Aktuelles

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Stärkste Pendlerstrecke für Bahnfahrer nach Köln wird ausgebaut

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Wie zahlreiche Ballungsgebiete verzeichnet auch Köln steigende Pendlerzahlen. Zudem ist der stark frequentierte Kölner Eisenbahnring ein zentraler Verknüpfungspunkt im regionalen, nationalen und internationalen Schienenverkehr.

Um hierfür die Kapazitäten sowie die Taktzahlen zu erhöhen, soll in den Ausbau des Kölner Nahverkehrs investiert werden. ILF Consulting Engineers wurde dafür mit der Generalplanung für den Ausbau der S11/S-Bahn Stammstrecke, Vergabepaket 1 (Köln-Dellbrück bis Bergisch Gladbach) beauftragt (https://sbahnkoeln.de/).

Der Umfang der Leistungen beinhaltet unter anderem die Planung der Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke, die Umweltplanung, die Baugrundbeurteilung, erforderliche Schall- und Erschütterungsuntersuchungen, die Planung der Leit- und Sicherungstechnik sowie der Oberleitungsanlagen und die planungsbegleitende Bauüberwachung.

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Kann man einem alten Hund keine neuen Tricks lernen?

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Wasserkraft gilt gemeinhin als eine ausgereifte Technologie.Aber heißt das, man kann einem alten Hund keine neuen Tricks beibringen?

Die Erhöhung der Rechenleistung ermöglicht den Einsatz von Computational Fluid Dynamics-Simulationen, um Standardstrukturen auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden und wirklich innovative Hydraulikstrukturen zu entwerfen und zu testen.

Sehen Sie im Video unten, wie modernste CFD-Modelle zur Neugestaltung des Nam Emoun-Projekts in der Demokratischen Volksrepublik Laos verwendet wurden. Der Schlüssel für die Umgestaltung des Projekts war die Implementierung von Wasserstraßen mit vollem Druck. Um betriebliche Flexibilität und hydraulische Stabilität zu gewährleisten, wurde eine innovative, mit einem Leitblech versehene Fallschachtstruktur entwickelt und getestet. Auf diese Weise konnten die Kosten des Projekts im Vergleich zum vorherigen Angebot des Auftragnehmers um 20 Millionen USD gesenkt, die Energieleistung um fast 10% erhöht und die Bauzeit um 8 Monate verkürzt werden. CFD war der Schlüssel, um aus einem kaum realisierbaren Projekt eine leistungsstarke Investition zu machen. Also: Ja, man kann einem alten Hund neue Tricks beibringen.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um mehr über die Engineering Excellence von ILF zu erfahren und darüber, wie ILF Ihnen helfen kann, wirklich nachhaltige Energieprojekte zu entwickeln und zu bauen. Unser Engineering, Ihr Erfolg!

Das Video finden Sie auch hier.

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Nachhaltige Verstärkung der Schneeanlage auf der Schmittenhöhe

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Nach jahrelanger vergeblicher Suche nach einem ökologisch und wirtschaftlich vertretbaren Speicherteichstandort für die notwendige Verstärkung der Schneeanlage im nördlichen Teil des Skigebiets wurde mit dem langjährigen Kunden Schmittenhöhebahn AG eine Alternative mit Direktentnahme aus dem Zeller See erarbeitet. ILF Consulting Engineers wurde beauftragt, eine technisch machbare und behördlich bewilligungsfähige Lösung zu entwickeln und die Umsetzung von der entsprechenden Einreich- und Ausführungsplanung über die Bauüberwachung bis hin zur Inbetriebnahme zu begleiten.

Eine erste Bauetappe 2019 beinhaltete die Errichtung einer Pumpstation am Zeller See mit einer anspruchsvollen Rohrpressung unter der Bundesstraße, ÖBB-Trasse und Uferpromenade hindurch direkt in den Zeller See. Durch dieses Rohr wird das Wasser aus dem Zeller See entnommen und über mehrere Pumpensätze mit insgesamt 150 l/s über eine ca. 3 km lange Zuführleitung zur bestehenden Pumpstation Sonnalm I gepumpt.

