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ILF als Owner’s Engineer bei weltweit größter Umkehrosmoseanlage

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ILF ist stolz darauf, bei der weltweit größten Umkehr­os­mo­se­anlage, Rabigh 3, Leistungen als Owner‘s Engineer erbracht zu haben. Die Anlage Rabigh 3 liegt in Saudi-Arabien und erzeugt täglich 600.000 Kubik­meter Wasser.

Nach der Fertig­stellung des Projekts erhielt der ILF-Kunde, ACWA Power und Saudi Brothers Commercial Company, den Titel Guinness World RecordsTM für die Errichtung der weltweiten größten Anlage dieser Art. An der Zeremonie nahmen der saudi-arabische Minister für Umwelt, Wasser und Landwirt­schaft, Seine Exzellenz Abdul­rahman Abdul­mohsen Al Fadhli, sowie der Vorsit­zende von ACWA Power, Mohammad A. Abunayyan, und der CEO der Saudi Water Partnership Company (SWPC), Khaled Alqureshi, teil.

ILF als Owner's Engineer bei weltweit größter Umkehrosmoseanlage Rabigh3©acwa-power

LNG Pipeline: ILF wirkt am Eagle-Mountain-Projekt mit (CAN)

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ILF freut sich Teil des Tunnel­pla­nungs­teams für das Eagle Mountain – Woodfibre LNG Pipeline Projekt unter der Leitung von Aldea Services Inc. zu werden.

Das nördlich von Vancouver (CAN) gelegene Projekt wird das bestehende Erdgas­trans­port­system erweitern, um Gas zum geplanten Woodfibre LNG Terminal zu trans­por­tieren. Der Pipeline­tunnel wird eine Länge von 9 km haben sowie eine Aufweitung im Fels am Übergang von Fels zu Lockermaterial.

Das ILF-Team zeichnet für die Pipeline­planung verant­wortlich und die Ausführung der Arbeiten erfolgt durch das kanadische ILF-Büro in Calgary, Alberta.

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Wasser: ILF PMC-Leistungen für Entsalzungsanlage (KAZ)

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ILF erhielt von AkSu KMG LLP einen PMC-Auftrag für eine Meerwasser-Umkehr­os­mo­se­anlage in Schan­gaösen (KAZ).

Angesichts der Wasser­knappheit im Westen Kasach­stans wurde beschlossen, eine moderne Wasser­ent­sal­zungs­anlage mit einer Kapazität von 50.000 m³/Tag an der Küste des Kaspi­schen Meeres zu errichten. Gegen­wärtig beträgt das Wasser­de­fizit mehr als 20.000 m³/Tag. Die Projekt­in­ves­ti­ti­ons­summe wird auf rund 150 bis 180 Millionen USD geschätzt. Es wird beabsichtigt, eine Meerwasser-Umkehr­osmose mit einer Kapazität von 50.000 m³/Tag zu errichten, einschließlich Pumpsta­tionen, einer Wasser­pipeline (100 km), eines Wasser­ver­sor­gungs­netzes, Energie­ver­sorgung und baulicher Anlagen.
Die neue Anlage wird die Stadt Schan­gaösen (mit ca. 150.000 Einwohnern) mit Trink­wasser versorgen.

ILF wird eine unabhängige technische und wirtschaft­liche Prüfung der Machbar­keits­studie durch­führen sowie Empfeh­lungen zur Projekt­ent­wicklung geben.

ILF_PMC services for Water Desalination Plant, Kazakhstan

ILF unterstützt Produktionsanlage für synthetischen Graphit

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Vianode, ein Unter­nehmen von Elkem, hat ILF mit der Erbringung von Ingenieur­leis­tungen für das Vianode Fast Track Project beauftragt.

Dieses Projekt ist Teil der Bestre­bungen des Unter­nehmens, eine Großanlage zur Herstellung von synthe­ti­schem Graphit für Lithium-Ionen-Batterien zu errichten. Das Fast Track Project umfasst eine Produk­ti­ons­anlage, die bis zu 4.200 Tonnen quali­tativ hochwer­tigen synthe­ti­schen Graphits pro Jahr erzeugen wird. Die Anlage bildet den Rahmen und liefert das Know-how für eine Großanlage mit einer jährlichen Produk­ti­ons­ka­pa­zität von 50.000 Tonnen, die am gleichen Standort errichtet werden soll. Dabei handelt es sich um ein Brown­field-Entwick­lungs­projekt, welches die Möglichkeit bietet, die bestehenden Gebäude- und Versor­gungs­systeme zu nutzen.

