Aktuelles

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Die größten von ILF geplanten Tunnelportale (Linz/AUT)

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ILF freut sich, die bisher mit der größten freien Spann­weite geplanten Tunnel­portale in der über 55-jährigen Unter­neh­mens­ge­schichte präsen­tieren zu können.

ILF bearbeitet als feder­füh­render Partner einer Planungs­ge­mein­schaft im Auftrag der ASFINAG die Ausfüh­rungs­planung für die Tunnel­bau­werke der Etappe 1 der A26 bei Linz. Der in Teilab­schnitten vierspurige Autobahn­tunnel weist in der Etappe 1 inklusive der Zu- und Abfahrts­rampen eine Gesamt­länge von 2,4 km auf. Die beiden Haupt­portale des Tunnels verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Die jeweils zu beiden Seiten unmit­telbar an die vierte Donau­brücke anschlie­ßenden Portale der beiden Haupt­fahr­bahnen überspannen eine Breite von rund 25 m und weisen dabei eine Schalen­dicke von nur 60 cm auf. Unmit­telbar unterhalb der Haupt­portale sind die Betriebs­räume situiert. Die Heraus­for­derung, ein Tunnel­portal dieser Dimension zu planen und letzt­endlich zu reali­sieren, konnte nur durch die gelebte Partner­schaft mit ASFINAG und der ausfüh­renden ARGE A26 Donau­brücke bewältigt werden.

Danke für die hervor­ra­gende Zusammenarbeit!

ILF erhöht Sicherheit auf wichtiger Schweizer Transitachse

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ILF wurde in einer Ingenieur­ge­mein­schaft (INGE Axe Bauleitung) mit der Bauleitung des Projekts Neue Axenstrasse beauf­tragt. Das Projekt wird voraus­sichtlich bis Ende 2033 andauern.

Die Axenstrasse wurde zwischen 1861 und 1865 erbaut und befindet sich in der Zentral­schweiz. Die Straße wurde mehrmals von Felsstürzen und Muren­ab­gängen beschädigt, daher wird nun die neue Axenstrasse gebaut.

ILF hat ihre Arbeiten mit dem Baustart der Hilfs­brücke aufge­nommen. Die Hilfs­brücke wird in einem sensiblen Stein­schlag­gebiet errichtet und ermög­licht eine Verkehrs­um­legung der Axenstrasse. Damit werden weitere Bauar­beiten ermög­licht. Der Baustart der beiden großen Tunnel­baulose wird 2025 erwartet. Die Baustelle von Ingenbohl bis Gumpisch erstreckt sich über eine Länge von rund 8 km. In der Vortriebs­phase sind bis zu sechs Vortriebe (Haupt- und Gegen­vor­triebe) parallel zu betreuen. Auch in der Ausbau­phase sind im kompletten Projekt mehrere Verklei­dungs­bau­stellen parallel in Ausführung.

Für den Umgang mit Natur­ge­fahren, die die Verfüg­barkeit der Axenstrasse stark gefährden, wurde ein Frühwarn­system einge­führt, das zu einer grösseren Sicherheit bei den Bauar­beiten beiträgt. Die Arbeiten an der Hilfs­brücke Gumpisch finden unter Verkehr auf der Axenstrasse statt. Dank der guten Zusam­men­arbeit mit dem Stras­sen­be­trieb AfBN, der Bauherr­schaft und den Spezia­listen verliefen die Arbeiten und der Verkehr bisher unfallfrei.

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Gas: Start der Baltic Pipe

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Seit kurzem trans­por­tiert die Baltic Pipe Gas zu den Märkten in Dänemark, Schweden und Polen sowie den benach­barten Märkten. ILF ist stolz, zur pünkt­lichen Inbetrieb­nahme dieses ungewöhnlich komplexen Baupro­jekts einen Beitrag geleistet haben zu dürfen.

Die Verbin­dungs­leitung zwischen Polen und Dänemark kann in beide Richtungen genutzt werden und eröffnet nicht nur eine neue Liefer­route für Erdgas aus der Norwe­gi­schen See, sondern auch eine Diver­si­fi­zierung der Gasver­sor­gungs­quellen für viele Länder im Ostseeraum sowie in Mittel- und Osteuropa. Die Baltic Pipe soll in den kommenden zehn Jahren rund 2,4 Milli­arden m3 Gas pro Jahr transportieren.