2020 wurde in der zweiten Bauetappe die Pumpstation Sonnalm II errichtet. Mittels zusätzlichem Pumpwerk kann nun die gesamte zusätzliche Wasserleistung genutzt werden, um Wasser über das neue leistungsstarke Kühlsystem mit insgesamt 6 großen Kühltürmen zu den Schnee-Erzeugern zu transportieren. Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme der Anlage im Herbst 2020 kann sich die Schmittenhöhebahn AG nun auch im nördlichen Teil des Skigebiets mit einer schlagkräftigen Schneeanlage in Sicherheit wiegen.

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Wenn aus Regen Überflutungen werden

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An einem heißen Sommertag ist eine Abkühlung durch einen plötzlichen Regenguss oftmals eine Wohltat. Doch so manches Gewitter mit starkem Regen kann auch schnell zu Überflutungen und damit zu großen Schäden in Städten und Siedlungen führen.Starkregenereignisse sind schwer vorherzusagen, da sie kurzfristig und kleinräumig entstehen. Durch den Klimawandel werden wir von solchen Ereignissen höchstwahrscheinlich immer häufiger betroffen sein und es ist ratsam, möglichst gut darauf vorbereitet zu sein.

Mit einem kompetenten und interdisziplinären Team sowie mit speziellen Modellierungswerkzeugen unterstützt ILF Consulting Engineers ihre Kunden bei der Vorbereitung und Entwicklung von Schutzmaßnahmen. Ein Kernstück ist dabei die Gefährdungsanalyse mit einem hydrodynamischen Modell, welches den Abfluss des Regenwassers im Kanalsystem und auf der Oberfläche, d.h. auf Straßen, Plätzen oder entlang von Gräben und Bächen, simuliert und so eine Beurteilung der Risiken ermöglicht. Auf dieser Grundlage können unterschiedliche Schutzmaßnahmen entwickelt werden.

Nähere Informationen oder Antwort auf Ihre Fragen erhalten Sie gerne unter Marc.Ischen@ilf.com.

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Computational Design für Infrastrukturprojekte

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Mit der Anwendung von Computational Design (CD) bei Infrastrukturprojekten geht ILF Consulting Engineers neue Wege. Die Methode beruht darauf, die Computational-Design-Expertise mit Tunnelbau- und Software-Wissen zu kombinieren. Damit kann der Planungsprozess gestrafft werden, wodurch eine Qualitätssteigerung und Zeitersparnis ermöglicht werden.

Die Tunnelbauexperten von ILF verwenden CD, um optimierte Tunnelprofile für die Erstellung von BIM-Modellen für Tunnel zu erzeugen. Durch die Verwendung von programmierbaren Konstruktionslösungen, die es dem Benutzer ermöglichen, Variablen und gewünschte Parameter wie den Mindestausbruch bzw. erforderlichen Lüftungsquerschnitt festzulegen, wird ein optimierter Tunnelquerschnitt erzeugt und für die Erstellung der BIM-Modelle genutzt.

Ein weiteres Beispiel zeigt die Planung von Tunnelabzweigungen auf der Grundlage von Regelquerschnittsdaten, Neigung, Kilometrierung und Quergefälle. Es werden ein parametrisches 3D-Modell der Geometrie der Tunnelabzweigung und 2D-Schnitte der Tunnelprofile erzeugt. Durch die Reduktion der für die Erstellung von Planungsalternativen benötigten Zeit um 80 % können verschiedene Alternativen berücksichtigt und die Qualität der finalen Planung optimiert werden.

Für weitere Informationen oder Antworten auf Ihre Fragen kontaktieren Sie bitte fearghal.timlin@ilf.com.

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Stuttgart 21 – eine 10-jährige Erfolgsgeschichte

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Bereits seit Ende 2009 ist ILF Consulting Engineers mit der Bauüberwachung diverser Teilabschnitte für das Großprojekt Stuttgart 21 (S21) von der Deutschen Bahn betraut worden. Mit den geplanten Baumaßnahmen wird der gesamte Hauptbahnhof Stuttgart im Grundriss ca. 90 Grad gedreht und unterirdisch verlegt. Dies bedingt zahlreiche Neubauten und Umbauten an bestehenden Strecken im innerstädtischen Bereich sowie die Herstellung von neuen Tunnelabschnitten als Zuführungen zum zukünftigen Bahnhof Stuttgart.