Projekt­standort ist der Indus­triepark Herøya in Südnor­wegen. Die Haupt­aufgabe von ILF besteht in der Erstellung einer Kosten­schätzung für das Fast Track Project und für die Großan­lagen sowie in der Erbringung von multi­dis­zi­pli­nären Ingenieur­leis­tungen für die Versor­gungs­ein­rich­tungen der Anlage.

ILF unterstützt Produktionsanlage für hochwertigen synthetischen Graphit

H2: SVEVIND beauftragt ILF mit Konzeptstudie

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Die SVEVIND Energie GmbH unter­zeichnete mit ILF einen Vertrag, um gemeinsam mit einem Partner die Konzept­studie für eine grüne 20-GW-Wasser­stoff­anlage in der Region Mangg­hystau im Westen von Kasachstan zu erstellen.

In der Region Mangg­hystau plant SVEVIND die Reali­sierung eines 30-GW-Wind- und PV-Solar­parks für den Betrieb einer 20-GW-Elektro­ly­se­anlage im indus­tri­ellen Maßstab zur Erzeugung von ca. 2 Millionen Tonnen grünem Wasser­stoff jährlich ab dem Jahr 2030, um den eurasi­schen und den kasachi­schen Markt zu beliefern. Die Entwicklung der Konzept­planung ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Projekt­ent­wicklung. Die Region Mangg­hystau eignet sich besonders im Hinblick auf das Inves­ti­ti­ons­umfeld, das große Angebot an erneu­er­baren Energie­res­sourcen und die Nähe zu den für den Elektro­ly­se­prozess notwen­digen Wasserressourcen.

Wolfgang Kropp, CEO der SVEVIND-Gruppe, sagte: „Diese Konzept­studie wird der erste Meilen­stein in der Entwicklung des grünen Wasser­stoff­pro­jekts in Mangg­hystau sein, ein Projekt, das in Bezug auf Umfang, Größe und Komple­xität beispiellos ist und das Ziel hat, die eurasi­schen Märkte mit großen Mengen an grünem Wasser­stoff und Ammoniak zu wettbe­werbs­fä­higen Kosten zu beliefern. Wir freuen uns bei dieser Konzept­planung auf die Zusam­men­arbeit mit ILF Consulting Engineers und ROLAND BERGER, renom­mierte und sehr erfahrene Konsu­lenten, die in den Bereichen Energie- und Wasser­stoff­pro­jekte über umfas­sendes Wissen verfügen sowie detail­lierte Kennt­nisse über die Region haben.

Dr. Michel Kneller, Bereichs­leiter Wasser­stoff bei ILF, betonte, „ILF freut sich, Teil eines so bahnbre­chenden Projekts zu sein. Wir sind der festen Überzeugung, dass Wasser­stoff und seine grünen Derivate wichtige Bestand­teile einer nachhal­tigen Energie­po­litik sind und dass die grünen Wasser­stoff­pro­jekte von SVEVIND bedeu­tende Meilen­steine zur Förderung von grünen Wasser­stoff­pro­jekten darstellen.

Die Konzept­studie soll die Planung von SVEVIND über die gesamte Wertschöp­fungs­kette hinweg voran­bringen. Mithilfe der Ergeb­nisse der bestehenden Vormach­bar­keits­studien wird eine solide Kosten­schätzung vorge­nommen. Verschiedene Techno­lo­gie­an­sätze werden unter­sucht, um die vielver­spre­chendsten Optionen für die örtlichen Gegeben­heiten und projekt­spe­zi­fi­schen Anfor­de­rungen zu ermitteln und vorzu­be­reiten. Beson­deres Augenmerk wird auf die Optionen für den Transport zu den Zielmärkten in Kasachstan, Europa und China gelegt.

SVEVIND contracts ILF for Concept Design Study for a 20 GW green hydrogen facility in Kazakhstan ©Svevind

Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung

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ILF begrüßt die Abstimmung der UN-General­ver­sammlung vom 3. März 2022, in welcher das sofortige Ende der Invasion in der Ukraine gefordert wird.

Als Akt der Solida­rität mit dem ukrai­ni­schen Volk hat ILF 100.000 EUR an die humanitäre Hilfs­or­ga­ni­sation NACHBAR IN NOT  gespendet, die wie viele andere Organi­sa­tionen humanitäre Sofort­hilfe für die ukrai­nische Bevöl­kerung innerhalb und außerhalb der Ukraine leistet.

