Dieser spiegelt sich konse­quent in der Konzep­tio­nierung der Haustechnik wider, wodurch dem Low-Tech-Gedanken des Auftrag­gebers vollum­fassend Rechnung getragen wird und sich in klima­tech­nisch sowie ökono­misch optimierten Ergeb­nissen präsentiert.

Im Auftrag der BUNDESIMMOBILIENGESELLSCHAFT M.B.H. hat die ILF Consulting Engineers gemeinsam mit einem Partner die Entwicklung dieses heraus­ra­genden Projektes bereits seit der Entwurfs­phase als Projekt­steurer begleitet und wird in den kommenden zwei Jahren die Bauab­wicklung zusammen mit dem Bauherrn in Hinblick auf Qualität, Zeit und Kosten lenken.

Das Erreichen dieses Meilen­steins ist nicht nur der Verdienst aller Projekt­be­tei­ligten sondern auch das Resultat der optimalen Kombi­nation aus Engineering Excel­lence und Projektmanagement!

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White paper “Digitalization in Industry – An Austrian Perspective

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Das Dokto­rats­kolleg SIC! (Smart Indus­trial Concept), in welchem ILF als Koope­ra­ti­ons­partner beteiligt ist, hat im Auftrag des Klima- und Energie­fonds im Zuge des natio­nalen Projektes Annex XVIII ein White­paper zum Thema „Digita­liz­ation in Industry – An Austrian Perspective“ erstellt. Ziel dieses Dokumentes ist es, die Einflüsse der Digita­li­sierung in der energie­in­ten­siven Industrie zur Reduktion der Treib­haus­gas­emis­sionen zu untersuchen.

Die acht betei­ligten Doktor­anten, von denen Leopold Prendl bei ILF angestellt ist, unter­suchen dabei 15 konkrete beleuchten darin die 15 relevante Techniken, Techno­logien und Anwen­dungen sowie die aktuelle Situation in Öster­reich. Dabei zeigen sie auch auf, dass Digita­li­sie­rungs­maß­nahmen wirtschaftlich und nachhaltig zugleich sind.

Das White­paper finden Sie hier.

Machbarkeitsstudie für multisektorales Investitionsprogramm Gaza

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Die deutsche Kredit­an­stalt für Wieder­aufbau (KfW) hat kürzlich ILF Consulting Engineers beauf­tragt, eine Machbar­keits­studie / Projekt-Screening für ihr multi­sek­to­rales Inves­ti­ti­ons­pro­gramm Gaza durchzuführen.

Ziel dieses Programms ist die Beurteilung von verschie­denen Ansätzen zur Förderung der Nutzung erneu­er­barer Energie­quellen und energie­spa­render Techno­logien in Gaza sowie die Festlegung von Strategien, die die größt­mög­lichen Wirkung erzielen können. Daher ist dieses Programm haupt­sächlich auf die Bevöl­kerung in Gaza ausge­richtet, die von einer verbes­serten Energie­ver­sorgung profi­tieren soll.

Für weitere Infor­ma­tionen zum Projekt oder wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie wir Ihnen helfen können, die Heraus­for­de­rungen zu meistern, kontak­tieren Sie uns bitte unter info.muc@ilf.com.

Mitteilung zum Coronavirus (COVID-19)

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Sehr geehrte Kunden und Geschäftspartner,

gegen­wärtig stehen wir aufgrund der weltweiten Verbreitung des Corona­virus (COVID-19) vor einer Situation, wie sie die Welt noch nicht erlebt hat.

Bei ILF Consulting Engineers legen wir größtes Augenmerk auf die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitar­beiter und konzen­trieren uns gleich­zeitig darauf, unsere Kunden und Geschäfts­partner weiterhin bestmöglich zu unterstützen.

Wir befolgen die Empfeh­lungen der Weltge­sund­heits­or­ga­ni­sation (WHO) und der Regie­rungen und beobachten die sich ständig ändernden Umstände an unseren Bürostand­orten mit größter Aufmerk­samkeit. Der sich laufend ändernden Situation entspre­chend treffen wir notwendige Entschei­dungen zur Einschränkung von Reisen und persön­lichen Geschäfts­be­spre­chungen und passen unsere Arbeits­me­thoden nach Erfor­dernis an.

Die Projekte und Aktivi­täten unserer Kunden sind für uns von äußerster Wichtigkeit. Aufgrund unserer flexiblen Arbeits­weise in Kombi­nation mit unserer partner­schaft­lichen Unter­neh­mens­kultur und unseren Möglich­keiten zur Fernarbeit sind wir weiterhin in der Lage, uns unein­ge­schränkt zu engagieren und Leistungen für unsere geschätzten Kunden und Geschäfts­partner zu erbringen.

Obwohl diese Zeiten hohe Anfor­de­rungen an uns stellen, sind wir gut vorbe­reitet und äußerst zuver­sichtlich, dass wir gemeinsam mit unseren Kunden und Geschäfts­partnern die anste­henden Heraus­for­de­rungen erfolg­reich meistern und unsere Wider­stands­fä­higkeit sogar stärken werden.