Der Leistungsumfang für ILF umfasst dabei die Planfeststellungsabschnitte 1.2 und 1.6a, welche unmittelbar an den neuen Hauptbahnhof anschließen bis zu den zugehörigen Streckeneinbindungen Im Süden von Stuttgart an die in Bau befindliche Neubaustrecke Stuttgart – Ulm sowie der Anschluss im Osten an Bestandsstrecken Richtung Unter- bzw. Obertürkheim.

Seit über 10 Jahren sind die Experten von ILF nun erfolgreich an diesem Großprojekt beteiligt und werden es noch einige Jahre lang bleiben. Die beauftragten Leistungen umfassen dabei im Wesentlichen technische und bauvertragliche Leistungen als Bauüberwacher, eisenbahnbetriebliche Leistungen und Sicherungsüberwachung im Nahbereich in Betrieb stehender Anlagen sowie Leistungen für den Projektabschluss mit Übergabe des gesamten Rohbaus an den Gleis-Oberbau.

Bisher wurden rund 28 km eingleisige Tunnelröhren mit bergmännischer Bauweise sowie Tunnelvortriebsmaschinen vorgetrieben. Die Tunnelquerschnitte haben vorwiegend ca. 8 bis 9 m Durchmesser, mit unterirdischen Aufweitungsbereichen und Verzweigungsbauwerken sowie ca. 30 Verbindungsbauwerken. Zusätzlich sind 3 große Portalbauwerke in offener Bauweise jeweils ca. 300-500 m lang mit Trog-und Rechteckquerschnitten in teils beengten Verhältnissen neben Bestandsstrecken in Bau.

Derzeit laufen vor allem die Fertigstellung der Vortriebe Richtung Obertürkheim, der Innenausbau in allen Tunnelabschnitte sowie Arbeiten an den offenen Bauweisen der Portalbereiche. Ab Mitte 2021 wird als nächster großer Meilenstein die Freigabe einiger Tunnelstrecken für die nachfolgenden Gleisoberbauarbeiten erwartet.

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Neuer Ammoniak-Tank in Aqaba

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Die KEMAPCO Arab Fertilizers & Chemicals Industries Company, Jordanien, hat ILF Consulting Engineers mit Project-Management-Consultancy (PMC)-Leistungen für neue Ammoniak-Tanks beauftragt.

Die KEMAPCO-Produktionsanlagen verfügen derzeit über eine Produktionskapazität von 175 Kt Kaliumnitrat (NOP) Düngemittel und Salpetersäure pro Jahr und decken damit rund 8% des weltweiten Gesamtbedarfs an NOP ab. Derzeit wird KEMAPCO von einem dritten Unternehmen über Pumpen und Rohrleitungen mit Ammoniak versorgt. Zur Steigerung der Unabhängigkeit vom Lieferanten ist nunmehr der Bau eines neuen Ammoniak-Lagertanks mit einer Kapazität von 20.000 Mt in der Wirtschaftszone Aqaba geplant. Das Projekt besteht aus dem doppelwandigen, gekühlten Ammoniak-Lagertank mit Be- und Entladung und allen dazugehörigen Einrichtungen.

ILF wurde hierfür mit dem Projektmanagement, mit dem Konzept-/Ausschreibungsentwurf für den EPC-Vertrag sowie mit Bau- und Inbetriebnahmeüberwachung beauftragt.

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Startschuss für die StadtRegioTram nach Kremsdorf

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Die StadtRegioTram (SRT) ist ein wesentlicher Bestandteil im Gesamtverkehrskonzept und im Öffentlichen Verkehr (ÖV) für den Großraum Linz und führt derzeit vom Stadtzentrum Linz bis Traun. Zukünftig ist eine Verlängerung bis Kremsdorf in der Gemeinde Ansfelden als drittem Abschnitt vorgesehen. Bereits die ersten beiden Ausbaustufen haben im Vergleich zu den Prognosen einen deutlich höheren Fahrgastzuwachs erzielt. 2018 lag das jährliche Aufkommen auf den Linien 3 und 4 bei 6,8 Mio. Fahrgästen. Im nunmehr geplanten dritten SRT-Abschnitt wird an Werktagen mit ca. 12.000 Fahrgästen gerechnet.