 

Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung

Gas: Emissionsreduktion in Verdichterstation

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Die Gas Connect Austria GmbH beauf­tragte ILF mit der Erstellung einer Machbar­keits­studie zur Reduktion von Emissionen in einer ihrer Verdichterstationen.

In der betref­fenden Station sind drei Gasver­dich­ter­ein­heiten mit einer mecha­ni­schen Wellen­leistung von jeweils ca. 11 MW instal­liert. Jede Verdich­ter­einheit wird von einer Gasturbine angetrieben. Für die Machbar­keits­studie wurden zwei Ansätze unter­sucht und sowohl aus wirtschaft­licher als auch aus techni­scher Sicht verglichen. Außerdem wurden der Zeitaufwand für die Umsetzung jedes Ansatzes sowie das Potenzial zur Verrin­gerung der Emissionen bewertet.

Der Umfang der Umbau­ar­beiten und die Höhe der notwen­digen Inves­ti­tionen sind bei beiden Ansätzen unterschiedlich.

Bei einem Ansatz würde eine der gastur­bi­nen­be­trie­benen Verdich­ter­ein­heiten durch eine größere elektrisch betriebene Gasver­dich­ter­einheit ersetzt, die die Grund­ver­sorgung der Station abdecken kann. Die verblei­benden zwei Gasver­dich­ter­ein­heiten würden dann nur bei Bedarf verwendet werden, wodurch die CO2-Emissionen um 95 % und die Methan­emis­sionen um 88 % verringert werden könnten.

Beim anderen Ansatz würden keine größeren Umbau­ar­beiten erfor­derlich sein, aber die Emissionen der bestehenden Anlage würden dennoch verringert. Großes Einspa­rungs­po­tenzial wurde beim Prozess­aus­bla­segas erkannt. Auf der Grundlage dieser Erkennt­nisse hat ILF eine Lösung für die Reduktion der Emissionen ausge­ar­beitet. Wenn die Gasver­dich­ter­ein­heiten abgeschaltet werden, wird das in den Verdich­ter­lei­tungen verblei­bende Gas in die Atmosphäre ausge­blasen. Daher könnten durch die Wieder­ver­dichtung und Wieder­ein­speisung dieses Gases in das Gasnetz die Methan­emis­sionen um 80 % verringert werden.

Gas: ILF findet einen Weg zur Emissionsreduktion in Verdichterstationen     ©Gas-Connect-Austria-GmbH

2. Gotthardtunnel – ASTRA beauftragt ILF mit Planungsleistungen

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ILF gewinnt als Teil der IG Nuovo Gottardo die weiteren Planungs­ar­beiten für den 2. Gotthard Straßen­tunnel, dessen Bauende für 2032 vorge­sehen ist. Das Bundesamt für Strassen, ASTRA, verlängert das bestehende Vertrags­ver­hältnis für die Planungs­leis­tungen bis zur Inbetrieb­nahme der 2. Röhre des Gotthard Straßentunnels.

Die neue Haupt­röhre wird mit je einer Tunnel­bohr­ma­schine pro Portal aufge­fahren. Zum Einsatz kommen zwei Schild­ma­schinen im Fels mit einer Tübbing­si­cherung. Der Ausbruchs­durch­messer beträgt je 12,26 m. Der Nordab­schnitt weist eine Vortriebs­länge von etwas weniger als 8 km, der Südab­schnitt eine Länge von etwas mehr als 8 km auf. Der Innen­ausbau der Haupt­röhre wird zeitgleich zum Vortrieb, jedoch im rückwär­tigen Bereich, erfolgen. Während die TBMs die letzten Kilometer bis zum Durch­schlags­punkt fräsen werden, werden in den Portal­be­reichen die Rohbau­ar­beiten der Röhre in Fertig­stellung sein. Bei der Planung konnten die Erfah­rungen aus Projekten wie dem Sanie­rungs­tunnel Blechen für den Bauherrn optimiert einge­bracht werden.

Im Leistungs­umfang von ILF sind in der IG die Planungs­leis­tungen für zwei große Unter­ta­ge­zen­tralen sowie insgesamt 67 Querver­bin­dungen, teils mit Unter­sta­tionen und Überfirstungen für Längs­lüf­tungs­sta­tionen, enthalten.