Im Teilab­schnitt Jütland–Fünen unter­stützte ILF die Kunden Energienet und Ramboll mit zahlreichen Ingenieur­dienst­leis­tungen; darunter u. a. Projekt­leitung, Owner’s Engineering, Detailplanung/Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauüberwachung.

Erfahren Sie hier mehr über dieses Projekt: Baltic Pipe Project (baltic-pipe.eu)

Anschluss von Heizkraftwerk Siekierki/POL an Hochspannungsleitung

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ILF und PGNiG Termika S.A. haben einen Vertrag über die Erstellung einer Machbar­keits­studie für die Errichtung einer Hochspan­nungs­leitung zwischen dem Heizkraftwerk Siekierki und der Übertra­gungs­leitung Piaseczno–Mory in Polen unterzeichnet.

Ziel der Studie ist es, die Machbarkeit der Errichtung einer neuen 220-kV-Doppel­leitung zu unter­suchen, die von einer neuen 220-kV-Schalt­anlage zu einer Schnitt­stelle in der 220-kV-Leitung Piaseczno–Mory führt, sowie einer Leitung zum Anschluss einer neuen Gas-/Dampf­erzeu­ger­einheit an diese Schalt­anlage. Im Rahmen der Studie sollen drei verschiedene Stand­ort­va­ri­anten für die Schalt­an­lagen und mehrere Alter­na­tiven vorge­stellt werden. ILF wird eine Empfehlung für die optimale Lösung unter Berück­sich­tigung aller relevanten plane­ri­schen, techno­lo­gi­schen, sozialen und umwelt­tech­ni­schen Aspekte abgeben.

„Bei unserer Arbeit berück­sich­tigen wir immer die Auswir­kungen auf die lokale Bevöl­kerung und die Umwelt. Wir konzen­trieren uns darauf, die Auswir­kungen auf Wohnan­lagen und wertvolle Natur­räume so gering wie möglich zu halten. In Bezug auf den Zeitplan und die für dieses Projekt notwen­digen Inves­ti­tionen wollen wir die bestehenden Infra­struk­tur­kor­ridore anderer Übertra­gungs­lei­tungs­an­lagen nutzen und werden verschiedene techno­lo­gische Optionen in Erwägung ziehen – nämlich Freilei­tungen und Kabel­lei­tungen sowie eine Kombi­nation dieser zwei Technologien.“
Rafal Blankiewicz, Geschäfts­führer von ILF Polen.

Der Speicherteich als Energiespeicher

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Zum Portfolio von ILF gehören auch effiziente Lösungen, um bereits bestehende Infra­struktur zur Beschneiung zusätzlich für die Erzeugung bzw. Speicherung von Energie nutzen zu können. Genau das konnte beim Projekt am Kitzsteinhorn (AUT) umgesetzt werden.

Die Gletscher­bahnen Kaprun AG setzt mit ILF schon seit Jahren auf nachhaltige Energie. Neben Photo­vol­ta­ik­an­lagen auf Betriebs­ge­bäuden wird am Kitzsteinhorn mit dem Klein­kraftwerk Grubbach auch eigene Energie aus Schmelz­wasser erzeugt. Bereits 2012 wurde die erste Ausbau­stufe dieses kombi­nierten Pump- und Wasser­kraft­werks mit zwei Turbinen in Betrieb genommen – seit kurzem sorgt eine dritte Turbine im Sommer für Strom und im Winter für Schnee.
Das Besondere an dieser Energie­pro­duktion in Eigen­regie: Legt man im Herbst den Hebel um, wird durch die Rohrlei­tungen Wasser von den großen Hochge­birgs­stauseen Mooser­boden und Wasser­fall­boden direkt in die Beschnei­ungs­systeme am Kitzsteinhorn gepumpt. So müssen im hochal­pinen Bereich des Kitzstein­horns keine zusätz­lichen Speicher­teiche für die Beschneiung angelegt werden.
Im Frühjahr wird wiederum das Schmelz­wasser aus einem großen Einzugs­be­reich im Auffang­becken Langwied gesammelt und konti­nu­ierlich über eine zwei Kilometer lange Rohrleitung und über 460 Höhen­meter zum Kraftwerk geleitet. Dort wandeln drei Turbinen 300 Liter Wasser pro Sekunde in Strom­en­ergie um. Dadurch werden in einem Regeljahr 1,2 Mio. kWh grüner Strom erzeugt. Diese Menge entspricht dem jährlichen Strom­ver­brauch von ca. 350 Haushalten.