ILF Consulting Engineers wurde in Arbeitsgemeinschaft durch die Schiene OÖ GmbH im August 2020 als Bestbieter mit der Ausarbeitung eines Vorprojekts für die ca. 4,4 km lange Neubaustrecke beauftragt. Ziel des Vorprojekts ist es, wesentliche Entscheidungen und Festlegungen zum technischen Inhalt bzw. räumlichen Umfang des Projekts zu treffen sowie Auswirkungen auf Umweltthemen und Kosten zu ermitteln. Damit soll eine stabile Grundlage für die politische Entscheidung hinsichtlich der Realisierung geschaffen werden.

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Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm

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Bereits zum zweiten Mal werden die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach-Hinterglemm (Österreich) ausgetragen. Das Skigebiet Saalbach, ein langjähriger Kunde von ILF Consulting Engineers, setzte sich in der Stichwahl gegen die namhaften Skigebiete Crans Montana (Schweiz) und Garmisch-Partenkirchen (Deutschland) durch.

Sämtliche Rennen der Ski-WM finden am Zwölferkogel und somit auf Schnee aus der von ILF geplanten Schneeanlage statt. Wir gratulieren unserem Kunden und freuen uns bereits jetzt auf lässige Wettkämpfe.

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Freestyle-Bike-Event der Extraklasse – Crankworx in Innsbruck

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Zum vierten Mal in Folge fand am vergangenen Wochenende das weltweit größte Gravity-Mountainbike-Festival in Tirol statt. Der Gastgeber, Bikepark Innsbruck auf der Muttereralm, schuf trotz der schwierigen Witterung perfekte Bedingungen für die Bike-Profis.

Auf den von ILF Consulting Engineers geplanten Trails und Parcours fand Crankworx am Sonntag mit zwei österreichischen Downhill-Siegern einen gelungenen Abschluss. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit den Athleten an der Muttereralm bei Crankworx 2021.

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Mehr Schnee für die Schneeanlage Reiterkogel / Hinterglemm

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Die Bergbahnen Saalbach-Hinterglemm GmbH (BBSH) traf im Sommer 2020 die Entscheidung, die bestehende Schneeanlage am Reiterkogel weiter auszubauen. Durch eine wesentliche Erhöhung der Anlagenleistung soll die Schneesicherheit maßgeblich verbessert werden, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein.

Zentraler Bauteil des zweijährigen Bauvorhabens ist der Speicherteich Rosswald mit einem Gesamtinhalt von ca. 230.000 m³ und der zugehörigen neuen Pumpstation. Der Damm des Speicherteichs mit einer max. Höhe von 42 m wird dabei zur Gänze aus dem aufbereiteten Aushubmaterial des Speicherteichs geschüttet.

Die Bestandsanlage in Verbindung mit dem neuen Speicherteich und den anschließenden Pumpstationen trägt künftig zu einem hocheffizienten Wassermanagement und einer enormen Schlagkraft der Schneeanlage am Reiterkogel bei.

Nach umfassenden Renaturierungsarbeiten wird sich der Speicherteich im Sommer als beliebtes Ausflugsziel präsentieren, da er sich wunderbar in die malerische Umgebung des Rosswalds einfügt. Durch die gute Erreichbarkeit liegt der Speicherteich ideal für touristische Sommernutzung.

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Der Naturstromspeicher Gaildorf

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Die Wasserbatterie ist eine neuartige Kombination aus Windkraftanlagen mit einem kleinen und flexiblen Pumpspeicherkraftwerk zur Speicherung und regulierten Netzeinspeisung der volatilen Erneuerbaren Energien. Das erste Pilotprojekt entsteht aktuell in Gaildorf (Deutschland). Hierfür wurde ILF Consulting Engineers vor einiger Zeit von der Max Bögl Wind AG mit diversen Beratungs- und Planungsleistungen für das Pumpspeicherwerk beauftragt.