ILF ist in der IG als Teilpro­jekt­leiter Untertage sowie für den TBM-Nordab­schnitt und die konven­tio­nellen Querver­bin­dungen und für die Haupt­ar­beiten der Unter­ta­ge­zen­tralen zuständig. Zudem werden die Außen­an­lagen Nord von ILF derzeit fertig geplant – die Reali­sierung dieser Objekte wird Mitte 2022 abgeschlossen.

2. Gotthard Straßentunnel – ASTRA beauftragt ILF mit neuen Planungsleistungen

Upstream: ILF und WJO (KUW) schließen Rahmenvertrag ab

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ILF unter­zeichnete mit Wafra Joint Opera­tions einen Vertrag über die Erbringung von Ingenieur- und Projektmanagement-Beratungsleistungen.

Wie im Vertrag vereinbart wird ILF sämtliche bei Upstream-Anlagen­pro­jekten erfor­der­lichen Ingenieur‑, Beratungs- und Projekt­ma­nage­ment­leis­tungen erbringen – von ersten Konzepten über FEED bis hin zu Leistungen als Owner‘s Engineer, sowie Leistungen der Bauauf­sicht und des Projekt­ma­nage­ments. Die Kompetenz von ILF wird für zukünftige Feldes­ent­wick­lungen wie auch für die Moder­ni­sierung und die Erwei­terung der bestehenden Infra­struktur auf der Grundlage modernster Ingenieur­tech­no­logien und der Anfor­de­rungen des Umwelt- und Klima­schutzes benötigt.

ILF freut sich, WJO bei der Errei­chung der ehrgei­zigen Ziele in einem heraus­for­dernden Markt­umfeld unter­stützen zu dürfen.

Perfektes Timing - Numair Ahmed (ILF-UAE) besucht das Wiener Büro und unterstützt das Projektteam von ILF-AUT und ILF-UAE.

Eisenbahn: Ausbau Hochleistungsstrecke Nordbahn (AUT)

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Die ARGE hat den Auftrag in einer EU-weiten Ausschreibung gewonnen.

ILF ist im Jahr 2017 als Teil der ARGE Team Nordbahn (Öster­reich) von der ÖBB Infra­struktur AG mit der Ausar­beitung von Planungs­un­ter­lagen für die Einrei­chung zur Umwelt­ver­träg­lich­keits­prüfung (UVP) beauf­tragt worden.
Der Südab­schnitt wurde im Herbst 2021 beauf­tragt. Mit dem Auftrag wurde auch eine Option zur weiter­füh­renden Ausschrei­bungs- und Detail­planung vergeben.

Das Projekt „Strecken­ausbau Nordbahn, Abschnitt Wien-Süßenbrunn–Bernhardsthal“ umfasst den Abschnitt von Süßen­brunn (km 11,900) bis zur Staats­grenze nächst Bernhardsthal (km 77,993).
Die Strecke, die eine Ausbau­länge von rund 66 km aufweist, verbindet 17 Verkehrs­sta­tionen und ist die älteste Eisen­bahn­strecke Öster­reichs (Eröffnung 1838). Mit dem Ausbau soll die Strecken­ge­schwin­digkeit von 120 bzw. 140 km/h auf 160 bzw. 200 km/h angehoben und die baulichen Anlagen auf den Stand der Technik gebracht werden.

Aus eisenbahn- und verfah­rens­tech­ni­scher Sicht wurde die Strecke in zwei Abschnitte unter­teilt (Nord- und Südab­schnitt), wobei der Südab­schnitt im Herbst 2021 bescheidet wurde.
Der Nordab­schnitt wird voraus­sichtlich im Frühjahr 2022 eingereicht.

Die Gesamt­strecke (Nord- und Südab­schnitt) ist Bestandteil des „ERMTS Korridors E Dresden–Prag–Wien/Budapest–Constanţa“ sowie der priori­tären Projekte „PP 22 Athen–Sofia–Budapest–Wien–Prag–Dresden/Nürnberg“ und „PP 23 Danzig–Warschau–Brünn/Bratislava–Wien“. Darüber hinaus ist die Strecke Bestandteil der Rail Freight Korridore 5 und 7 und des TEN-Kernnetzes.

ILF-Nordbahn-Abschnitt-(AUT)

Wasser: ILF als PMC für „The Green Riyadh Project” (KSA)

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Die König­liche Kommission für die Stadt Riad in Saudi-Arabien (Royal Commission for Riyadh City, RCRC) beauf­tragte ILF als Project Management Consultant (PMC) für das Bewäs­se­rungs­netzwerk von geklärtem Abwasser mit einer Kapazität von 1.700.000 m³/Tag.
Das System soll die Bewäs­serung für eines der ambitio­nier­testen städti­schen Begrü­nungs­pro­jekte weltweit sicher­stellen. „Grünes Riad“ ist eines von vier Megapro­jekten, dass durch den Hüter der beiden Heiligen Stätten, Seine König­liche Hoheit Salman bin Abdul-Aziz Al-Saud, Anfang des Jahres 2019 initiiert wurde.