Bleiben Sie gesund und beste Grüße,

Klaus Lässer
CEO

Start des Projekts „Uzbekistan Gas Master Plan“

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ILF Business Consult hat in Zusam­men­arbeit mit dem usbeki­schen Gasver­sor­gungs­un­ter­nehmen Uztransgaz das von der Asian Develo­pment Bank finan­zierte Projekt „Gas Master Plan“ erfolg­reich gestartet.

Das anfäng­liche Projektziel besteht darin, mittel- und langfristige Strategien für den Ausbau der Gastrans­port­in­fra­struktur in Usbekistan zu entwi­ckeln, und das letzt­end­liche Ziel darin, den nachhal­tigen Ausbau des Gassektors und die Energie­si­cherheit innerhalb Usbeki­stans und Zentral­asiens zu sichern. Nach Abschluss des Projektes wird Usbekistan so positio­niert sein, das es zu einer künftigen Drehscheibe für Gas in Zentral­asien werden kann.

Auf dem Foto: Geschäfts­führer ILF Business Consult Dr. Andreas Linke und Projekt­leiter Yeszhan Khamitov. Bild vom Februar 2020.

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TBM-Durchbruch in Georgien

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Mit der Unter­stützung von ILF in der Rolle des Owner‘s Engineer hat das von Mtkvari Hesi LLC gemanagte und durch den Georgian Co-Investment Fund finan­zierte Wasser­kraft­projekt Mtkvari in Georgien einen der wichtigsten Projekt­mei­len­steine erreicht.

Am 6. Februar 2020 wurde der Durch­bruch des bislang längsten und breitesten Tunnels in Georgien abgeschlossen. Der Vortrieb des 9,6 km langen und 6 m breiten Tunnels erfolgte mit Hilfe einer Doppelschild-Hartgestein-TBM.

Die geplante Gesamt­leistung des Kraft­werks Mtkvari beträgt 53,0 MW und das erwartete Jahres­ar­beits­ver­mögen 251,5 GWh, was 1,9 % des gesamten Strom­ver­brauchs von Georgien entspricht.
Der Vortrieb des Tunnels bedeutet einen entschei­denden Erfolg für die Bauaus­führung und die Fertig­stellung markiert zugleich den Beginn der letzten Phase für den Bau des Wasserkraftwerks.

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Photovoltaik-Leuchtturmprojekt im Senegal jetzt in Betrieb

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Im Jahr 2015 erhielt ILF Consulting Engineers von Senelec und KfW einen Auftrag als Owner’s Engineer für die Reali­sierung von acht Photo­voltaik- und Hybrid­kraft­werken im Senegal. Jetzt, nur vier Jahre nach Projekt­beginn, sind diese Kraft­werke, die ersten dieser Art im Senegal und in Westafrika, in Betrieb; die restlichen Kraft­werke werden Anfang 2020 in Betrieb gehen.

Diese Photo­voltaik- und Hybrid­kraft­werke gehören zu den größten in Westafrika und sind Leucht­turm­pro­jekte für den Ausbau dieser Techno­logien in Afrika. Ziel ist es, die Abhän­gigkeit des Senegal von Leicht-/Schweröl­im­porten zu verringern, die Strom­kosten zu senken und die Qualität und Zuver­läs­sigkeit der Strom­ver­sorgung im Senegal zu verbessern.
Darüber hinaus soll die Elektri­fi­zierung ländlicher Gebiete und die soziale und wirtschaft­liche Entwicklung dieser Regionen gefördert werden. Mit diesen acht Kraft­werken, die über das ganze Land verteilt sind, können nun abgelegene Städte mit jeweils bis zu 50.000 Einwohnern rund um die Uhr mit umwelt­freund­li­cherer Energie versorgt werden. Das Projekt besteht aus einem netzge­kop­pelten 23-MWp-PV-Kraftwerk (das unter anderem den inter­na­tio­nalen Flughafen des Senegal versorgt), vier PV/Li­thium-Ionen-Batte­rie/­Diesel-Hybrid­sys­temen und drei PV/Diesel-Hybrid­an­lagen.

Als Teil der Rolle als Ingenieur des Eigen­tümers war ILF für die Entwurfs­planung, Ausschreibung, Bauüber­wa­chung und Inbetrieb­nahme sowie für die Überwa­chung der Leistung der Anlagen und des Auftrag­nehmers für die Betriebs- und Wartungs­ar­beiten während des ersten Jahres verant­wortlich. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne unter info.muc@ilf.com zur Verfügung.

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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2020!

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Das bald zu Ende gehende Jahr 2019 brachte neben diversen Heraus­for­de­rungen auch sehr viele erfreu­liche Entwick­lungen mit sich. Insgesamt überwiegt bei uns große Zufrie­denheit und Dankbarkeit über das gemeinsam Erreichte.

Unser Dank gilt dabei unseren geschätzten Kunden und Geschäfts­partnern für die konstruktive Zusammenarbeit.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, Momente der Ruhe und Erholung sowie einen guten „Rutsch“ ins neue Jahr 2020!