Die innovativen Lösungen sowie diverse andere, einzigartige Merkmale kennzeichnen die Erstumsetzung in Gaildorf und machen dieses Projekt zu einem Leuchtturmprojekt. Das Pumpspeicherwerk hat eine Fallhöhe von 200m. Auf der Maschinenseite wird dieser Innovationscharakter durch die 3 x 6 MW drehzahlvariablen reversiblen Pumpturbinen mit Asynchrongenerator mit Vollumrichter unterstrichen, wodurch eine höchste Flexibilität in der bedarfsgerechten Speicherung und Einspeisung der erzeugten Energie erreicht werden soll.

Das zukunftsorientierte Vorhaben wird mit Mitteln in Höhe von 7.150.000 € aus dem Umweltinnovationsprogramm des deutschen Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.*

*Quelle: https://www.naturspeicher.de/de/pilotprojekt/pilotprojekt.php

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Bahnfahren, Green Points sammeln, Umwelt schützen

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Erneut zählen die MitarbeiterInnen von ILF Consulting Engineers in Österreich zu den häufigsten Bahnfahrern Österreichs. Durch Dienstreisen mit der Bahn wurden im vergangenen Jahr wieder fleißig „Green Points“ der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) gesammelt und so konnten 86,8 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. ILF ist stolz darauf, dass dieser Wert wieder eine deutliche Steigerung zum Vorjahr (63,1 Tonnen) darstellt.

ILF weiß diese Initiative der ÖBB sehr zu schätzen, da der nachhaltige Schutz der Umwelt sowohl bei den von ILF geplanten Bauwerken und Anlagen als auch bei der täglichen Projektarbeit von größter Bedeutung ist. Wir sind bestrebt, auch weiterhin wieder durch Dienstreisen mit den ÖBB einen Beitrag zur Nachhaltigkeit in Österreich leisten zu können und diese tolle Aktion zu unterstützen.

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Resiliente Infrastruktur – wie geht das?

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Extreme Hitze oder Schneefall, Stürme, Überflutungen und Waldbrände können vielfältige Auswirkungen auf unser tägliches Leben haben. Diese Phänomene sind nicht neu, nehmen aber an Intensität und Häufigkeit zu und sind somit eine große Herausforderung für die Widerstandsfähigkeit, der sogenannten Resilienz, der Verkehrsinfrastruktur. Spürbar für uns alle ist dies in Form von umfangreichen Staus, lang andauernden Sperren, materiellen Schäden, großen Umwegen und langen Verzögerungen.

ILF Consulting Engineers arbeitet derzeit intensiv an zwei Forschungsprojekten in Deutschland, um den Auswirkungen der laufenden klimatischen Veränderungen entgegenwirken zu können. Dabei geht es bei der Resilienz von Verkehrsinfrastruktur um die Verfügbarkeit des Verkehrsnetzes im Falle von Einwirkungen von Extremereignissen aller Art.

Die hohe Komplexität des Themas sowie die Vernetzung unterschiedlichster Aspekte erfordern eine breite fachliche Kompetenz. Ebenso notwendig ist die Fähigkeit, funktionale Zusammenhänge zu erkennen und zweckmäßig zu strukturieren.

Die Kompetenz und Erfahrung der Experten von ILF ermöglicht es, anspruchsvolle Projekte im In- und Ausland bestmöglich umsetzen zu können.

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Elektromaschinelle Herausforderung am Engelbergbasistunnel

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ILF Consulting Engineers konnte sich im Bereich elektromaschinelle Ausrüstung von Straßentunneln zuletzt mehrere sehr interessante Projekte sichern. Hervorzuheben ist der Auftrag zur Bauüberwachung am Engelbergbasistunnel bei Leonberg in der Region Stuttgart (Deutschland), welcher vom Regierungspräsidium Stuttgart an ILF, gemeinsam mit einem Partner, übertragen wurde.

Der ca. 2.530 m lange, 2-röhrige Tunnel hat aufgrund seiner zentralen Lage im Verknüpfungsbereich der A8 und der A81 eine sehr große Bedeutung hinsichtlich der Verbindungsfunktion des süddeutschen Raumes mit nordsüdlicher und ostwestlicher Ausrichtung.