Das Projekt sieht die Pflanzung von 7,5 Millionen Bäumen und somit die Verviel­fäl­tigung des Grünflä­chen­an­teils pro Person in den städti­schen Aufent­halts­be­reichen vor. Die Bewäs­serung all dieser Pflanzen wird ausschließlich über ein Netz mit gerei­nigtem Abwasser erfolgen, das gegen­wärtig ungenutzt abgeleitet wird. Für dieses Projekt wurden 83 native Baumarten ausge­wählt, die für die Umwelt­be­din­gungen in Riad geeignet sind. Die Begrü­nungs­in­itiative wird in einer der heißesten Haupt­städte unseres Planeten die Luftqua­lität verbessern und die Tempe­ratur um bis zu 8–15 °C im Schatten senken. Dadurch soll die Initiative die Bürger Riads zu einer gesün­deren Lebens­weise ermutigen und Riad letztlich zu einer der weltweit attrak­tivsten Städte machen und somit eines der strate­gi­schen Ziele der „Vision 2030“ des König­reichs umsetzen.

Die Aufga­ben­stellung ist, die Initiative „Grünes Riad“ beim Bau eines komplexen und strate­gi­schen Bewäs­se­rungs­netzes mit einer Tages­ka­pa­zität von 1.700.000 m³ (etwa 400 olympische Schwimm­becken) zu unterstützen.
ILF wird die Planprüfung, das Beschaf­fungs­ma­nagement, die Bauüber­wa­chung und das gesamte Projekt­ma­nagement für drei Planungslose und eine Vielzahl an Baulosen übernehmen, durch die das Wasser von den großen städti­schen Abwas­ser­rei­ni­gungs­an­lagen zu den Nutzern gebracht wird.

Durch die Unter­stützung der Initiative „Grünes Riad“ leistet ILF nicht nur einen Beitrag zur langfris­tigen Vision des König­reichs, sondern unsere ILF-Teams arbeiten auch an der Umsetzung des ILF-Leitbilds, der „Verbes­serung der Lebensqualität“.

 

Green Riyadh

Eisenbahn: ILF erhält Auftrag für Highspeed-Strecke Dresden–Prag

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ILF erhielt gemeinsam mit Partner­büros den Zuschlag für die Durch­führung der Planungs­leis­tungen für den grenz­über­grei­fenden Planungsraum der Neubau­strecke Dresden (GER) –Prag (CZE).

Kernstück des ILF-Auftrags ist die Vorplanung des Erzge­birgs­ba­sis­tunnels mit mindestens ca. 25 km Länge in den zwei Alter­na­tiven „Teilun­ter­tun­nelung“ und „Volltunnel“ einschließlich Vermessungsleistungen.
Zusätzlich sind die Planungen für folgende Bautä­tig­keiten zu erbringen:
• Planung für Ingenieur­bau­werke, wie z. B. die Seide­witz­tal­brücke oder Trogbauwerke
• Verkehrs­planung für Bahnstrecken, Straßen und Rettungsplätze
• Planung eines Überholbahnhofes

Die Planungs­leis­tungen, welche vollum­fänglich mit der BIM-Methode abzuwi­ckeln sind, umfassen dabei die HOAI-Leistungs­phasen Grund­la­gen­er­mittlung und Vorplanung (Lph 1 und 2 für Objekt- und Tragwerksplanungen).
Die Planungen sind bereits gut angelaufen und werden Ende 2024 abgeschlossen. ILF blickt einer weiteren erfolg­reichen Projekt­ab­wicklung entgegen.

ILF Hochgeschwindigkeitsstrecke Dresden-Prag_©Deutsche Bahn AG

Gas: ILF unterzeichnet IIFC-Vertrag

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Die Infra­st­ructure Investment Facili­tation Company (IIFC) von Bangla­desch hat ILF beauf­tragt, eine große Machbar­keits­studie durch­zu­führen und die Entwurfs­planung sowie die Ausschrei­bungs­planung für den Austausch, die Moder­ni­sierung und die Automa­ti­sierung des Gastransport- und Gasver­teil­netzes von Dhaka, der Haupt­stadt von Bangla­desch, und der Stadt Naray­anganj zu erstellen.