So funktio­niert ein Pumpspeicherkraftwerk:

Ein PSKW dient der Zwischen­spei­cherung von überschüs­siger Energie in Form von poten­ti­eller Energie (Lageen­ergie) in einem Stausee. Das Wasser wird durch elektrisch angetriebene Pumpen in den Speicher gehoben, um später wieder für den Antrieb von Turbinen zur Strom­erzeugung benutzt werden zu können. In nachfra­ge­schwachen Zeiten wird überschüssige elektrische Energie aus dem Stromnetz aufge­nommen und bei Spitzenlast wieder ins Netz abgegeben.

Grund­sätzlich gibt es ein Unter- und ein Oberbecken, zwischen denen das Wasser auf und ab verlagert wird, wobei das Unter­becken sowohl ein künst­licher Speicher als auch ein natür­licher See oder ein Fließ­ge­wässer sein kann. Die Strom­erzeugung kann im einfachsten Fall über den Betrieb der Pumpen in umgekehrter Richtung (Turbi­nen­be­trieb) erfolgen oder über separate Turbinen, für die je nach Einsatz­be­din­gungen unter­schied­lichste Bauformen und Größen in Frage kommen.

Hochspannung im Tunnel – Swissgrid baut mit ILF aus

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Swissgrid beauf­tragt ILF als Teil der Ingenieurs­ge­mein­schaft KiWa220 (@Suisseplan Bau, @Boess Gruppe) mit der Planung des Ausbaus der Hochspan­nungs­leitung im Raum Zürich Süd. Um die Strom­ver­sor­gungs­si­cherheit der Stadt Zürich und des linken Zürich­see­ufers zu erhöhen, erfolgt die südliche Erschließung mit dem Ausbau der Leitung auf 220 Kilovolt (kV).

Im ersten Projekt­ab­schnitt wird die Leitung unter­ir­disch entlang der Autobahn verlegt. Anschließend erfolgt der Kabelzug in den bestehenden Rohrblöcken der beiden Tunnel­röhren des Uetli­berg­tunnels. Im dritten Projekt­ab­schnitt wird ein neuer 2 km langer Energie­tunnel, mit einem Durch­messer von ca. 4 m, mittels Tunnel­bohr­ma­schine vorgetrieben.

Datenbank zur Wasserstoffproduktion in Kanada

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ILF wurde von der Canadian Hydrogen Fuel Cell Association (CHFCA) ausge­wählt, im Auftrag von Natural Resources Canada (NRCan) eine Umfrage durch­zu­führen und eine Evergreen-Datenbank von bestehenden, geplanten und gegen­wärtig in Bau befind­lichen Anlagen in Kanada zu erstellen.

Gemeinsam mit CHFCA erstellte unser Team eine umfas­sende Umfrage, die an Unter­nehmen mit bestehenden und geplanten Wasser­stoff­pro­duk­ti­ons­an­lagen in Kanada versendet wurde. Mithilfe des Frage­bogens wurden unter anderem Infor­ma­tionen über Wasser­stoff­pro­duktion, ‑verteil­systeme und ‑techno­logie gesammelt sowie über Kohlen­stoff­ab­scheidung, ‑nutzung und ‑speicherung (CCUS). Diese Infor­ma­tionen wurden dann in die Datenbank eingegeben.

Besuchen Sie die Website von CHFCA und erkunden Sie die Datenbank: https://www.chfca.ca/canadian-hydrogen-production-evergreen-database/

Datenbank zur Wasserstoffproduktion in Kanada

Warschauer Metro 3 startet mit ILF in die nächste Etappe

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Eines der langfris­tigen Projekte von ILF – das Projekt U‑Bahn Warschau – hat einen großen Schritt vorwärts gemacht: Wir sind stolz bekannt­geben zu können, dass die Entwurfs­planung für die neue U‑Bahn-Linie M3 in Warschau abgeschlossen ist.