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Treffen Sie uns auf der internationalen STUVA-Tagung 2019

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ILF Consulting Engineers wird vom 26. – 28. November 2019 auf der STUVA-Tagung (Inter­na­tional Forum for Tunnels and Infra­st­ructure) in Frankfurt / Deutschland vertreten sein.

Besuchen Sie unseren Stand Nr. C147 in der Messe­halle 5.1 (Messe Frankfurt am Main, Deutschland), überzeugen Sie sich von unserer Kompetenz und Erfahrung und disku­tieren Sie mit uns, wie wir Sie im Bereich der Tunnel­planung umfassend unter­stützen können.

Weiters würden wir uns freuen, Sie auf einem unserer Vorträge begrüßen zu dürfen:

  • 26.11.2019 um 11:15 Uhr: Bernhard Kohl stellt den neuen Bericht der Arbeits­gruppe Sicherheit der Weltstra­ßen­or­ga­ni­sation PIARC vor: Vermeidung und Ausmaß­min­derung von Kolli­sionen in Straßentunneln
  • 26.11.2019 um 12:00 Uhr: Sebastian Höser berichtet über „Großprojekt Stuttgart 21: Verzwei­gungs­bauwerk Kriegsberg im Tunnel Bad Cannstatt – Außen­scha­len­verstär-kung, Beweh­rungs­maß­nahmen, Dauer­hafte Außenschale“
  • 27.11.2019 um 14:30 Uhr: Hubert Heis, Momchil Venkov und Benjamin Riedl berichten über „Tunnel­si­cherheit – ein Blick auf länder­spe­zi­fische Unter­schiede in den Richt­linien und Regel­werken sowie eine praktische Betrachtung anhand einer Gegen­über­stellung zur Tunnelbeleuchtung“
  • 27.11.2019 um 15:00 Uhr: Harald Kammerer und Michael Barth berichten über „Möglich­keiten zur (Teil-) Nutzung von Straßen­tunneln bei vermin­derter Leistungs­fä­higkeit: Bauliche, betriebs­tech­nische und organi­sa­to­rische Maßnahmen – Das Forschungs­projekt RITUN“

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und inter­es­sante Diskus­sionen! Weitere Infor­ma­tionen finden Sie unter https://www.stuva-conference.com/ .

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ILF auf der ADIPEC 2019 Conference

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ILF Consulting Engineers wird an der „Abu Dhabi Inter­na­tional Exhibition & Confe­rence“ teilnehmen. Mit 145.000 Fachbe­su­chern und 2.200 ausstel­lenden Firmen ist die ADIPEC weltweit die größte Messe für Öl und Gas.

Sie sind herzlich einge­laden, uns in Halle 14 auf unserem Stand 14248 zu besuchen.

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Herausforderungen beim S‑Bahntunnel „Wolframstrasse“ — Stuttgart

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Bereits im Jahr 2017 wurde ILF Consulting Engineers von einer Arbeits­ge­mein­schaft bestehend aus den Unter­nehmen Kunz, Leonhard Weiss und Kurt Motz mit der Ausfüh­rungs­planung des Planfest­stel­lungs­ab­schnittes 1.5 (Los 4 Süd), besser bekannt unter „Wolfram­straße“, beauf­tragt. Dieser heraus­for­dernde Abschnitt ist ein wesent­licher Bestandteil des Bahn-Großpro­jektes Stuttgart 21. Es handelt sich dabei um einen ca. 450 m langen S‑Bahn-Tunnel in größten­teils offener Bauweise, welcher die S‑Bahn-Zuführung von Norden in den Haupt­bahnhof darstellt.

Besonders erwäh­nenswert dabei ist, dass ca. 100 m bei laufendem Betrieb in einem bestehenden Tunnel errichtet werden. Während der gesamten Bauzeit werden zwei der insgesamt vier Bahngleise in Betrieb gehalten. Zusätz­liche Heraus­for­de­rungen ergeben sich durch die Lage des Bauloses in unmit­tel­barer Nähe zum Bahnhof, aus der Aufrecht­erhaltung des Verkehrs in der Wolfram­straße, aus dem Bauen im Bestand sowie aus der geringen Überde­ckung eines kreuzenden Abwas­ser­haupt­sammlers. Bis dato konnte für alle Heraus­for­de­rungen gemeistert werden und die Planungs­ar­beiten erfolgen gemäß Vorgabe der ARGE.

Nach Beendigung der Baumaß­nahmen von Stuttgart 21 werden der gesamte Bahnsteig­be­reich, das Gleis­vorfeld und auch der Bestands­tunnel rückgebaut, um Platz für einen neuen Stadtteil zu schaffen.

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ILF erhält Auftrag für Key Access Pipeline System (KAPS)

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Keyera Corp. (Calgary, Alberta, Kanada) hat ILF Consulting Engineers kürzlich den Auftrag für das Mainline FEED & Detailed Engineering für das KAPS-Projekt erteilt, das mit 1,3 Milli­arden CAD veran­schlagt wird.

KAPS ist ein Flüssiggas- (NGL) und Konden­sat­pipe­line­system, welches die steigende Produktion aus den Montney- und Duve