Das bestehende Gasnetz ist über mehrere Jahrzehnte ohne Gesamt­konzept organisch gewachsen und kann den Bedarf der Millionen von Industrie- und Privat­ver­brau­chern in der Region nicht mehr decken. Ziel dieses inter­es­santen Projekts ist ein modernes und zuver­läs­siges Gasnetz, das eine Fernüber­wa­chung und ‑steuerung an Abzweig­stellen und Endpunkten erlaubt, mit der Option, das bestehende Netz in ein „intel­li­gentes“ Netz umzuwandeln. Die Moder­ni­sierung des Netzes liefert einen wichtigen Beitrag zur Errei­chung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in Bangladesch.

ILF freut sich darauf, dieses anspruchs­volle Projekt zu bearbeiten und zur Verbes­serung der Lebens­qua­lität der Bevöl­kerung in Bangla­desch beizutragen.

ILF & IIFC Bangladesh

Wasserkraft: ILF als Partner bei Hydro4U

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Hydro4U ist ein EU-Projekt, das im Rahmen des Forschungs- und Innova­ti­ons­pro­gramms Horizont 2020 gefördert wird. ILF und 12 weitere Partner aus insgesamt acht Ländern arbeiten unter der Koordi­nation der Techni­schen Univer­sität München bei diesem Projekt an Lösungen, um nachhaltige Klein­was­ser­kraft in Zentral­asien zu fördern. Zwei zukunfts­wei­sende Kraft­werks­typen sollen in Demons­tra­ti­ons­an­lagen in Kasachstan und Usbekistan umgesetzt werden.

Bisher ist die Klein­was­ser­kraft in Zentral­asien noch weitest­gehend ungenutzt. Aller­dings besteht großes Potential, europäische Ansätze zur Nutzung von Klein­was­ser­kraft­werken auf Regionen in Zentral­asien zu übertragen. Europäische Referenz­pro­jekte sind bislang jedoch sehr rar, da sie in der Regel um einiges teurer sind als die der asiati­schen Konkurrenz. Im Rahmen des Hydro4U-Projekts werden nun zwei in Europa entwi­ckelte innovative Techno­logien an die Bedürf­nisse in Zentral­asien angepasst.
Das Ziel ist, die Kosten durch Konzept­ver­ein­fa­chung, Modula­ri­sierung und Standar­di­sierung möglichst gering zu halten, ohne dabei Abstriche bei der Effizienz zu machen. Dabei spielen auch Aspekte wie Nachhal­tigkeit, Umwelt­ver­träg­lichkeit und soziale Akzeptanz eine wichtige Rolle. Im Zuge des Projekts Hydro4U werden zwei umwelt­freund­liche Demokraft­werke instal­liert und bewertet: eines mit einer geringen Fallhöhe und einer Leistung von bis zu 500 kW in Kasachstan und eines mit einer mittleren Fallhöhe und einer Leistung von ca. 2 MW in Usbekistan.

Projektaufzeit/: 06/2021–05/2026

Betei­ligte Länder: Belgien, Deutschland, Kirgi­sistan, Öster­reich, Schweiz, Spanien, Sri Lanka, Usbekistan

Erfahren Sie hier mehr darüber: Hydro4U

ILF_Hydro4u_© Frank Becht TUM

ILF plant Tunnel und freie Strecke Köstendorf-Salzburg (AUT)

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Im Rahmen der Neubau­strecke zwischen Köstendorf und Salzburg (AUT) wird eine leistungs­fähige Verbindung zusätzlich zur 150 Jahre alten Bestands­strecke errichtet. Die insgesamt 21,3 km lange Eisen­bahn­strecke, bei welcher der 16,5 km lange Flach­gau­tunnel das Kernstück bildet, wird von ILF im Rahmen zweier Arbeits­ge­mein­schaften (freie Strecke und Tunnel) geplant.