Zusätzlich zu einer sehr aufwendigen baulichen Sanierung aufgrund von Deformationen und Beschädigungen an den Tunnelinnenschalen in Teilbereichen des Tunnels ist auch die betriebstechnische Ausstattung an die neuesten sicherheitstechnischen Anforderungen anzupassen.

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Modellierung von Wasserressourcen

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#innovatethefuture

Wasser ist Leben und resiliente Infrastruktur ist ein wesentlicher Baustein zur nachhaltigen Entwicklung und zur politischen Stabilität. Für die Planung und Umsetzung vieler Infrastrukturprojekte sowie für ein übergeordnetes Flussgebietsmanagement ist das Wissen über die Verfügbarkeit von Wasser in Raum und Zeit eine wichtige Entscheidungs- und Planungsgrundlage.

Wasserhaushaltsanalysen hängen stark von einer geeigneten Software und v. a. von zuverlässigen Daten über Temperatur, Niederschlag und Abfluss etc. ab. Genau diese Daten aus der Vergangenheit sind in vielen Regionen der Welt nicht kontinuierlich in ausreichender Dichte und Qualität vorhanden – ein Dilemma für wohlüberlegte Investitions- und Planungsentscheidungen.

Um dem entgegentreten zu können, wird aktuell in enger Kooperation mit den langjährigen Forschungs- und Entwicklungspartnern alpS GmbH und alpS Research von der Universität Innsbruck ein Modellierungswerkzeug mit dem Namen SUPRA-Tool (Simulation of Water Resources Under Present and Future Climate) entwickelt und getestet. Hiermit können in Zukunft, speziell in datenarmen Gebirgsregionen, aber auch in allen anderen Regionen der Erde sowohl die heutige Wasserhaushaltssituation als auch künftige Szenarien genauer berechnet werden.

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ILF ist Mitglied im Wasserstoffbündnis Bayern

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Wasserstoff gilt als einer der Schlüsselelemente für die globale Energiewende und den Klimaschutz, da er sich flexibel und emissionsfrei erzeugen sowie nutzen lässt und gleichzeitig gut transportierbar und lagerfähig ist.

Um die Technologiekompetenz Bayerns im Bereich innovativer Wasserstofftechnologien zu stärken und weiter auszubauen gründete der Freistaat Bayern 2019 das Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) und initiierte das Wasserstoffbündnis Bayern. Ziel ist es, zentrale Akteure in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammenzubringen, um u.a. das Thema „Wasserstoffwirtschaft“ in Bayern schnellstmöglich voranzubringen und den Einsatz von Wasserstoff in der breiten Praxisanwendung zu erreichen. Dabei liegt der Fokus vor allem auch auf Demonstrations- und Leuchtturmprojekten.

ILF verfügt über langjährige Praxiserfahrung bei der Beratung, Planung und dem Projektmanagement im Energie- und Transportsektor. Derzeit begleiten wir mehrere Pilotprojekte zur Erzeugung, Transport und Abnahme von Wasserstoff. Darüber hinaus berät ILF Unternehmen zum Einsatz von Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette und trägt damit zum Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur bei.

Wir freuen uns daher sehr, seit Juni 2020 als offizielles Mitglied des Wasserstoffbündnis Bayern einen Beitrag zum Fortschritt der Wasserstofftechnologien leisten zu können.

Environmentally friendly solution of renewable energy storage - hydrogen gas to clean electricity facility situated in forest environment. 3d rendering.

Alles neu – das Wasserkraftwerk Obervellach II

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ILF Consulting Engineers gemeinsam mit Partnern unterstützten im Auftrag der ÖBB Infrastruktur AG als örtliche Bauaufsicht und Vertragsmanager den Neubau des Kraftwerk Obervellach II. Dieses ersetzt die beiden in Kärnten, Österreich bestehenden Kraftwerke Lassach (Bj. 1905) und Obervellach I (Bj. 1929), welche jeweils stillgelegt und teilweise rückgebaut werden.