Bei diesem Schlüs­sel­projekt für die Bewohner der polni­schen Haupt­stadt ist ILF für die Vorpla­nungs­ar­beiten verant­wortlich, einschließlich der Entwurfs­planung, der Ermittlung der Bereiche, in denen die U‑Bahn-Anlagen Auswir­kungen auf angren­zende Gebäude haben sowie für die hydro­geo­lo­gische und ingenieur­geo­lo­gische Dokumen­tation. Außerdem hat ILF das Funktions- und Anwen­der­pro­gramm sowie die techni­schen Leistungs­be­schrei­bungen für die Ausführung und Geneh­migung der Arbeiten erstellt.

Die Bauge­neh­migung für die Station Karolin auf der U‑Bahn-Linie M2 – ein weiteres Projekt, bei dem ILF einer der Haupt­ak­teure ist – wurde vor kurzem erteilt und die Halte­stellen Ulrychów und Bemowo wurden in Betrieb genommen.

Warschauer Metro 3 startet mit ILF in die nächste Etappe

Die Energiewende in Deutschland kommt voran!

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Zum Transport von Windstrom aus dem windreichen Norden in den Süden soll in Deutschland mit SuedLink eine Höchst­span­nungs-Gleich­strom-Übertra­gungs­leitung (HGÜ) als Erdkabel errichtet werden.
Der SuedLink ist ca. 700 km lang und wird durch die beiden Vorha­ben­träger Trans­netBW GmbH und TenneT TSO GmbH mit zwei jeweils 2‑GW-Verbin­dungen mit Beginn in Schleswig-Holstein über Baden-Württemberg nach Bayern reali­siert werden.

Der Vorha­ben­träger Trans­netBW GmbH hat die ersten Planfest­stel­lungs­un­ter­lagen für den südlichsten Planfest­stel­lungs­ab­schnitt E3 bei der Bundes­netz­agentur einge­reicht. ILF als Regio­nales Planungsbüro hat bei der Erstellung der Unter­lagen unter­stützt. Die Bundes­netz­agentur hat die Vollstän­digkeit der Unter­lagen bereits bestätigt, der Prozess zur Offenlage wurde eingeleitet.

Das Besondere im Planfest­stel­lungs­ab­schnitt E3: Die Trasse verläuft hier durch die Grubenbaue der „Südwest­deutsche Salzwerke AG“. Die Anbindung des Sonder­bau­werkes erfolgt durch zwei neu zu errich­tende fast 200 m tiefe Schächte. Mit der Einleitung der letzten Phase des Geneh­mi­gungs­ver­fahrens werden nun die Grund­lagen für einen baldigen Baubeginn von SuedLink in der Region Heilbronn geschaffen.

Auch im Norden hat ILF als zustän­diges Regio­nales Planungsbüro dazu beigetragen, dass die Planfest­stel­lungs­un­ter­lagen durch den Vorha­ben­träger TenneT TSO GmbH für den Planfest­stel­lungs­ab­schnitt A2 frist­ge­recht und als ersten Nordab­schnitt bei der Bundes­netz­agentur einge­reicht werden konnten. Die besondere Heraus­for­derung bestand dabei in der Integration der beantragten Trasse für die zwei Erdka­bel­lei­tungen in die Planungs­un­ter­lagen für das Sonder­bauwerk ElbX, einem rund 5 km langen Tunnel­bauwerk zwischen Schleswig-Holstein und Nieder­sachsen unter der Elbe.

Die Energiewende in Deutschland kommt voran!

Microtunneling: Der größte Stauraumkanal in Warschau (POL)

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Die Municipal Water and Sewerage Company beauf­tragte ILF mit der Erstellung von umfang­reichen Planungs­un­ter­lagen für den letzten Bauab­schnitt des Weichsel-Sammel­kanals in Warschau.

Der größte Stauraum­kanal in der polni­schen Haupt­stadt soll die negativen Auswir­kungen des Klima­wandels auf die Stadt verringern. Zusätzlich zum Transport von Abwasser wird die neue Infra­struk­tur­anlage auch überschüs­siges Regen­wasser vorüber­gehend speichern und so das Risiko von Überschwem­mungen verringern und Regen­ab­flüsse in die Weichsel reduzieren. Die bestehenden Regen­was­ser­kanäle und Abwas­ser­kanäle zur Anlage Farysa sowie die Druck­rohr­leitung von der Pumpstation Powiśle werden an den neuen Stauraum­kanal angeschlossen. Der Stauraum­kanal mit einer Kapazität von 50.000 m³ und einem Durch­messer von 1,2 m bis 3,2 m wird eine Länge von ca. 9,5 km haben und unter­ir­disch in einer Tiefe von 6 bis 15 m errichtet werden. Für den Bau des Stauraum­kanals kommt das modernste grabenlose Rohrvor­triebs­ver­fahren zum Einsatz.