Die freie Stecke vor und nach dem Tunnel hat eine Gesamt­länge von 4,3 km und führt unter anderem über die Tunnel­brücke Fischach mit einer Spann­weite von rund 42 m.
Der Flach­gau­tunnel wird mit zwei einglei­sigen Tunnel­röhren geplant. Die Planungs­leis­tungen, welche mit der BIM-Methode abgewi­ckelt werden, umfassen neben den frühen Leistungs­phasen auch die Option für die Ausschrei­bungs- und Ausfüh­rungs­planung einschließlich der geotech­ni­schen Fachbe­treuung vor Ort sowie der Instand­hal­tungs­planung. Das Tunnel­bauwerk umfasst mit zykli­schem Vortrieb (NÖT), maschi­nellem Vortrieb (TVM), offener Bauweise und einer Durch­pressung der Fahrröhre unter der Bestands­strecke eine technisch sehr anspruchs­volle Aufga­ben­stellung in Verbindung mit einem weitge­fä­cherten Planungsspektrum.

ILF freut sich auf diese heraus­for­dernde Tätigkeit.

ILF Flachgautunnel © ÖBB EQVIS

ILF am Nordkaspischen Offshore-Projekt beteiligt

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Als Teil eines Joint Ventures mit zwei Partnern erhielt ILF von der North Caspian Operating Company B.V. (NCOC) einen 5‑Jahres-Rahmen­vertrag für das North Caspian Offshore Project – das erste große Offshore-Öl- und Gasför­der­projekt in Kasachstan.

Das Projekt umfasst fünf Felder: Kashagan, Kalamkas Sea, Kairan, Aktoty und Kashagan South West. Das riesige Kashagan-Feld ist eines der größten in den letzten vier Jahrzehnten entdeckten Erdöl­vor­kommen und birgt ca. 9–13 Milli­arden Barrel förder­bares Erdöl. Die kombi­nierten sicher­heits­tech­ni­schen, ingenieur­tech­ni­schen und logis­ti­schen Heraus­for­de­rungen in dieser rauen Offshore-Umgebung machen Kashagan zu einem der größten und komple­xesten Indus­trie­pro­jekte der Welt, das derzeit entwi­ckelt wird.

Die ILF-Aufga­ben­stellung umfasst Vorstudien, Pre-FEED- und FEED-Entwicklung sowie sonstige Leistungen.

ILF-NCOC Contract Award

Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage in Frankfurt/Main (GER)

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ILF wurde gemeinsam mit einem deutschen Partner von der Stadt­ent­wäs­serung Frankfurt am Main (SEF, https://www.stadtentwaesserung-frankfurt.de/) mit Planungs­leis­tungen für die Erwei­terung der ARA Niederrad beauftragt.

Die ARA Niederrad steht aktuell vor der Errei­chung der maximalen Ausle­gungs­ka­pa­zität von 1,35 Mio. EGW und benötigt folglich eine Erwei­terung, um für künftige Entwick­lungen im stetig wachsenden Frank­furter Raum gerüstet zu sein. Zu diesem Zweck wird die Anzahl der Belebungs­becken der zweiten biolo­gi­schen Stufe mit einem Volumen von je 7.200 m³ von 8 auf 10 und die Anzahl der Nachklär­becken mit einem Volumen von je 1.875 m³ von 32 auf 40 erhöht. Das Projekt umfasst die Errichtung und reibungslose Einbindung der neuen Becken sowie der zugehö­rigen mecha­ni­schen, elektri­schen und SCADA-Ausrüstung in die bestehende Anlage. Hierbei ist die Aufrecht­erhaltung des konti­nu­ier­lichen Anlagen­be­triebs und die Einhaltung der Ablauf­grenz­werte sicherzustellen.

Darüber hinaus umfasst die Beauf­tragung eine Umver­legung von Bestands­lei­tungen sowie die Errichtung einer neuen Zufahrtsstraße.

Die Beauf­tragung von ILF umfasst alle 8 Leistungs­phasen der HOAI einschließlich der Geneh­mi­gungs­planung sowie die örtliche Bauüber­wa­chung und sieht die Fertig­stellung der Anlage für Februar 2027 vor.

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ILF und Global Energy Ventures (GEV) unterzeichnen MOU

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ILF Beratende Ingenieure und Global Energy Ventures (GEV) haben ein Memorandum of Under­standing (MOU) zur Identi­fi­zierung und Entwicklung von grünen Wasser­stoff­pro­jekten in Europa und Australien unter­zeichnet, die eine Lösung für die Erzeugung und den Transport von kompri­miertem Wasser­stoff (C‑H2) beinhaltet und somit eine wertvolle Ergänzung der H2-Wertschöp­fungs­kette um den Seetransport bieten.