Das geplante neue Bahnstromwasserkraftwerk (16,7 Hz) wird eine Leistung von 38 MW aufweisen und besteht aus drei Wasserfassungen sowie einem ca. 3,9 km langen Triebwasserstollen und einem ca. 0,6 km langen Speicherstollen mit einem Speicherinhalt von rund 60.000 m³. Weiters gehören eine ca. 1,5 km lange Druckrohrleitung (d = 1,8m) sowie ein Krafthaus mit zwei Maschinensätzen und eine ca. 2 km lange Druckrohrleitung (d=0,7m) samt zugehörigem Kleinwasserkraftwerk (50 Hz) und weitere Anlagen zum Gesamtprojekt.

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Startschuss für weitere Planung für den Belchen-Straßentunnel

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Der im Jahre 1970 eröffnete Belchen Straßentunnel besteht aus zwei richtungsgetrennten Doppelspurröhren von je 3,2 km Länge. Mit der Realisierung des Sanierungstunnels, unter Beteiligung von ILF Consulting Engineers umfasst das Gesamttunnelsystem Belchen ab Frühjahr 2021 insgesamt drei Doppelspurröhren.

Bereits in den Jahren 2001 bis 2003 wurden aufwendige Sanierungsarbeiten an dem bestehenden Straßentunnel vorgenommen. Doch das quellfähige Gestein (Anhydrit) hinterlässt nun immer mehr sichtbare Spuren. Um die Sicherheit und Kapazität einer der meistbefahrenen Straßen der Schweiz gewährleisten zu können, werden die beiden bestehenden Tunnel am Belchen im Rahmen der zweiten Instandsetzung nacheinander saniert.

Als vorgesehene Maßnahmen werden diverse Gewölbesegmente ersetzt, Gewölbe hinterfüllt sowie Werkleitungen und Ausbau/Neubau von Querverbindungen projektiert. Wasserzutritte und der quellfähige Anhydrit sind die großen Herausforderungen in dieser anspruchsvollen Geologie.

ILF wurde im Planungskonsortium vom Bundesamt für Straßen (ASTRA) damit beauftragt, das Projekt bis zur Inbetriebnahme zu entwickeln und umzusetzen. Der Start dazu erfolgte im Juni 2020 und soll bis ca. Mitte 2032 andauern.

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Ferngas erhält Genehmigung für Gaspipeline in Sachsen & Thüringen

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Erdgas ist laut Bundeswirtschaftsministerium mit rund 44 % Marktanteil der wichtigste Wärme-Energieträger privater Haushalte in Deutschland. Um diesem Bedarf nachzukommen, erneuert der Kombinationsnetzbetreiber Ferngas, welcher ein Fernleitungs- und Verteilernetz in Bayern, Thüringen sowie Teilen Hessens, Sachsens und Sachsen-Anhalts betreibt, eine seiner bestehenden Erdgasleitungen in Sachsen und Thüringen.

Die 125 km lange, durch Sachsen und Ostthüringen verlaufende, Pipeline wurde in den 1950er und 1960er Jahren gebaut und soll bis 2023 komplett erneuert werden. Der Ausbau ist dabei in mehreren Abschnitten unter Aufrechterhaltung der Versorgung in der bestehenden Leitungstrasse geplant. Neben den Haupt- und Anschlussleitungen werden zudem zahlreiche Nebenanlagen sowie trassenbegleitende Netzinfrastrukturen erneuert. Die neue Pipeline bleibt dabei weitestgehend in der bestehenden Trasse, wodurch Auswirkungen sowohl auf die Umwelt als auch auf die Anwohner minimiert werden können.

Ziel ist es, die betriebliche Netzflexibilität sowie die Kapazität und Versorgungssicherheit für die kommenden Jahrzehnte zu erhöhen. Zudem ermöglicht die neue Leitung eine bessere Überwachung und Steuerung der Pipeline.

ILF Consulting Engineers wurde von Ferngas dabei mit den Leistungsbildern Projektsteuerung sowie Projektleitung nach AHO-Heft Nr. 9 beauftragt. Mit Erhalt des Planfeststellungsbeschlusses und somit der Baugenehmigung in Thüringen erreicht Ferngas, nach der weitestgehenden Fertigstellung der Erneuerung in Sachsen, einen weiteren entscheidenden Meilenstein bei der Erneuerung seiner Gaspipeline in Thüringen.

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