„Die Aufgabe von ILF ist die Erstellung umfang­reicher Planungs­un­ter­lagen für den dritten Bauab­schnitt des Weichsel-Stauraum­kanals – im Beson­deren vom Verbin­dungs­schacht mit dem Bielański-Sammel­kanal bis zur Anlage Farysa, einschließlich der Pumpstation und der notwen­digen zugehö­rigen Infra­struktur“, erklärt Marcin Przepiórka, Geschäfts­führer von ILF Polen.

Die Inves­tition ist Teil eines größeren Projekts, das aus EU-Mitteln kofinan­ziert und von der Municipal Water and Sewerage Company in Warschau reali­siert wird. Die Erstellung der Projekt­un­ter­lagen (Ausfüh­rungs­planung) soll Ende 2022 abgeschlossen sein.

ILF Microtunneling: Der größte Stauraumkanal in Warschau

Offshore-Windparks: Baltica 2 und Baltica 3

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ILF ist an der Errichtung des größten Windparks im polni­schen Abschnitt der Ostsee beteiligt – der Baltica Offshore Windfarm (OWF). Das Projekt wird von PGE Baltica zusammen mit Ørsted im Rahmen des Offshore-Programms realisiert.

Die Arbeiten für Baltica 2 OWF mit einer Kapazität von bis zu 1.498 MW und Baltica 3 OWF mit einer Kapazität von bis zu 1.045 MW sind im Gange. Der Beginn der Erzeugung von grüner Energie ist für 2026 (Baltica 3) und 2027 (Baltica 2) geplant. Die erwartete Lebens­dauer der Windparks beträgt etwa 30 Jahre.

ILF ist unter anderem für die Durch­führung der Machbar­keits­studie und der Geneh­mi­gungs­planung sowie für den Erhalt einer Bauge­neh­migung für die Netzan­bin­dungen der Windparks Baltica 2 und Baltica 3 verantwortlich.

ILF entwickelt Konzept für industrielles Energieversorgungssystem

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Als Teil eines Energie­for­schungs­pro­jekts hat ILF eine indivi­duelle technische, wirtschaft­liche und ökolo­gische Bewertung des innova­tiven Energie­kon­zepts „EDCSproof“ für den öster­rei­chi­schen Wurst­pro­du­zenten Wiesbauer durch­ge­führt. EDCSproof steht für „Energy Demand Control System – Process Optimiz­ation For indus­trial low-tempe­rature systems“ und ist ein vom Austrian Institute of Technology (AIT) gelei­tetes und von der Öster­rei­chi­schen Forschungs­för­de­rungs­ge­sell­schaft (FFG) finan­ziertes gemein­sames Forschungs­projekt, an dem acht wissen­schaft­liche und indus­trielle Partner beteiligt sind.

Oberstes Ziel ist die Entwicklung eines Online-Steue­rungs­kon­zepts für indus­trielle Energie­ver­sor­gungs­systeme. Das Konzept soll die Integration erneu­er­barer Energien durch die Verwendung von Energie­spei­cher­sys­temen unter­stützen, „flexible Konsu­menten“ für Strom­netze schaffen, die Effizienz durch eine optimale Steuerung des Gesamt­systems erhöhen und die Abwärme durch die Verwendung von Hochtem­pe­ratur-Wärme­pumpen (<150°C) nutzen. Daher handelt es sich um ein Konzept zur Dekar­bo­ni­sierung, das die Möglich­keiten der Digita­li­sierung berücksichtigt.