Transport von Wasser­stoff wird notwendig, weil Erzeuger- und Verbrau­cher­standorte nicht mehr in unmit­tel­barer Nähe liegen werden, sondern mögli­cher­weise Tausende Kilometer vonein­ander entfernt sind. Attraktive Regionen sind primär Australien-Südost­asien oder Mittlerer Osten/­Nord­afrika-Europa. Europa hat mit ihrer Wasser­stoff-Strategien intensive Signale an den Markt gesendet. Entscheidend ist, dass von 80 GW Elektrolyse bis 2030 die Hälfte impor­tiert werden soll. Australien ist führend in der Ankün­digung von GW-großen Wasser­stoff-Anlagen. Aller­dings braucht es für den dort produ­zierten Wasser­stoff einen Markt, der nicht in Australien liegen wird. Derzeit ist eine Machbar­keits­studie in Vorbe­reitung für den Import von Erneu­er­barer Energie von Australien nach Deutschland. Dies ist denkbar, impor­tiert Deutschland knapp 5 Mio. Tonnen Kohle aus Australien.

ILF wird die vorge­la­gerte Infra­struktur vom Erzeuger bis zur Export- oder Verla­de­ein­richtung und die nachge­la­gerte Infra­struktur von der Import- oder Entla­de­ein­richtung bis zum Verbraucher planen, während GEV den Transport des Wasser­stoffs von Hafen zu Hafen mittels kompri­mierter, gasför­miger Wasser­stoff-Schiffe abdeckt.

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ILF-Unterstützung für Surhan Gas Chemical Complex

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Die Surhan Gas Chemical Operating Company ist im Rahmen des Production Sharing Agreement für den Inves­ti­ti­ons­block Usbekiston Musta­qilligi im Öl- und Gassektor tätig. Dies beinhaltet die Erkundung und Erschließung der Lager­stätte „Musta­qil­li­kning 25 Yilligi“ (25 Jahre Unabhän­gigkeit) und die Errichtung eines Gaschemie­kom­plexes in einem Gebiet von 3.980 km² in der Region Surhandarya in der Republik Usbekistan.

ILF hat den Auftrag für alle PMC-Leistungen erhalten, einschließlich Unter­stützung während Detail­planung, Beschaffung und Quali­täts­ma­nagement, Bauüber­wa­chung vor Ort sowie Unter­stützung bei der Abnahme und Inbetrieb­nahme für die oben erwähnte Anlage. Zu den ILF-Leistungen gehören auch Termin­planung, Risiko­analyse sowie Sicherheit und Gesundheitsschutz.
All diese Tätig­keiten sollen sicher­stellen, dass der Kunde die bestmög­liche Unter­stützung bei der Lieferung dieses strate­gisch wichtigen Projekts erhält.

ILF-Unterstützung für Surhan Gas Chemical Complex_©Yanis Kulikovskikh_corr

ILF erhält Auftrag für Tunnelplanung Schaftenau-Knt.Radfeld

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Im Rahmen des 4‑gleisigen Ausbaus des Brenner-Nordzu­laufs wurde ILF Consulting Engineers gemeinsam mit einem Partner durch ÖBB INFRA mit der Ausschrei­bungs- und Ausfüh­rungs­planung sowie der geotech­ni­schen Fachbe­treuung (GTU) vor Ort für den rund 2,5 km langen Rohbau­stollen Angath beauf­tragt. Dieser soll im Endzu­stand als Rettungs­tunnel für den 11,5 km langen Anger­berg­tunnel dienen.

Der Ausbau­ab­schnitt Schaftenau–Knoten Radfeld ist Teil der nördlichen Zulauf­strecke des derzeit im Bau befind­lichen Brenner-Basis­tunnels und bildet damit einen unver­zicht­baren Teil der wichtigsten NORD-SÜD-Eisen­bahn­ver­bindung in Europa. Der Anger­berg­tunnel bei Wörgl stellt das Kernstück dieses Ausbau­ab­schnittes dar.

Die Planungs­leis­tungen sind vollum­fänglich mit der BIM-Methode abzuwi­ckeln und umfassen auch die Option für die Ausschrei­bungs- und Ausfüh­rungs­planung einschließlich der geotech­ni­schen Fachbe­treuung vor Ort des parallel verlau­fenden 2,9 km langen Abschnitts des zweiglei­sigen Anger­berg­tunnels. Für die Tunnel­bau­werke ist ein zykli­scher Vortrieb (NÖT) vorgesehen.

ILF konnte schon die bishe­rigen Planungs­phasen bearbeiten und kann somit auch in den weiteren Planungs­phasen dieses heraus­for­dernde Projekt begleiten.

Grafik: ÖBB/GC Vision

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