Die von ILF durch­ge­führte Bewertung umfasste eine Inves­ti­ti­ons­kal­ku­lation auf der Grundlage möglicher Instal­la­ti­ons­standorte und der Integration der entspre­chenden Kompo­nenten in das Energie­ver­sor­gungs­system unter Berück­sich­tigung der bestehenden Rohrlei­tungs­tras­sierung, der räumlichen Gegeben­heiten und anderer Projekt­pa­ra­meter. ILF hat das Energie­konzept „EDCSproof“ mit dem bestehenden Energie­konzept (CO2-Einspa­rungen, Senkung des Primär­ener­gie­faktors, Kosten­senkung usw.) von Wiesbauer verglichen und ein Energie- und Produk­ti­ons­kos­ten­ein­spa­rungs­po­tential festgestellt.

Detail­in­for­ma­tionen, Ansprech­partner und vieles mehr zum Thema Energie­ef­fi­zienz sind in unserem White­paper „Energie: Effizient durch Forschung und Innovation“ nachzu­lesen. https://www.ilf.com/de/whitepaper-eeff/

EDCSproof: ILF entwickelt Konzept für industrielles Energieversorgungssystem

BIM-Modell für den Eisenbahntunnel Drammen (NOR)

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Als Teil des laufenden Eisen­bahn­aus­bau­pro­jekts Vestfold­banen errichtet die staat­liche norwe­gische Eisen­bahn­in­fra­struk­tur­ge­sell­schaft Bane NOR eine neue 10 km lange zweigleisige Bahnstrecke zwischen Drammen und Kobbervikdalen.

2018 wurde ILF vom norwe­gi­schen Unter­nehmen Veidekke Entre­prenør AS als Planer für den technisch anspruchs­vollsten Abschnitt des Projekts – den Locker­ge­steins­tunnel – ein 290 m langer Tunnel, der unter schwie­rigen geolo­gi­schen Verhält­nissen unterhalb des Grund­was­ser­spiegels vorge­trieben wird, engagiert. Zu Beginn erstellte ILF die Ausschrei­bungs­planung, unter­stützte Veidekke während des Wettbe­werbs „Compe­titive Dialogue“ und erarbeitete die Entwurfs­planung sowie die Ausfüh­rungs­planung für den Locker­ge­steins­tunnel. Dies beinhaltete ein BIM-Modell, das dann in ein kombi­niertes Modell integriert wurde und sämtliche im Vertrag enthal­tenen Arbeiten umfasste.
An der Durch­schlags­feier für den Locker­ge­steins­tunnel nahmen ILF-Mitar­beiter aus unseren Büros in Öster­reich und Norwegen zusammen mit mehr als 200 anderen Gästen teil.

ILF ist stolz, Teil eines so bemer­kens­werten und presti­ge­träch­tigen Projekts sein zu dürfen.

Kreislaufwirtschaft: ILF erbringt EPCM-Leistungen

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ILF ist für die Erbringung von EPCM-Leistungen für das Projekt von Synthos verant­wortlich, das den Ausbau der Produk­ti­ons­ka­pa­zität für InVento-Produkte zum Ziel hat.
Die EPCM-Leistungen, die ILF erbringt, umfassen die Planung, die Angebots- und Beschaf­fungs­pro­zesse sowie das Bauma­nagement für das Projekt. Zu den Aufgaben von ILF gehört auch die Erstellung eines 3D-Modells des Projekts für alle Phasen und Fachdisziplinen.

Rafał Blankiewicz, Geschäfts­führer von ILF Consulting Engineers Polska, über EPCM-Projekte: „Unser Unter­nehmen hat Erfahrung mit der Verwaltung von Inves­ti­tionen nach dem EPCM-Modell. Wir haben unser erstes Projekt mit dieser Formel zwischen 2007 und 2010 in Polen erfolg­reich abgeschlossen, zu einem Zeitpunkt, als das Modell noch ziemlich unbekannt war.”

ILF hat die Geneh­mi­gungs­planung für den Bau der zweiten Produk­ti­ons­linie bei Synthos abgeschlossen und die Bauge­neh­migung erhalten. In naher Zukunft wird ILF Empfeh­lungen für die Auswahl der Auftrag­nehmer für die einzelnen Beschaf­fungs­pakete abgeben und mit der Übernahme der Baustelle beginnen. Die neue Produk­ti­ons­linie soll in der ersten Hälfte des Jahres 2023 fertig­ge­stellt werden.

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InVento ist ein umwelt­freund­liches Produkt, das in der Wärme­dämmung verwendet wird. Bei der Herstellung wird ein ökolo­gi­sches Geopo­lymer-Additiv verwendet, das dazu beiträgt, den Wärme­leit­fä­hig­keits­ko­ef­fi­zi­enten zu senken und dadurch die Wärme­iso­lier­leistung von Endpro­dukten im Bauwesen zu verbessern. InVento-Produkte zeichnen sich durch ihre vollständige Recycel­barkeit aus und enthalten in ihrer Zusam­men­setzung 30% recycelte Bestand­teile, die aus Post-Consumer-Abfällen stammen.

Kreislaufwirtschaft: ILF erbringt EPCM-Leistungen für neue Produktionslinie

ILF unter den Top 10 — Technical Transaction Advisors Sparkspread

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SparkS­pread (ehemals Inframation), eine globale Plattform, die Geschäfts­in­for­ma­tionen über Trans­ak­tionen weltweit bereit­stellt, hat ILF unter die Top 10 Technical Transaction Advisors in den Bereichen Umwelt, Energie und Verkehr gereiht (September 2022).
Im Gesamt­ver­gleich der Technical Transaction Advisors erreicht ILF ebenfalls Platz 12.

Wir möchten uns bei unseren zahlreichen Kunden für das entge­gen­ge­brachte Vertrauen danken! Gerne unter­stützen wir Sie auch in Zukunft weiter bei der Konkre­ti­sierung Ihrer unter­schied­lichsten Vorhaben.
Auch möchten wir einen beson­deren Dank an unsere über 2.500 „ILF-ler“ richten. Dank Ihrem Engagement, Ihrer Konse­quenz, Ihrer Kreati­vität und Ihrem hohen Einsatz haben wir das gemeinsam erreicht.

Vielen Dank!

ILF unter den Top 10 der Technical Transaction Advisors auf SparkSpread

Strecken- und Objektplanungen für nördliche Zulaufstrecke von BBT

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ILF wurde gemeinsam mit einem Partner von ÖBB Infra­struktur AG und DB Netze mit einem neuen Projekt im Rahmen des 4 gleisigen Ausbaus des Brenner-Nordzu­laufs für den Brenner-Basis­tunnel (AUT-ITA) beauf­tragt. Es werden die Strecken- und Objekt­pla­nungen für die Einrei­chung der Umwelt­ver­träg­lich­keits­er­klärung (in Öster­reich) und der Vorplanung (in Deutschland) für den grenz­über­schrei­tenden Abschnitt Kirnstein (DEU) –Schaf­tenau (AUT) erstellt. Der 13 km lange, grenz­über­schrei­tende Laiming Tunnel stellt das Kernstück dieses Ausbau­ab­schnittes dar.

Neben dem Laiming Tunnel sind auch die jeweils angren­zenden offenen Strecken­ab­schnitte und die zugehö­rigen Verkehrs­an­lagen zu planen. Die Planungs­leis­tungen werden vollum­fänglich mit der BIM-Methode abgewi­ckelt und umfassen auch die Option für die weiteren Planungs­phasen Detail­ge­neh­mi­gungen (in Öster­reich) und Entwurf (in Deutschland).

ILF konnte bereits die bishe­rigen Planungs­phasen dieses Abschnitts, insbe­sondere das Trassen­aus­wahl­ver­fahren, bearbeiten und kann somit auch in den weiteren Planungs­phasen dieses heraus­for­dernde Projekt begleiten.

Dieser Ausbau­ab­schnitt der nördlichen Zulauf­strecke ist Teil des derzeit in Bau befind­lichen Brenner-Basis­tunnels, der nach seiner Fertig­stellung der längste Eisen­bahn­tunnel der Welt sein wird. Er bildet somit einen unver­zicht­baren Teil des Skandi­na­visch-Mediter­ranen Kernnetz-Korridors (Scan–Med Corridor) von Stockholm bis Neapel – die wichtigste Nord-Süd-Eisen­bahn­ver­bindung in Europa.

 

Eisenbahn: Strecken- und Objektplanungen für längsten Eisenbahntunnel der Welt

GIPL: Start des kommerziellen Betriebs

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ILF hatte die Machbar­keits­studie für die Pipeline „Gas Inter­con­nection Poland–Lithuania (GIPL)“ durch­ge­führt und freut sich, mitteilen zu können, dass der kommer­zielle Betrieb der Pipeline nun aufge­nommen worden ist.
Der ca. 508 km lange Gas-Inter­kon­nektor zwischen Polen und Litauen ermög­licht den Transport von Gas in beide Richtungen. Die vollständige Inbetrieb­nahme des Projekts GIPL soll im Herbst dieses Jahres erfolgen.

ILF ist sehr stolz darauf, zur Stärkung der Energie­si­cherheit Polens beigetragen zu haben.

Lesen Sie hier mehr über die Details dieses Projektes… 

ILF unterstützt Ingenieure ohne Grenzen in Tshumbe (DR Congo)

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Seit 2017 unter­stützt ILF Ingenieure ohne Grenzen (IOG) Austria, einen gemein­nüt­zigen Verein für technische Entwick­lungs­zu­sam­men­arbeit, mit techni­scher Beratung.

Im Zeitraum von 2021 bis 2024 plant das IOG-Projektteam zusammen mit dem Tiroler Partner­verein „Zukunft für Tshumbe“ ein Wasser­projekt für eine Grund­schule und einen Kinder­garten in Tshumbe (DR Kongo). Eine Abwas­ser­be­handlung, die Abführung von Regen­wasser, eine schonende Trink­was­ser­ent­nahme und eine Regen­was­ser­spei­cherung auf dem neuesten Stand der Technik sollen im Rahmen des TSHUWA-Projekts umgesetzt werden.

Das Team der IOG, darunter auch engagierte ILF-Mitarbeiter:innen, haben bei der techni­schen Planung mitge­wirkt. Dabei wurden die Pflan­zen­klär­anlage sowie die Anlagen zur Speicherung und Abführung von Regen­wasser geplant und dimensioniert.

 

© Ingenieure ohne Grenzen Austria und Zukunft für Tshumbe

ILF im ENR Ranking unter den Top 50 „International Design Firms“

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Wir freuen uns, dass wir im ENR Ranking der Top 225 Inter­na­tional Design Firms unter die TOP 50 aufge­stiegen sind.

Die Liste der „Inter­na­tional Design Firms“ orien­tiert sich am Umsatz, den Unter­nehmen außerhalb ihres heimi­schen Markts erzielt haben. Für das Jahr 2022 erlangt ILF Rang 47.
Bei den Top 150 Global Design Firms wird ILF auf Platz 124 gelistet, wobei die Reihung in dieser Kategorie nach dem Gesamt­umsatz der Unter­nehmen erfolgt.

Wir möchten uns bei unseren zahlreichen Kunden für das entge­gen­ge­brachte Vertrauen bedanken!
Gerne unter­stützen wir Sie auch in Zukunft weiter bei der Konkre­ti­sierung Ihrer unter­schied­lichsten Vorhaben.
Auch möchten wir einen beson­deren Dank an unsere über 2.500 „ILF-ler“ richten. Dank Ihrem Engagement, Ihrer Konse­quenz, Ihrer Kreati­vität und Ihrem hohen Einsatz haben wir das gemeinsam erreicht.

Vielen Dank!

ENR-NEWS

Microtunneling: ILF plante Regenwasserableitung mit BIM2Field

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ILF wurde von der Politi­schen Gemeinde Nieder­glatt (Schweiz) mit den Tiefbau­ar­beiten einer Regen­was­ser­ab­leitung beauftragt.

Dieses papierlose Projekt wurde gemeinsam mit der ARGE B+B mit der BIM2Field-Methode abgewi­ckelt und nun abgeschlossen.
Die Micro­tun­neling-Arbeiten (DN 1400) über zwei Haltungen mit einer Gesamt­länge von 350 m konnten bereits im Juli 2021 abgeschlossen werden.
Die abgeschlos­senen Tiefbau­ar­beiten umfassten verschiedene Schacht­bau­werke, ein Einleit­bauwerk unterhalb des Fluss­was­ser­spiegels sowie diverse Anpas­sungen an der bestehenden Kanalisation.

Trotz Verzö­ge­rungen durch Grund­was­ser­ab­senkung im schwie­rigen Baugrund von rund drei Monaten konnte ILF die Arbeiten innerhalb des ursprünglich geplanten Zeitrahmens abschließen.

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